GLOTTERTAL
In Glottertal haben sich engagierte Bürger zusammengesetzt, in einer "Zukunftswerkstatt" Ideen für ein bürgerliches Engagement zum Wohle der Gemeinde zu entwickeln. Der Arbeitskreis "Miteinander der Generationen" hat nun für die Senioren einen Wegweiser erstellt, eine Informationsbroschüre, in der spezielle Angebote – vom Arzt über Fahrdienste, Seelsorge, Tagespflege, Pflegedienste bis hin zu Hilfsmitteln – aufgeführt sind.
TENINGEN
Franz Alt: Die Welt ist unendlich an Energie
Franz Alt referierte auf Einladung der Zukunftswerkstatt Teningen über erneuerbare Ressourcen / "Politiker müssen es nur wollen"
TENINGEN (kl). "Die Zukunft zu verbrennen ist barbarisch" , stellte Franz Alt, Journalist und Buchautor, fest und er zeigte ein Gegenmodell, wie die Welt bei anderem Umgang mit der Energie eine sichere Zukunft vor sich hätte — ohne Abstriche an der Lebensqualität. Alt sprach in der Zehntscheuer auf Einladung des Arbeitskreises "Zukunftswerkstatt Teningen" . Dessen Leiter Werner Thieme sagte, der Arbeitskreis wolle die Weichen stellen für das, was notwendig sei zu verändern. Alt nahm die Inder und Chinesen in Schutz, die als Umweltverschmutzer an die Wand gestellt würden. Dabei seien diese Schwellenländer zum Teil schon vorbildlich in der Nutzung der Sonnen- und Windenergie. In Indien gebe es 10000 Dörfer, die sich selbst mit Energie aus Sonne und Wind versorgten. Auch die Industriestaaten könnten in 30 bis 40 Jahren auf erneuerbare Energien umgerüstet sein: "Die Politiker müssen es nur wollen." In Frankreich habe man vor einigen Jahrzehnten in 16 Jahren den Atomstromanteil von Null auf 70 Prozent hochgefahren. Umgekehrt ginge es bei dem nötigen Willen auch. Auch jeder Einzelne könne etwas tun. Drei E müssten in das Denken aller Einzug halten: Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Energieeinsparung" . So sei es in einem Haus möglich, durch entsprechende bauliche Maßnahmen von 25 Liter Ölverbrauch auf fünf Liter, das heißt auf 20 Prozent weniger abzusenken. Die Kosten würden halbiert. 60 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland könnte eingespart, 40 Prozent durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Die Sonnenenergie könnte laut Alt 40 Prozent des Bedarfs abdecken, 30 Prozent stammten aus der Biomasse; 15 Prozent könne der Wind beitragen und zehn Prozent das Wasser. Fünf Prozent braucht man noch zum Autofahren und hier wäre Energieeffizienz sehr gut möglich. Das verdeutlichte der Referent an einem VW-Versuchsauto, das auf 100 Kilometer einen Liter Sprit verbraucht. Doch man verkaufe lieber einen VW-Bughatti, der 100 Liter auf 100 Kilometer verbrauche. Alt sah im hohen Ölpreis eine Chance, die Industrie zum Umdenken zu zwingen. Bei der Windenergie müssten die Politiker wollen: "Die Don Quichottes in Stuttgart" haben dafür gesorgt, dass in Baden-Württemberg nur 1,7 Prozent der Energie vom Wind erzeugt wird. Sachsen-Anhalt komme auf stolze 36 Prozent. Nicht immer würden die richtigen Pflanzen angebaut. Weil die EU Raps fördere, stehe auf allen Äckern diese Pflanze. Mit chinesischem Schilfgras erhielte man auf gleichem Acker das Zwanzigfache an Energie gewinnen. Es gebe von Politik und Medien Mordsgeschrei, weil drei Prozent der Pflanzen für Biosprit verbraucht werde, was zu hohen Preisen und zu Hungersnöten führe. Aber die Hälfte der Ackerfläche auf der Welt werde nicht genutzt, auch weil in ärmeren Ländern Bauern keinen Samen kaufen könnten.
TENINGEN
Dr. Franz Alt am 10.7.2008 20 Uhr in Teningen zum Thema
Veranstaltung der AG 1 Arbeitsplätze, Ausbildung, Unternehmenskooperationen der Zukunftswerkstatt Wirtschaftsentwicklung Teningen
Unsere Zukunft - Die drei großen "E":
Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Energieeinsparung
Der Klimawandel könnte zu nie dagewesenen Rückschlägen für die menschliche Zivilisation und Kultur führen.
Deshalb sollten sich die Weltwirtschaft und die Weltpolitik auf die fatalen Wirkungen des Klimawandels und seine Bekämpfung konzentrieren.
Die entscheidende Zukunftsstrategie basiert auf den drei großen "E": Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Energieeinsparungen. Europa kann und muss beim Klimaschutz eine Führungsrolle übernehmen. Darin liegt seine große Zukunftschance.
Dieser Umstieg ist möglich
Das hat der Erfolg des deutschen Erneuerbaren-Energie-Gesetzes bewiesen. Seit dem Jahr 2000 wurden jedes Jahr 3.000 Megawatt Erneuerbare Energie zusätzlich installiert. Über 200.000 Arbeitsplätze sind dabei entstanden. In 46 Ländern wurde dieses deutsche Gesetz bisher übernommen – auch in China und Indien.
Der große ökonomische Vorteil der künftigen ökologischen Energieversorgung: Sonne, Wind, Wasserkraft und Erdwärme schicken uns keine Rechnung.
Badische Zeitung vom Mittwoch, 11. Juni 2008
Von unserem Redakteur Thomas Winckelmann
TITISEE-NEUSTADT
"Die Stadt wartet auf ihre Ideen" , ermunterte Bürgermeister Armin Hinterseh die Mitglieder der Zukunftswerkstatt zum Weitermachen. In einer Zusammenkunft der drei Arbeitskreise am Montagabend im "Neustädter Hof" wurde eine überwiegend positive Zwischenbilanz der bisherigen Arbeit gezogen. Der Bürgermeister bestätigte dabei, dass die Stadt einen hauptamtlichen Wirtschaftsförderer benötige.
montag, 5. mai 2008 gundelfingen • glottertal • heuweiler b a d i s c he z e i t ung
Geimsam fürs GLOTTERTAL
Rund 100 Interessierte waren beim Auftakt der "Zukunftswerkstatt Glottertal" dabei.
Mit Stock und Rollen durch MARCH
Rund 300 Teilnehmer nahmen bei den Inline- und Nordic-Walking-Läufen zur Eröffnung des Nordic-Aktiv-Zentrums March teil.
Ein Ergebnis der Zukunftswerkstatt
Von Manfred Frietsch und Barbara Schmidt
1. Mai 2008 "MARCH bewegt sich" |
Auch ein Ergebnis der Zukunftswerkstatt Wirtschaftsentwicklung |
![]() |
| "March bewegt sich" |
| "Weitere Informationen" |
"Fachmesse für Energie und Umwelt - Bauen und Modernisieren" in Freiburg-St. Georgen
19. und 20. April 2008
6.000 Besucher informierten sich auf dieser Fachausstellung zum Thema Energie, Umwelt, Bauen und Modernisieren ...
Badische Zeitung vom Samstag, 1. Dezember 2007
Zweite Runde der Zukunftswerkstatt Titisee-Neustadt /
Gabriela Bernauer: "Es kann nur um Gemeinsamkeit gehen"
Von unserem Redakteur Thomas Winckelmann

Rund 50 engagierte Bürger — vom Händler und Pfarrer, über Handwerker, Lehrer bis zur Angestellten und zum Künstler — trafen sich im Neustädter Hof und diskutierten ganz konkret über das kurzfristig und realistisch Machbare zur Belebung der Neustädter Innenstadt. Und nicht nur das, ein weiteres Thema mit dem sich ein Arbeitskreis erneut beschäftigte, war die "Generationenstadt" , die Analyse und Ideensammlung, was die Stadt für alle Altersgruppen zu bieten hat und noch bieten muss, um attraktiv zu sein. Und ganz konkret und engagiert ging der Arbeitskreis Handwerk zu Werke, der sich Gedanken darüber machte, wie die Kräfte gebündelt werden können, um auch große Aufträge wie das geplante Erlebnisbad in Titisee für die örtlichen Handwerksbetriebe an Land ziehen zu können. Überhaupt war Gemeinschaft das beherrschende Thema des Abends. "Es kann nur um Gemeinsamkeit gehen" , schrieb die Moderatorin des Abends, die mit ihrem Freiburger Beratungsbüro die Titisee-Neustädter Zukunftswerkstatt betreut, den Teilnehmern ins Stammbuch. Gemeinsam müsse man neue Wege beschreiben. Kommunales Marketing sieht sie als einen Prozess, miteinander über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken. Wiederholt beschwor sie Händler, Handwerker und Selbstständige, ein aktives Miteinander zu pflegen, gemeinsam die Stärken der Stadt herauszufinden, die sonst keine Stadt vorzuweisen hat.
