GLOTTERTAL


In Glottertal haben sich engagierte Bürger zusammengesetzt, in einer "Zukunftswerkstatt" Ideen für ein bürgerliches Engagement zum Wohle der Gemeinde zu entwickeln. Der Arbeitskreis "Miteinander der Generationen" hat nun für die Senioren einen Wegweiser erstellt, eine Informationsbroschüre, in der spezielle Angebote – vom Arzt über Fahrdienste, Seelsorge, Tagespflege, Pflegedienste bis hin zu Hilfsmitteln – aufgeführt sind.


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TENINGEN


Franz