Wie bereits bei der Auftaktveranstaltung im Oktober, wurde auch in der zweiten Runde wieder hervorgehoben, dass es kein Patentrezept zur Entwicklung der Stadt gebe. So stand der Abend vor allem unter dem Zeichen der Analyse. Auftrag an die drei Arbeitsgruppen war es, herauszufinden, was Neustadt ausmachen kann, wie die Region die Funktion Titisee-Neustadts als Mittelzentrum spürt. Bernauer: "Wenn wir uns über diese Stadt Gedanken machen, dann ist das mehr als der Handel in der Innenstadt, das ist Lebensraum für mehrere Generationen." Die Beraterin fasste die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung der Zukunftswerkstatt zusammen, steckte den Rahmen ab, in dem die Arbeitskreise eigene Ideen entwickeln sollten und sorgte mit der Feststellung " hier läuft viel Gutes" , für Motivation. Bei einem Rundgang durch die Arbeitsgruppen bremste sie allerdings auch, wenn sich die Teilnehmer in Visionen verloren, statt sich mit realistischen Lösungen zu beschäftigen.
Laternen sollen im Lebensraum Neustadt leuchten 
Drei Arbeitskreise diskutieren in der Zukunftswerkstatt vielfältige Ideen für eine attraktivere Stadt
TITISEE-NEUSTADT (twi). "Wenn nur ein Teil der Vorschläge umgesetzt wird, gewinnt die Atmosphäre in der Stadt" , zeigte sich Gabriela Bernauer nach Abschluss der drei Arbeitskreise im Rahmen der Titisee-Neustädter Zukunftswerkstatt zuversichtlich. Es blieb am Donnerstagabend im Neustädter Hof allerdings nicht nur bei Ideen und Theorie: In den Arbeitsgruppen wurden ganz konkrete weitere Schritte vereinbart. Der Arbeitskreis "Handwerker" will in kleinen Gruppen an der Umsetzung der Ideen weiterarbeiten, die Arbeitskreis "Generationenstadt" will sich mit dem bereits bestehenden Runden Tisch zum Thema Stadtentwicklung verbinden. Im Arbeitskreis "Innenstadtbelebung" wurden Maßnahmen formuliert, die innerhalb weniger tage bereits umgesetzt oder dem Gemeinderat vorgelegt werden sollen.
wollen sich vernetzen
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Der Arbeitskreis Innenstadt unter Leitung von Sybille Steinweg regte zum einen ein Leerstandsmanagement an, um freie Ladenflächen wieder belegen zu können. Zur Verschönerung der Stadt soll Kunst in öffentlichen Räumen beitragen, "Events" Atmosphäre im Zentrum schaffen. Bei 3000 Käufern, die pro Tag im Schmidts-Markt in Hölzlebruck gezählt werden, müsse man eine Vernetzung zwischen dem Markt und der Innenstadt schaffen. "Wie kann man diese Kunden auch in die Stadt holen" , fragte sich der Arbeitskreis und schlug unter anderem vor, auf den Bildschirmen im Einkaufszentrum auf Aktionen in der Stadt hinzuweisen.
jedem Haus
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Der Arbeitskreis Generationsübergreifendes Titisee-Neustadt unter Leitung von Claudia Bauer-Rabe stellte in der Diskussion fest, dass vieles bereits umgesetzt wurde, jedoch noch besser öffentlich gemacht werden müsste. Konkret gefordert wurde eine Betreuung für den Funpark hinter dem Bahnhof um weitere Sachbeschädigungen zu vermeiden. Ausgeschrieben werden soll in den kommenden Monaten ein Wettbewerb an den Schulen. Darin sollen die Kinder und Jugendlichen aufgefordert werden, alle Angebote für Kinder, Jugend, Familien und Senioren in der zusammenzutragen. , und auf einer selbst gestalteten Homepage zu veröffentlichen. Für den Wettbewerb werden nun noch Sponsoren gesucht. Später sollen in einer öffentlichen Institution alle Ideen ausgestellt werden.
soll Ehrenamt koordinieren
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Badische Zeitung vom Samstag, 17. November 2007
Herzlichen Dank für alle 48 Teilnehmer vom 29.11.
- die Ergebnisse der Arbeitskreise
►1: Innenstadtbelebung
► 2: Handwerk
► 3: Generationenstadt Titisee-Neustadt
können Sie am 01.12. in der BZ und demnächst hier nachlesen; die Teilnehmer und sonstige Interessierte erhalten das Protokoll per Email.
Zukunftswerkstatt nimmt Betrieb wieder auf 
TITISEE-NEUSTADT (pes). Die Zukunftswerkstatt Neustadt geht in die zweite Runde. Nach der Auftaktveranstaltung, in der verschiedene Arbeitsgruppen eine Reihe von Ideen zusammengetragen haben, sollen die Ansätze nun weiterentwickelt werden. Die Runde trifft sich am Donnerstag, 29. November, um 19 Uhr im "Neustädter Hof" . Dabei ist wieder Schwerpunktarbeit angesagt in Arbeitskreisen: Hier soll es um die Belebung der Innenstadt gehen, dort um das Handwerk, an anderer Stelle auch um das Zusammenleben der Generationen, Stichwort Überalterung/Wegzug der Jugend. Neben den bisherigen Teilnehmern sind Neulinge in der Runde willkommen.![]()
Badische Zeitung vom Dienstag, 13. November 2007
Fachmesse "Schallstadt energ(et)isch" war ein Erfolg / 32 Betriebe stellen sich und ihr Angebot einem breiten Publikum vor
Von unserer Mitarbeiterin Anne Freyer
SCHALLSTADT. Ihre Einschätzung, dass der Informationsbedarf auf den Gebieten energiesparendes Bauen, Wohnen und Leben zurzeit besonders groß ist, fanden die Veranstalter der zweitägigen Ausstellung "Schallstadt energ(et)isch" mehr als bestätigt. Positiv gestimmt zeigten sich auch die 32 regionalen Betriebe, die sich und ihre Leistungsschwerpunkte in der Johann-Philipp-Glock-Halle präsentierten. "Wir sind mehr als zufrieden mit dem Erfolg der Ausstellung" , so der zusammenfassende Eindruck von Peter Reimann, seit März dieses Jahres Vorsitzender des Gewerbevereins Schallstadt/Ebringen/Pfaffenweiler. Zusammen mit Armin Meyer, stellvertretender Vorsitzender und Messeverantwortlicher, und Vorstandsmitglied Willi Schüler aus Ebringen sowie Bürgermeister Jörg Czybulka und Projektleiterin Gabriela Bernauer zog er nach zwei turbulenten Tagen eine positive Bilanz. Ideengeber der Fachmesse war Bürgermeister Jörg Czybulka. Die erfahrene Unternehmensberaterin Gabriela Bernauer mit Schwerpunkt Standortentwicklung war maßgeblich in die Vorbereitung der Ausstellung eingebunden und koordinierte umsichtig den Ablauf mit Vorträgen, Präsentationen und Workshops. Energie und ihre Gewinnung bildete einen Schwerpunkt der Fachmesse. Vor allem beim Bauen und Sanieren gibt es rasante und noch nicht abgeschlossene technische Entwicklungen.
Umfassende Beratung konnte sich holen, wer sich bei Gerd Schüler, Ebringen, Diplomingenieur und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger und als solcher berechtigt zum Ausstellen des "Energieausweises" , über diese verschiedenen Möglichkeiten informierte. Sein Vortrag war denn auch an beiden Tagen besonders gut besucht. Schüler klärte auf über die derzeitige Situation und die noch zu erwartenden Regelungen, etwa ab dem 1. Juli 2009. Im Übrigen verwies er auf das Internet, das die jeweils neuesten Informationen und Auskünfte zu den Themen "Neubau" und "Altbausanierung" bereithält.
Eine erstaunliche Fülle an Ideen, wenn es um das Energiesparen geht, wurde auch bei den Handwerksbetrieben aller Couleur offenbar, die sich mit Neubauten und Altbausanierung, mit Raumgestaltung und speziell mit Sanitär- und Elektroausstattung und der dazugehörigen Energiegewinnung beschäftigen. So gab es Neuerungen in der Fenster- und Türen-, in der Rolladen- und Sonnenschutztechnik ebenso zu sehen wie eine neue Generation von Putzen, nicht nur schön sind, sondern auch isolieren. Außerdem bekamen die Besucher interessante Innovationen für Wohnbereich und Bad gezeigt. Gerade hier tut sich viel sowohl in technischer Hinsicht als auch mit Blick auf den Wohlfühlfaktor — die Fachleute sind zuversichtlich, dass ihr Angebot in Richtung "Erlebnis Wohnen" auch im Badezimmer greifen wird. Zur Vervollständigung des Rundumservice zeigten Banken, Versicherungen, Gebäude- und Luftreiniger, eine Feng-Shui-Fachfrau und die ortsansässigen holzverarbeitenden Betriebe, was in und ums Haus alles möglich ist, beispielsweise eine per "Fingerprint" zu öffnende Tür, die den Schlüssel überflüssig macht und neue Perspektiven für den Einsatz etwa in großen Gebäuden mit Zugang für viele Nutzer bietet.
"Der ländliche Raum hat für Fachmessen dieser Art einen großen Vorteil gegenüber Ballungsgebieten: Traditionelle Werte, deren Verschwinden in den Städten zum Teil erhebliche Defizite verursacht, sind erhalten geblieben und bilden die Grundlage für qualitativ hochstehende Arbeiten" , ist Gabriela Bernauer überzeugt. Immer wieder beobachte sie, dass auf dem Land weder Mangel an leistungswilligen Auszubildenden noch an Kooperation durch die Kommunen herrsche, im Gegenteil: Es werde alles getan, um Fachbetriebe am Ort zu halten. Das habe sie auch bei der Ausstellung "Schallstadt energ(et)isch" bestätigt gefunden. Bürgermeister Jörg Czybulka bekräftigte in seinem Fazit das Bestreben der Gemeinde, den hohen Standard zu halten, nicht zuletzt durch ein neues Gewerbegebiet, das als nächstes großes Projekt in der Gemeinde geplant sei.
10. + 11. November 2007 in Schallstadt
Projektleitung: Gabriela Bernauer, Bernauer Consult
Näheres hier ---> FlyerBadische Zeitung vom Freitag, 9. November 2007
MARCH (schö). Ein großer Erfolg war am Mittwochabend das zweite Marcher Wirtschaftsforum in diesem Jahr. Die vier Arbeitsgruppen die sich im Rahmen der Zukunftswerkstatt gebildet hatten, nutzten die Gelegenheit, um den 70 anwesenden Gemeinde- und Firmenvertretern ihre aktuellen Projekte und Ideen vorzustellen. Norbert Schmitt, der Vorsitzende des Marcher Wirtschaftskreises informierte über den Stand der Planungen für die Gewerbeschau im kommenden Jahr.
Am Samstag, 31. Mai, und am Sonntag, 1. Juni 2008, soll die Neuauflage der Gewerbeausstellung stattfinden. Zuletzt hatten sich 2004 Marcher Gewerbetreibende derart präsentiert. Als Ausstellungsbereiche vorgesehen sind die Marcher Großsporthalle im Zentralgebiet, die Buchheimer Festhalle und der Platz dazwischen.
In die Publikumswerbung einsteigen will Schmitt erst sechs bis acht Wochen vor dem Termin, doch derzeit liefen die Vorbereitungen fürs Programm schon auf Hochtouren, erläuterte Schmitt. Der Verein wolle allen interessierten Händlern, Dienstleistern und Gewerbetreibenden der March eine Bühne bieten, um sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Für ganz kleine Firmen sollen auch Möglichkeiten geschaffen werden, sich einen Stand zu teilen. Erst wenn in absehbarer Zeit noch Plätze frei seien, betonte Schmitt, sollen auch auswärtige Interessierte einen Stand mieten können. Die Preise für die Aussteller blieben aber auf dem Niveau von 2004.
Geplant sind 40 Standplätze in der Großsporthalle, 20 auf dem Freigelände und nochmals vier bis fünf in der Festhalle. Hier wird auch die Gastronomie angesiedelt sein, die Bühne steht nach Absprache für Shows und Vorführungen zur Verfügung. Ein attraktives Rahmenprogramm und Angebote für Kinder seien ebenfalls geplant, erläuterte Schmitt. Marchs Bürgermeister Josef Hügele wird die Schirmherrschaft übernehmen.
Badische Zeitung vom Dienstag, 6. November 2007
Forum für die Wirtschaft 
Marcher Großveranstaltung
MARCH (BZ). Am Mittwoch, 7. November, findet im Bürgerhaus im Zentralgebiet bei Buchheim das neunte Marcher Wirtschaftsforum statt. Geladen sind dazu alle Unternehmer, Selbständigen und Freiberufler aus der Gemeinde sowie Verter von Einrichtungen und Kommunalpolitiker. Ihnen wird das Konzept "Lernende Region" vorgestellt das vom IHK-Bildungszentrum veranstaltet wird. Die Gemeinde March hat sich wie ihre Nachbargemeinde Bötzingen mit Erfolg für die Aufnahme in dieses von der EU geförderte Programm beworben. Es sieht vor, Firmen gezielt in Fragen der Nutzung von Wissensressourcen und der Fort- und Weiterbildung zu unterstützen.
Danach wird der Marcher Wirtschaftskreis die Planungen zur Marcher Gewerbeausstellung im Mai 2008 vorstellen. Im Mittelpunkt des Abends stehen dann die Berichte aus den verschiedenen Arbeitskreisen der "Zukunftswerkstatt Wirtschaftsentwicklung" . Gemeinsam wird dann über weitere Ziele und konkrete Vorhaben beraten.![]()
March will sich bekannter machen 
Die Zukunftswerkstatt hat viel vor / Bildung ein Schwerpunkt
Von unserem Redakteur Manfred Frietsch
Aus Marcher Firmen aller Sparten und Branchen, aus der Kommunalpolitik und Einrichtungen in der Gemeinde kommen die Teilnehmer, die in Arbeitskreisen der Zukunftswerkstatt jede Menge Ideen ausgearbeitet haben. Diese werden, mit ihren ersten Ergebnissen, am 7. November auf einem Wirtschaftsforum öffentlich präsentiert. Am Mittwoch zogen Vertreter der vier Arbeitskreise (AK) zusammen mit der
Moderatorin Gabriela Bernauer und Bürgermeister Josef Hügele sowie dem kommunalen Wirtschaftsförderer Bernhard Götzmann eine Zwischenbilanz. Und diese brachte ein ganzes Bündel konkreter Projekte auf den Tisch.
Mit am weitesten gediehen ist das Vorhaben, eine Ortsbroschüre zu erstellen, in der in March ansässige Firmen, Dienstleister und Freiberufler sich vorstellen können um so ihre Leistungen bekannt zu machen. Für die Bürger sollen diese "Marcher Seiten" das breite Angebot der Wirtschaft bekannt werden, erklärte der Sprecher des AK Kommunikation, Thomas Gerspach.
Die Broschüre soll aber auch einige starke Knoten in dem angestrebten Netzwerk unter den Marcher Firmen knüpfen: "Viele Firmen, die hier ansässig sind, kennen sich nicht — nur dann aber kann man ja miteinander Geschäft machen" erläuterte der Sprecher des AK Wirtschaftsentwicklung, Volker Galli.
Mit einem Betriebsfragebogen wurden darum alle Marcher Firmen angefragt, wobei auch ihre jeweiligen Berufsbilder und ihr Angebot an Ausbildungsberufen erfasst wurden. Darum wirkte an der Konzeption des Fragebogens auch der AK Ausbildung mit. Dessen Sprecher ist Bernhard Wichmann , der Leiter der Marcher Haupt - und Werkrealschule. "Wir führen der Wirtschaft ihre Leute zu, wir brauchen dazu von Handel und Handwerk wieder mehr Akzeptanz für die Hauptschule" machte er klar, warum die Schule sich intensiv am Prozess der Zukunftswerkstatt beteilige. So hat man Eignungstests für Schüler der letzten Abschlussklassen angeboten, an denen 31 Jugendliche teilnahmen. "Es zeigte sich, dass manche ihre Schwächen und Stärken völlig falsch einschätzten" berichtete Wichmann von den Ergebnissen. Zugleich gelang es aber, auf diese Weise für alle teilnehmenden Jugendlichen ganz konkrete, persönlich geeignete Ausbildungsberufe herauszufiltern. Das Testverfahren soll nun im nächsten Jahr schon für Schüler der siebten Klassen eingesetzt werden, um so inhaltliche Grundlagen für die später anstehende Wahl von Praktikaplätzen zu schaffen. "Es geht darum, hier jeweils einen realistischen Weg zu finden" betonte Moderatorin Bernauer, denn allzuoft sei die Suche nach Praktika und Lehrstellen von bloßen Sympathien, Modetrends oder persönlichen Kontakten abhängig.
Was bislang vor allem als Problem für die nach Ausbildungsplätzen suchenden Jugendlichen behandelt wurde wird indessen immer mehr auch zur Standortfrage für Betriebe, die dringend auf Nachwuchs an qualifizierten Mitarbeitern angewiesen sind. Darum wird sich die March im Zusammenhang mit der Zukunftswerkstatt an dem Prozess "Lernende Region" der Industrie- und Handelskammer beteiligen, das Horst Fraas und Michael Thimm vorstellten. Das vom Bund und der EU geförderte Projekt will in den Betreiben zunächst den Bedarf an Qualifizierung ermitteln und dann konkret Lösungen erarbeiten.
Badische Zeitung vom Montag, 8. Oktober 2007
Mutig anpassen und vorausschauen 
Zukunftswerkstatt Innenstadt Neustadt nimmt mit 60 Teilnehmern und professioneller Hilfe die Arbeit auf / Weitere Treffen nötig
Von unserer Mitarbeiterin Marion Pfordt
450 Selbstständige waren zur Veranstaltung schriftlich eingeladen worden. Das Angebot nahmen fünf Dutzend Selbstständige und Gewerbetreibende sowie die Stadtverwaltung an, jedoch kamen nur aus Titisee zwei Gastronomen, aus Neustadt war lediglich der gastgebende Neustädter Hof mit dabei.
Leer stehende Geschäfte in der Innenstadt; Klagen der Einzelhändler, die Kunden kauften lieber in Freiburg, Villingen und Donaueschingen als in Neustadt ein; Kunden, die nach eigener Aussage mehr in Neustadt einkaufen würden, wenn denn das Angebot den eigenen Bedürfnissen entsprechen würde; samstags ab 14 Uhr leere Bürgersteige in Neustadts Innenstadt. Bummeln am Wochenende in Neustadt-City — das ist schnell erledigt.
Das Problem "Innenstadtsterben" sollte angegangen werden, jetzt mit professioneller Hilfe von Gabriela Bernauer, Unternehmensberaterin der Bernauer Consult aus Freiburg. Sie hat etliche Städte und Gemeinden in ähnlicher Situationen beraten. Gewerbesterben in ländlichen Strukturen ist kein Neustadt-spezifisches Problem, der demografische Wandel betrifft fast alle ländlichen Gebiete mit geringer Einwohnerdichte. Und doch handelt es sich um kein unabwendbares Schicksal, wie Gabriela Bernauer erklärt. Erfolgreiche Kleinstädte mit Einwohnerzahlen von 15 000 gibt es, doch wie machen die das ?
Die Erwartungen der Teilnehmer an diesem Nachmittag unterschieden sich in den Bedürfnissen der eigenen Branche, ließen aber auch deutliche Gemeinsamkeiten erkennen. Den Beteiligten war offensichtlich klar, dass nur eine dauerhafte Veränderung eintreten wird, wenn alle Bewohner, Handel und Gewerbe an einem Strang ziehen und mehrere auch realisierbare Visionen gemeinsam verwirklichen. Dies setzt eine hohe Bürgerinitiative, Geduld und Biss voraus.
Bürgermeister Hinterseh
Die beauftragte Wirtschaftsexpertin Gabriela Bernauer hat in den vier Stunden viel zu tun: Sie klärt die Teilnehmer über die aktuellen "Megatrends" auf. Diese hätten nichts mit flüchtigen Modeerscheinungen zu tun, sondern spiegelten eine dauerhafte Entwicklung von Gesellschaft und Konsumverhalten weltweit und zeitgleich in allen westlichen Industrienationen. Das Kaufverhalten der Kunden verändert sich nicht nur durch einen schmaleren Geldbeutel, wie die Expertin erläutert. Faktoren wie der Wandel der Familienstruktur, oder die steigende Anzahl der Single-Haushalte, die wachsende Zahl auch älterer Internet-Nutzer, die Alterung der Gesellschaft durch immer höher werdende Lebenserwartung und sinkende Geburtenrate und der Wandel vom Industrie- zum Wissenszeitalter mit Bio- und Nanotechnologie verändert die Bedürfnisse der Endverbraucher. Und das wirkt auf das Kaufverhalten und auf die Entwicklung einer pulsierenden Innenstadt zurück.
Im Vortrag wird klar: Wer immer nur an alten und wohlvertrauten Gewohnheiten kleben bleibt und die unabänderliche Entwicklung der Gesellschaft mitsamt ihren Bedürfnissen, die schließlich nicht verschwinden, sondern sich nur ändern, nicht erkennt, wird in Zukunft keine Zukunft mehr haben. Wer Mut zur Anpassung der Entwicklung beweist, kann nach vorne statt zurückblicken. Der Beweis sind einige Betriebe die trotz des demografischen Wandels auch in Neustadt erfolgreich sind. "Man braucht vor den kommenden Veränderungen keine Angst zu haben, man muss es nur bedenken und sich rechtzeitig darauf einrichten," meint Bernauer. Große und sogar "fantastische Möglichkeiten" sieht die Expertin in Neustadts nachwachsenden und natürlichen erneuerbaren Energieressourcen. Wasser, Sonne und Holz sind im Hochschwarzwald in Fülle vorhanden. "Hello yellow ist nett, aber dabei darf es nicht bleiben. Packen Sie Solarzellen aufs Dach, sanieren Sie die Fassaden energieschonend und machen Sie als Energiehauptstadt von sich reden. Meine Fantasie reicht hier ganz weit für Sie."
Gabriela Bernauer
Die Idee eines Teilnehmers von einem Wanderzentrum, indem es von der Karte über die Information bis hin zur Trekkingausrüstung alles gibt, klang logisch.
Nach wissenschaftlichen Untersuchungen spart der Bundesbürger eher an Essen, Kleidung und Luxusgütern als am Urlaub. "Ich sehe für Neustadt Riesenchancen, es gilt sie nur anzupacken" , war Bernauer überzeugt.
Klar wurde den Teilnehmern, dass eine Zukunftswerkstatt alleine nicht genügt. Um gemeinsam das Flair des Stadtbildes und die eigene Ansicht über Neustadt zu ändern, müssten dauerhafte und regelmäßige Treffen her, so Hinterseh. "Möglichst nochmals professionell moderiert. In vier Stunden sind keine Ergebnisse zu erwarten, wir sollten mindestens ein bis zwei Treffen moderiert gestalten und mehr daraus machen."
Stärkung des Wirtschaftsstandortes Teningen
SWR 4 --> Hier Pressekonferenz mit dem SWR am 17.8.2007 im Rathaus TeningenBadische Zeitung vom Mittwoch, 22. August 2007
Wohin steuert Teninger Wirtschaft?
Arbeitskreis beschäftigt sich mit Zukunftsthemen / Realschüler erstellen Datenbank aller Betriebe / Konzepte und Kooperationen
Von unserem Mitarbeiter Karlernst Lauffer

(FOTO: KARLERNST LAUFFER)
TENINGEN. Die Wirtschaftsentwicklung ist die Basis des Gemeindelebens. Der Arbeitskreis "Ausbildung, Arbeitsplätze, Unternehmenskooperationen" stellte jetzt seine Konzeption der Öffentlichkeit vor. Die erste Aktivität wird die Erstellung einer Datenbank aller Betriebe in Teningen sein.
Darüber sprachen im Rathaus Bürgermeister Hermann Jäger, Arbeitskreisleiter Werner Thieme, Wirtschaftsförderer Thorsten Kille, Gernot Limberger, Bernhard Kury und Oliver Peter teil. Der Rektor der Theodor-Frank-Schule, Markus Felder, dessen Schüler die Datenbank aufbauen werden, war genauso vertreten wie Klaus Steurer, der von Seiten der Gemeinde das Projekt "Zukunftswerkstatt Teningen" leitet. Gabriela Bernauer betreut auf regionaler Ebene diese Projekte.
Bekanntlich gibt es vier verschiedene Arbeitskreise für diese "Zukunftswerkstatt Teningen" . Jäger freute sich, dass diese Aktivitäten auf breite Zustimmung gestoßen sind. Das Ziel sah der Bürgermeister in einem "soliden qualitativen Wachstum" . Dafür müsse die Gemeinde die Infrastruktur liefern, aber auch die Flächenbegrenzung berücksichtigen. Laut Jäger befinde sich auch die Teninger Wirtschaft sich in einem großen Umbruch, denn die klassische Industrie entwickle sich rückläufig und mache anderen Wirtschaftsfeldern Platz. Aber nur wenn die Wirtschaft funktioniere, würden die Menschen Arbeit und ein Zuhause in der Gemeinde finden.
Werner Thieme unterstrich die Notwendigkeit der aktiven Wirtschaftsförderung. Um mehr Arbeitsplätze zu schaffen, gelte es, das "gute Alte" zu erhalten mit dem modernen Wissen zu verbinden.
Thorsten Kille sprach von drei Schwerpunkten, die sich der Arbeitskreis setze. Zu Beginn gelte es, das viele Neue in Teningen, dem größten Industriestandort des Kreises, zu erfahren, um durch die Ergebnisse eine bessere Kooperation der Betriebe zu ermöglichen. Auch wolle man einen Ideenpool initiieren, um das Innovationsklima zu fördern. Wissenschaftler oder erfahrene Praktikern könnten Vorträge halten. Den dritten Schwerpunkt sehe der Arbeitskreis in der Sicherung von Fachkräften durch eine intensive Zusammenarbeit des Arbeitskreises Schule und Wirtschaft und durch die Information der Schüler über neuere und weniger nachgefragte Berufsfelder.
Mit der Betriebsbefragung durch zwei Klassengruppen werde man ein doppeltes Ziel erreichen, so Kille: Zum einen würde man eine aussagekräftige Datenbank erhalten und so über Kernkompetenzen in Teningen mehr erkennen. Zum anderen würden sich die Schüler besser in der Wirtschaftswelt zurechtfinden.
Rektor Felder zeigte sich überzeugt, dass innerhalb von zwei Projektwochen seine Schüler die Rücklaufquote der Fragebogen positiv beeinflussen werden. Er sprach von einer "hervorragenden Synthese" von Wirtschaft und Schule.
Gabriela Bernauer sagte, es sei wichtig, dass die Teninger Wirtschaft Konzepte erarbeite — "an einem Tag für die Industrie und das Handwerk, an einem zweiten für die Dienstleister und an einem dritten für die Sozialarbeit, die immer bedeutungsvoller wird" . Auch der Handel müsse konzeptionell zusammenarbeiten.
Badische Zeitung vom Freitag, 29. Juni 2007
Grundstein für Austausch ist gelegt 
Die Zukunftswerkstatt zur Wirtschaftsentwicklung in Neuenburg wartet mit einer Fülle von Ideen auf
Von unserer Mitarbeiterin Jutta Schütz
NEUENBURG AM RHEIN. Die Zukunftswerkstatt zum Thema "Wirtschaftsentwicklung" im Stadthaus in Neuenburg unter Leitung von Consultant Gabriela Bernauer stieß insbesondere bei Geschäfts- und Handwerksbetrieben auf großes Interesse. Zukunftswerkstätten sollen in Neuenburg auch den Zusammenhalt und Austausch von Partnern aus Wirtschaft, Gastronomie, Handel und Bildung fördern und ausbauen.
"Ziel ist es, Neuenburg attraktiver zu machen — für die Einwohner aber auch für Investitionswillige oder Touristen" , meinte Bernauer, die in den Zukunftswerkstätten zudem eine Möglichkeit sieht, einer Kommune mehr Profil zu geben. So genannte "Megatrends" in Kommunen sind Nanotechnologie, das Zusammenrücken der Generationen, der Ausbau von Wellness und Gesundheitsangeboten, aber auch die Mobilität. Diese Kriterien sollten die Arbeitsgruppen unter dem Motto "Vier sind eins" (die Teilorte und Neuenburg selbst), die sich bei dem Treffen in der Stadthalle bildeten, im Hinterkopf behalten. Im folgenden ergaben sich mehrere Themenfelder, zu denen die Teilnehmer Wünsche und Zielvorstellungen entwickelten. Zum Thema "Innenstadtbelebung" kamen die meisten Vorschläge, aber auch viele Forderungen — die gingen an den Handel selbst und an die Stadt.
Ein heißes Eisen ist der Umbau der Schlüsselstraße. Hier wünschten sich viele eine kurze Bauzeit und vor allem den Erhalt der Befahrbarkeit, auch während der Bauarbeit. Die betroffenen Anlieger sollten mit in den Umbau einbezogen werden. Der Umbau selbst setze auch eine Erhöhung des Wohnwertes voraus — das heißt, dass Häuser ansprechend gestrichen und anschließend die Straße mit Blumen aufgelockert und behindertenfreundlich gestaltet werden soll, wurde gefordert. "Nicht nur fordern, sondern auch mithelfen und mich bei Problemen auf dem Laufenden halten" , kommentierte Bürgermeister Schuster im Anschluss.
Der Tourismus war ein weiterer Schwerpunkt. Die Campingplätze sollten besser ausgeschildert werden, das Angebot Goldwaschen oder Kanufahren könnte durch eine Ausweitung geführter Rad- und Wandertouren — auch über die Grenze hinweg — noch attraktiver werden, hieß es. Interessant war der Vorschlag, ein "Schlecht-Wetter-Buch" zu erstellen, das für jeden Wochentag, an dem es regnet, Tipps für Unternehmungen bereit hält.
Das Thema Netzwerke ergab sich zwangsläufig — hier soll eine "Gedankenaustauschbörse" etablieren werden. Das gegenseitige Kennenlernen und die Hilfe untereinander stehen dabei im Vordergrund.
Den Handwerkern und Geschäftsleuten gelang es, auf die besondere Qualität ihrer Leistungen aufmerksam zu machen. Hier ist nicht die Großindustrie, "sondern eher das spezialisierte, individuell auf den Kunden zugeschnittene Nischendasein gefragt" , wie ein Teilnehmer meinte. Auch auf ganz spezielle Dienstleistungen könne in einer jährlich erscheinenden Broschüre hingewiesen werden. Ein "Wirtschaftstreff" und die Einrichtung eines Dienstleistungs- oder Gründerzentrums wurden angeregt.
Im Bereich Bildung/Ausbildung ging es darum, Schulen und Betriebe enger aneinander zu binden und den Gedanken weiterzuspinnen, auch einmal Lehrer als Multiplikatoren gesondert in Betriebe einzuladen, die dann wiederum Berufe besser erklären können. Im Bereich Seniorenbildung wurde vorgeschlagen, ein Angebot "Senioren unterrichten Senioren" zu etablieren.
Schuster und Bernauer unterstrichen abschließend, dass es sich bei dem Treffen nur um den Beginn eines fortzuführenden Austausches gehandelt hat.
| 21.06.2007 | Zukunftswerkstatt Neuenburg am Rhein -Wirtschaftsentwicklung- am Mi 27.06.07, 17 - 21.30 Uhr |
Der Bürgermeister der Stadt Neuenburg am Rhein Joachim Schuster und die WRF Wirtschaftsregion Freiburg e. V. , Wirtschaftsförderung der Regio Freiburg , laden Sie zur Zukunftswerkstatt Neuenburg am Rhein ein. Anmeldungen bis spätestens 25.06.2007: Stadt Neuenburg am Rhein, Rathausplatz 5, 79395 Neuenburg am Rhein, Tel. 07631 791-152, PC-Fax: 07631 791-23-152 oder E-Mail: kundel@neuenburg.de |
Badische Zeitung vom Mittwoch, 20. Juni 2007
Die Stadt Neuenburg geht neue Wege bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes
Von unserer Redakteurin Heike Lemm
NEUENBURG AM RHEIN. Wenn es um die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes bis ins Jahr 2025 geht, betritt die Stadt Neuenburg am Rhein Neuland. So genannte Zukunftswerkstätten zu unterschiedlichen Themen bilden das Fundament für die Entscheidungsfindung. Von Anfang an mit eingebunden: die gesamte Bevölkerung. Den Auftakt macht am kommenden Mittwoch eine Zukunftswerkstatt zum Thema Wirtschaftsentwicklung.
Jeder Vorschlag zählt: Noch sind die Karten leer.
"Die Vision 2025 hat viele Teilbereiche, die im Miteinander und unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten Gestalt annehmen soll" , erläuterte Bürgermeister Joachim Schuster gestern bei einem Pressegespräch den neuen Ansatz. Schuster: "Ein modularer Aufbau wie eine Stadt selbst" . Nur so könne die Stadt im künftigen Wettbewerb bestehen. Die Zukunftswerkstatt zur Wirtschaftsentwicklung wird so gesehen Impulse liefern für weitere Veranstaltungen dieser Art. Demografie, Soziales und Arbeit, Bildung und "50+" sind Schwerpunkte. Diese werden nach Bedarf und in sinnvoller Verknüpfung bearbeitet. "Die Themen sind nicht isoliert, zum Schluss soll sich alles zusammenfügen" , erläuterte Schuster. Bis Ende 2008 sollen es insgesamt sechs Zukunftswerkstätten sein, deren Ergebnisse in ein Grundsatzpapier einfließen, das Gemeinderat verabschiedet. Gestecktes Ziel: Ende 2009 soll ein rechtskräftiger Flächennutzungsplan auf dem Tisch liegen.
Bei der Auftaktveranstaltung zum Thema Wirtschaftsentwicklung mit im Boot sind Irene Ulrich von der Wirtschaftsförderung Region Freiburg und Gabriela Bernauer von der Freiburger Bernauer-Consult Konzeptentwicklung. Sie wird die Veranstaltung moderieren. "Mehr als 90 Prozent der Entwicklung, mehr als 90 Prozent der Arbeitsplätze kommt aus dem eigenen Bestand" wusste Irene Ulrich aus.
"Die Kreativität ist vor Ort" , betonte Gabriela Bernauer. Nun gehe es darum, sie in einer integrativen Entwicklung zu bündeln, will heißen: Die Schultern zu verbreitern, die die Entwicklung der Stadt tragen. Die Zukunftswerkstatt am Mittwoch werde bereits konkrete Ergebnisse liefern, versprach sie. Diese werden in Arbeitskreisen weiter vertieft. Selbstständige, Unternehmer, Geschäftsführer und Vertreter Freier Berufe aller Sparten und die Gemeinderäte aus Neuenburg haben Einladungen für die Zukunftswerkstatt am Mittwoch erhalten. Vorläufig drei Themenfelder (Innenstadtbelebung, Wirtschaftsprofilierung und Tourismus) sind zur Bearbeitung eingekreist. Der Einladung bei lagen weiße Karten, auf denen die Teilnehmer schon im Vorfeld Anregungen notieren können. Rund 40 Rückmeldungen sind inzwischen bei der Stadt eingegangen.
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"March bewegt sich"
Ein Ergebnis der Zukunftswerkstatt Wirtschaftsentwicklung
Große Nordic-Walking-
und Inliner-Veranstaltung
für Jedermann/-frau
in March-Buchheim


TITISEE-NEUSTADT
Badische Zeitung vom Freitag, 29. Februar 2008
Engagierte Bürger arbeiten weiter an der Entwicklung der Stadt
Aus Ideen werden konkrete Projekte / Dritte Vollversammlung der Zukunftswerkstatt / Arbeitskreise stellen ihre ersten Ergebnisse vor
Von unserem Redakteur Thomas Winckelmann
TITISEE-NEUSTADT. "Positiver kann man eine Zukunftswerkstatt nicht anfangen" , freute sich Bürgermeister Armin Hinterseh. Rund 40 Vertreter von Verbänden, Vereinen, Institutionen, Handel und Handwerk, die sich in einer dritten Vollversammlung Gedanken zur Zukunft Titisee-Neustadts machten, informierte er über die Pläne der Firma Testo, in Titisee 200 Arbeitsplätze zu schaffen. Der Bürgermeister sah dies als Gegenpol zu den jüngsten Nachrichten von weiteren Geschäftsschließungen in der Innenstadt. Diese zeigten, so Hinterseh, wie wichtig die Arbeit der Zukunftswerkstatt ist.
In den vergangenen Wochen hatten sich die drei Arbeitskreise mehrfach getroffen, von diesen wiederum Untergruppierungen spezielle Themen bearbeitet. In der Zusammenkunft am Mittwochabend im Neustädter Hof wurde nun eine Vielzahl von konkreten Ideen, Projekten vorgestellt und Handlungsempfehlungen ausgesprochen. "Es geht etwas" , freute sich auch Wirtschaftsförderer Ottmar Thalmann, der in der Stadtverwaltung die Federführung für die Zukunftswerkstatt übernommen hat. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass zwischen den Arbeitskreisen eine noch intensivere Kommunikation notwendig ist, um Überschneidungen bei speziellen Projekten zu vermeiden.
Drei Schwerpunkte kristallisierten sich an diesem Abend heraus: Der Informationspunkt im Schmidts Mark in Hölzlebruck, durch den Kunden auch in die Innenstadt geleitet werden sollen, die Datensammlung der bereits vorhandenen Angebote und Einrichtungen für Jung und Alt und der Handwerks- und Handelsbetriebe und die Aktion "Hello Yellow" , von der man sich einen großen Werbeeffekt verspricht.
Gesponsert vom Farbenhersteller Sto soll die Aktion in einem eigenen Internetauftritt präsentiert werden. Gleichzeitig ist geplant ein Gerüst "streichwilligen" Hausbesitzern zur Verfügung zu stellen. "Die Aktion bewegt sich sehr positiv vorwärts" , erklärte Willi Sutter. Geplant ist unter anderem auch, Graffiti-Künstler einzubeziehen. Sie sollen dafür gewonnen werden, Wände, die immer wieder beschmiert werden, kunstvoll zu gestalten. Sutter forderte Hausbesitzer, die solche "Schmuddelecken" verschönert haben wollen, auf, sich zu melden.
Der "Info-Point"
nimmt Formen an
Jutta Feser informierte darüber, dass sich unter der Rubrik "Wirtschaft/Einkaufen" ab sofort alle Betriebe in der Stadt kostenlos auf der Internetseite der Stadt eintragen können. Formen nimmt auch der "Info-Point" an, der im Schmidts-Markt in Hölzlebruck aufgestellt werden soll, um vor allem die Kunden aus der Region zu einem Besucher der Neustädter Innenstadt zu motivieren. Geklärt werden muss allerdings noch, wie die laufende Pflege des Informationsangebotes geleistet werden soll. "Da muss immer ein Knaller drauf sein" , meinte Matthias Gollrad, damit die Kunden auch wirklich in die Stadt kommen. Gollrad stellte der Versammlung zudem mit Beispielen vor, welch positive Wirkung die richtige Beleuchtung von Ladenräumen und Warenangebot hat. Der Arbeitskreis Handwerker berät interessierte Geschäftsinhaber.
Damit die Kunden in der Stadt auch Parkplätze finden, schlug Michael Sörgel für den Arbeitskreis Innenstadtbelebung vor, mehr Kurzzeitparkplätze auszuweisen, Tempo 30 in der Hauptstraße einzuführen und den Schwerlastverkehr aus dem Zentrum zu verbannen. Statt Parkuhren und Parkscheinautomaten sollte für die ganze Innenstadt nur die Parkscheibe gelten. Sörgel: "Wir sehen zügigen Handlungsbedarf um weiteren Leerstand zu verhindern" .
Bürgermeister Armin Hinterseh stellte die Idee in den Raum, dass man eventuell private Parkplätze an der Hauptstraße in öffentliche Kurzzeitparkplätze umwandeln und den Besitzern als Ersatz städtische Stellplätze in der Sparkassen-Tief garage anbieten könnte.
Eine Imagekampagne
für Neustadt
Auch der Arbeitskreis Innenstadt beschäftigte sich mit dem Informations-punkt. "Dies alleine" , erklärte Andreas Hofmeier, "bringt uns aber nicht weiter" . Ähnliche Informationssäulen müssten auch an anderen Stellen der Stadt stehen, unter anderem am Großparkplatz in Titisee. Der Arbeitskreis schlägt zudem eine Informationstafel vor, auf der die Geschäfte in der Innenstadt verzeichnet sind. Diese Karte sollte auch als Flyer zum Auslegen in Arztpraxen und öffentlichen Gebäuden veröffentlicht werden. Nach dem Vorbild anderer Städte sollte zudem eine Imagekampagne für Neustadt gestartet werden. "Auf der Dringlichkeit ganz oben" , so Sybille Steinweg, stehe das Leerstandsmanagement. Sie stellte dazu der Zukunftswerkstatt ein Angebot des Bundes der Selbstständigen vor. In Auftrag geben sollte das Gutachten die Stadt als "neutrale Instanz" .
Mit konkreten Projekten, für die am Mittwochabend auch Verantwortliche benannt wurden, die die Themen weiter vorantreiben sollen, beschäftigte sich auch der Arbeitskreis Generationenstadt. Clemens Kirchherr und Claudia Bauer-Rabe listeten unter anderm Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche auf, wiesen darauf hin, dass eine Disco für Jugend und Erwachsene fehle und erinnerten daran, dass der offene Jugendtreff noch ehrenamtliche Helfer benötige. Vorgeschlagen wurde unter anderem, Arbeitskräfte, die zwar in Titisee-Neustadt arbeiten, aber nicht hier wohnen, nach dem Warum zu befragen. Ein Shuttle-Bus sollte vor allem älteren Menschen mehr Mobilität ermöglichen, den Hindernissen in der Stadt für Rollstuhlfahrer will man noch näher auf den Grund gehen, neue Wohnformen für Alt und Jung anregen, einen Neubürger-Treff, eine Ehrenamtsbörse und eine Altersagentur für Dienstleistungen einrichten.
Die Zukunftswerkstatt soll sich weiterhin alle zwei bis drei Monate treffen, um die Arbeit der Arbeitskreises abzustimmen. Für die Umsetzung der Projekte, erklärte Bürgermeister Hinterseh in der Aussprache, "braucht es nicht immer die Stadt" . So viel wie möglich sollten die Arbeitskreise alleine verwirklichen.
TITISEE-NEUSTADT
Die Fortführung der begonnenen Projekte soll nun zunächst auf Ebene Arbeitskreise und Projektgruppen nach interner Verabredung stattfinden.
Nächster Termin der Zukunftswerkstatt insgesamt:
Mittwoch 27. Februar 2008 - 19 Uhr im Hotel "Neustädter Hof"
Für dieses Treffen der Zukunftswerkstatt im großen Kreis ist folgender Ablauf vorgesehen:
1. Begrüßung, Einführung
2. Vorstellung einzelner Themen und der aktueller Sachstände aus den Arbeitsgruppen
3. Reflektion in den Arbeitsgruppen (ca. 45 Minuten)
4. Ergebnispräsentation im Plenum (ca. 30 Minuten)
5. kommunikativer Abschluss
Gerne können Sie mit und über uns unter zukunftswerkstatt@titisee.de und Frau Bernauer unter info@bernauer-consult.de Kontakt halten.
NEUENBURG AM RHEIN
Vernetzung von Handwerk und Industrie
NEUENBURG AM RHEIN
Zukunftswerkstadt: Tür zur Zukunft geöffnet
Unternehmertag geplant 
Ein Ergebnis bei der neuen Runde der Neuenburger Zukunftswerkstatt für Wirtschaftsentwicklung
NEUENBURG AM RHEIN (BZ). Neue Runde bei der Zukunftswerkstatt für Wirtschaftsentwicklung: Insgesamt 40 Leistungsträger — Unternehmer wie Freiberufler — diskutierten auf Einladung der Stadt in zwei Arbeitsgruppen intensiv miteinander. Am Ende standen wieder eine Fülle von Anregungen wie auch konkrete Ergebnisse. Fachlich moderiert wurde die Veranstaltung von Gabriela Bernauer von Bernauer Consult.
Im Fokus der Arbeit: die Stärkung des lokalen Wirtschaftskreislaufs, die Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs sowie die allgemeine Zukunftsfähigkeit der Neuenburger Wirtschaft, mündend in einen Ideen-Pool. Und der war unterm Strich recht ergiebig.
Die Arbeitsgruppe "Ausbildung/Weiterbildung und Wirtschaftsentwicklung" unter der Leitung von Eberhard Flamm hatte drei Schwerpunktthemen herausgearbeitet: Die Verzahnung von Schule und Wirtschaft soll vorangetrieben werden. Eine Broschüre soll nun die künftigen Auszubildenden über die Ausbildungsbetriebe informieren, über deren Anforderungsprofile unterrichten und die Ansprechpartner benennen.
Zudem soll die Vernetzung von Industrie und Handwerk gestärkt werden. Dazu notwendig ist die Schaffung einer Plattform für die Begegnung. Eine Möglichkeit, die nun geprüft werden soll, ist der monatliche Stammtisch des Gewerbevereins. Auch die Einrichtung eines Gewerbe-Anlass-Tages wurde andiskutiert. Die alle zwei Jahre stattfindende Gewerbeausstellung soll, so ein weiteres Ergebnis bei der Arbeitsgruppe "Ausbildung/Weiterbildung und Wirtschaftsentwicklung" , um einen Tag verlängert und am Freitag vor der Ausstellung soll ein Unternehmertag eingerichtet werden. Die Weiterbildung der Mitarbeiter in Betrieben ist ein weiteres Themenfeld. Es soll dazu beitragen, dass Mitarbeiter mit Lust und Freude bis 67 arbeiten können. Hier soll geprüft werden, in wie weit eine vernetzte Weiterbildung Sinn macht, lautete das Fazit der Arbeitsgruppe.
Die Arbeitsgruppe "Innenstadt und Tourismus" , diesmal unter der Leitung von Anton Goehr, hatte sich bereits vier Mal getagt. Entsprechend umfangreich waren die Anregungen und Verbesserungsmöglichkeiten. Im einzelnen lauten sie: Die Stadt soll den Bereich der Innenstadt großräumig definieren und einen attraktiven Straßenraum schaffen, der auch die Bedürfnisse der älteren Menschen berücksichtigt. Ein Leitsystem soll auswärtigen Kunden Orientierung geben und ein öffentliches WC installiert werden.
Ferner soll der Wochenmarkt auf den Rathausplatz verlegt werden. Die Überbauung der A 5 kann zur Chance für Neuenburg am Rhein werden, wenn die Gestaltung gut gelingt und ein Info-Point auf das Angebot der Innenstadt aufmerksam macht. Ein weiterer Info-Point soll nach Meinung der Arbeitsgruppe auf dem städtischen Parkplatz an der Metzgerstraße entstehen. Auch die Betreiber der Geschäfte wollen die interne Kommunikation erhöhen, sich häufiger abstimmen und zum Beispiel einheitliche Öffnungszeiten festlegen. Dass dies funktionieren kann, zeige der offene Mittwoch. Die Inhaber der Ladengeschäfte könnten ihre Schaufenster besser ausleuchten, befand die Arbeitsgruppe. Ferner soll eine Broschüre "Wer macht was in Neuenburg am Rhein?" regelmäßig aufgelegt werden. Auch sollen Unternehmer mit Migrationshintergrund in den Arbeitskreis integriert werden. Und um das touristische Potenzial besser zu nutzen, wird über ein Gutscheinheft nachgedacht, das in den Hotels und Campingplätzen ausliegen und bei den Gästen Anreize schaffen soll, die Innenstadt aufzusuchen.
Badische Zeitung vom Freitag, 18. Januar 2008
Ein neues Netzwerk wird geknüpft
Arbeitskreise der Zukunftswerkstatt Titisee-Neustadt beschäftigen sich mit neuen Ideen und der Kommunikation
Von unserem Redakteur Thomas Winckelmann
Zukunftsarbeiter (von links): Michael Sörgel, Claudia Bauer-Rabe, Gerd Schwab und Sybille Steinweg diskutieren über die Ergebnisse der ersten Arbeitskreise.
(FOTO: THOMAS WINCKELMANN)
TITISEE-NEUSTADT. "Es geht was" , das ist die zentrale Botschaft der Zukunftswerkstatt, die nach zwei Auftaktveranstaltungen nun in kleinen Gruppen weiterarbeitet und -wirkt. Auch wenn es im Moment noch keine konkreten Erfolgsmeldungen gibt, zogen Vertreter der drei Arbeitskreise gestern übereinstimmend ein sehr positives Fazit der ersten Treffen: Die Kommunikation unter Händlern, Gewerbetreibenden, Institutionen, Stadt und engagierten Bürgern kommt in Gang, Titisee-Neustadt knüpft ein neues Netzwerk.
"Es sind viele da, die vieles können, aber keiner weiß, was der andere tut" , umschrieb Sybille Steinweg in einem Pressegespräch das Ergebnis der Auftaktveranstaltungen der Zukunftswerkstatt. Bereits beim zweiten Treffen bildeten sich Arbeitskreise, die jetzt erneut getagt, Ideen gesammelt und versucht haben, Ziele für eine Weiterentwicklung der Wälderstadt zu formulieren. Dabei zeigte sich bereits ein erstes positives Ergebnis der von Bürgermeister Armin Hinterseh und dem Gemeinderat angeregten Zukunftswerkstatt: Unter den verschiedensten Interessengruppen entwickelt sich eine neue Form der Kommunikation und des Gedankenaustausches, die wiederum alle Beteiligten motiviert, sich gemeinsam für die Zukunft der Stadt zu engagieren. "Es ist positiv, dass sich Leute finden, die sonst nicht zusammengekommen wären" , weiß Architekt Gerd Schwab aus eigener Erfahrung. Dabei zollt Michael Sörgel auch der Stadtverwaltung ein Lob für die Unterstützung: Die Zusammenarbeit sei "sehr positiv" .
"Vieles ist schon vorhanden" , bestätigte Claudia Bauer-Rabe als Vertreterin des Arbeitskreises "Generationenstadt" , der sich zum Ziel gesetzt hat, Jugend, Familien und die "Generation 50 Plus" besser zusammenzuführen. Konkret wird als erste Maßnahme ein Informationsportal im Internet angeregt, auf dem die Angebote für die drei Zielgruppen vernetzt werden sollen. Man habe unter dem Motto "lebenswertes Titisee-Neustadt" viele Ideen gesammelt, berichtete die Verwaltungschefin der Helios-Klinik, in die weitere Diskussion soll unter anderem Jugendpflegerin Ida Sander eingebunden werden. Außerdem will man zwei Jugendliche zur Mitarbeit in der Gruppe gewinnen. Kommunikation und Vernetzung war auch im Arbeitskreis Innenstadtbelebung das zentrale Thema. Unter anderem wurde über einen Informations- Punkt im Schmidt’s- Markt in Hölzlebruck diskutiert, der die Angebote in der Innenstadt vorstellen soll. Auch dem Inhaber des Einkaufszentrums sei an einer attraktiven Innenstadt gelegen, bestätigte Sybille Steinweg das gegenseitige Interesse. Bessere Verbindungen zwischen Innenstadt, Einkaufszentren, Krankenhaus und Wohngebieten schaffen könnte ein Shuttle-Bus. Dieses Projekt war in allen Arbeitskreisen ein Thema, das im Plenum noch einmal diskutiert werden soll. Eine Projektgruppe der "Innenstadtbelebung" wird sich mit der Verkehrsentwicklung, der Anbindung der Innenstadt und der Fluktuation in den Geschäften beschäftigen. Auch der Arbeitskreis Handwerk setzt auf die Information im Internet und will unter der städtischen Web-Seite ein eigenes Handwerkerportal einrichten. Diskutiert wurden auch weitere Möglichkeiten, die Handwerksbetriebe der Stadt für große Gemeinschaftsprojekte zusammenzubringen. Intern macht eine kleine Gruppe das Angebot, auf Anforderung einzelne Geschäfte zu besuchen und die Inhaber über Gestaltungsmöglichkeiten, Lichttechnik und Präsentation zu beraten. Im Februar sind weitere Sitzungen der Arbeitskreise geplant, die allerdings anregen, sich wieder im Rahmen eines Plenums zu treffen, um Überschneidungen in den Diskussionen zu vermeiden. Nach wie vor sei man offen für interessierte Bürger und Betroffene, die in der Zukunftswerkstatt mitarbeiten wollen, bekräftigte gestern Claudia Bauer-Rabe.
Badische Zeitung vom Freitag, 18. Januar 2008
Was es wo in March gibt
Firmenbroschüre wurde an alle Haushalte verteilt / Idee entstand aus der Zukunftswerkstatt
Von unserem Redakteur Manfred Frietsch
Bernhard Hilzinger und Thomas Gerspach präsentieren die von ihnen federführend erstellte Marcher Firmenbroschüre.(FOTO: MANFRED FRIETSCH)
MARCH. Seit dem Wochenende ist es in alle über 4500 Marcher Haushalte gekommen: Ein Firmen- und Branchenverzeichnis, herausgegeben von der Arbeitsgruppe Kommunikation der Zukunftswerkstatt March. Das blaue Heft mit dem Titel "Was ist wo in March?" listet Firmen und Freiberufler aus der ganzen March auf.
Die Idee dazu hatten die Arbeitsgruppen Kommunikation und Wirtschaftsförderung. Deren beiden Sprecher, Thomas Gerspach und Bernhard Hilzinger, nennen als Ziel der Broschüre, den Bürgern der Gemeinde das breite wirtschaftliche Angebot vor Ort bekannt zu machen. Und das reicht von Handel, Gastronomie und Handwerke bis ihn die unterschiedlichsten Dienstleistungsbereiche, von der Arztpraxis über den Computerspezialisten bis zum Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer. Damit bekommt die Broschüre nach der Überzeugung der beiden Initiatoren auch einen hohen Nutzwert für das Marcher Gewerbe selbst. Denn vielfach sei nicht bekannt, dass mögliche Geschäftspartner oder Dienstleister, die man benötige, direkt um die Ecke zu finden sein könnten.
Um aus der Broschüre möglichst rasch die gewünschte Information herausziehen zu können, haben Gerspach und Hilzinger ein übersichtliches Schema entwickelt. Die in Gestaltung und Größe einheitlichen Firmeneinträge enthalten ein Adressfeld und daneben ein Feld mit maximal sechs Stichworten, in denen die Firma nach Wahl ihre Fachgebiet oder Produktlinien nennen konnte. Und diese Stichwortangaben sind wiederum in einem alphabetischen Index am Ende des Heftes zusammengestellt. So kann über diese Stichworte die jeweilige Firma rasch gefunden werden. Zudem sind die Firmeneinträge in sechs Gruppen angeordnet: Handel, Finanzen/Versicherungen, Freie Berufe, Freizeit, Gastronomie und Handwerk. Das verschafft einen guten Branchenüberblick.
Finanziert wurde das handliche Werk, zu dem Bürgermeister Josef Hügele ein Grußwort beisteuerte, durch die Gebühr von 15 Euro je Eintrag der 206 teilnehmenden Firmen, sowie durch Anzeigen auf den Umschlagseiten. Das Heft ist auch in den Ortsteilrathäusern zugänglich. Zudem kann es aktualisiert neu aufgelegt werden. Dafür haben Hilzinger und Gers-pach den mit großem Aufwand erstellten Datenberg digital gespeichert.
Badische Zeitung vom Samstag, 12. Januar 2008
IN TENINGEN
Zukunftswerkstatt
Die Arbeitsgruppe Zukunftswerkstatt Wirtschaftsentwicklung Teningen lädt alle Unternehmer und Selbstständigen des Kernortes zur nächsten Arbeitsgruppensitzung am Mittwoch, 16. Januar, um 19 Uhr in der Sozialstation Stephanus ein. Thema ist unter anderem die Belebung des Ortskerns und das "Schaffen eines Kommunikationstreffpunktes für die Bevölkerung" .
Neuenburg am Rhein
Die Wirtschaft im Fokus
Zukunftswerkstatt geht weiter
am 25.1.2008 im Ratssaal im Rathaus Neuenburg am Rhein
Stadtzeitung Neuenburg vom 11.1.2008
Oberbadisches Volksblatt
Stadtzeitung Neuenburg
"Zukunftswerkstatt Neustadt Innenstadt inkl. Einzelhandel"
Mittwoch 09. Januar 2008 -19:30 Uhr - Arbeitskreis I Innenstadtbelebung - im Rathaus/EG, Sitzungssaal
Donnerstag 10. Januar 2008 -18:00 Uhr - Arbeitskreis II Handwerk - im Mehrgenerationenhaus "Carpe Diem"
Badische Zeitung vom Freitag, 14. Dezember 2007
Schüler sammeln Fakten 
Eine Umfrage bei Teninger Betrieben bildet die Basis für eine umfangreiche Datenbank
Von unserem Mitarbeiter Siegfried Peter
TENINGEN. Seit September beschäftigt sich die Arbeitsgruppe "Arbeitsplätze, Ausbildung, Unternehmenskooperationen" der Zukunftswerkstatt Teningen mit dem Projekt "Wirtschaft am Heimatort" . Ein Zwischenergebnis wurde nun von der Unternehmensberaterin Gabriela Bernauer und Klaus Steurer von der Gemeindeverwaltung bei einem Pressegespräch im Ausbildungsraumder Firma Thieme in der Rohrlache vorgestellt.
Danach wurden zuerst von der Gemeinde rund 900 Fragebögen an Betriebe aller Sparten, Freiberufler und Landwirte in der Gemeinde verschickt. Gefragt wurde darin unter anderem nach der Branche und einer eventuellen Spezialisierung, der Betriebsgröße, den Absatzgebieten und ob Ausbildungsplätze sowie Plätze für ein- und mehrsprachige Praktika vorhanden sind. Den vier achten Klassen der Theodor-Frank-Realschule, die am Projekt mitarbeiten, sei dies zusammen mit einer Internetrecherche zum Wirtschaftsstandort Teningen im November vorgestellt worden. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe hätten sich danach eine Woche lang Zeit genommen, um die Schüler intensiv auf ihrer Aufgabe vorzubereiten.
An zwei Tagen stellten Catharina Keune für den Handel, Markus Koch für das Handwerk, Gernot Limberger für die Dienstleister und Werner Thieme für die Industrie ihre Sparten und Betriebe vor. An einen Tag werteten die Schüler unter Leitung von Gabriela Bernauer die Fragebogen aus, gründeten eine fiktive Firma und entwarfen Rollenspiele. Daraufhin besuchten sie aufgeteilt in 23 Gruppen in Begleitung eines Arbeitsgruppenmitglieds eine Firma nach der anderen. Soweit möglich, besichtigten sie die Betriebe und füllten — wenn noch nicht geschehen — die Fragenbögen aus. Bis Anfang Dezember seien etwa 230 ausgefüllte Bögen zurückgekommen, einige nachträglich per Fax. Den Schülern sei die ganze Bandbreite der Berufe aufgezeigte worden, sagte Markus Koch. Einige der Unternehmer hätten in ihrer Jugend auch die Realschule Teningen besucht, was beweise, dass sich auf diesem Schulabschluss erfolgreich aufbauen lasse.
in Baden-Württemberg
Beim Pressegespräch dabei waren auch Schüler einer der beteiligten Klassen zusammen mit Rektor Markus Felder und den Lehrerinnen Judith Scherzer und Catherine Nessler-Mattutis. Sie hatten vorher den Betrieb besichtigt und viele Fragen gestellt, die Werner Thieme ausführlich beantwortete. "Wir brauchen gut ausgebildete Mitarbeiter" , sagte er. Nur dann sei es möglich, die Wünsche der Kunden zu deren Zufriedenheit zu erfüllen und mit neuen Aufträgen zu rechnen.
Sie hätten vorher nicht gewusst, dass es in Teningen so viele Betriebe gibt, sagten die Schüler übereinstimmend. Die Aufnahme bei den Besuchen sei unterschiedlich gewesen, doch der gesamte Eindruck sei positiv. Es sei das erste Projekt an der Realschule, mit dem ein ganzer Jahrgang erreicht wird, sagte Markus Felder. Damit sei ein Stück Alltagsleben in die Schule gekommen.






Platz: Auch die Hundeschule Hexental war bei “Wittnau zeigt sich" dabei.
Auch Brigitte Riegger besuchte mit Sohn Paul die Gewerbeschau.
WITTNAU. Die verschiedensten Einrichtungen in Wittnau präsentieren sich am kommenden Sonntag von 10.30 Uhr bis 18 Uhr im und um das Gallushaus der Bevölkerung. Was es mit der Veranstaltung auf sich hat, wie sie zu Stande kam und welches Ziel sie verfolgt, darüber sprach BZ-Redakteurin Andrea Gallien mit dem Veranstalter, Wittnaus Bürgermeister Enrico Penthin.
Buggingen. Der gestrige Sonntag war in vielen Gemeinden des Markgräflerlandes verkaufsoffen. Dabei gab es aber keine Konkurrenz wegen der Besucher, denn der erste Frühlingswetter-Tag trieb die Menschen aus den Häusern und rein ins Vergnügen. Zahlreiche Gäste hatte auch die große Gewerbeschau in Buggingen.
Wirtschaftsförderung sei sein Metier im Rathaus von Bad Krozingen, erinnerte der künftige Bürgermeister von Buggingen, Johannes Ackermann. Er werde für jeden Gewerbetreibenden Ansprechpartner sein und mit dem Gemeinderat die Anbindung des Gewerbegebietes Mittelfeld an die Bundesstraße 3 nach Heitersheimer Muster einfordern.
VÖRSTETTEN. Nicht nur der Vorstand, auch die Mitglieder des Gewerbevereins Vörstetten im “Bund der Selbstständigen” (BdS) machten im vergangenen Jahr durch einige Aktivitäten auf sich aufmerksam. Dies zeigte der Bericht der beiden Ersten Vorsitzenden Theo Voßler und Hermann Ziebold in der Jahreshauptversammlung. 
Auf dem Podium:
BDS-Landespräsidentin Dorothea Störr-Ritter
Leistungsschau in Freiburg-St. Georgen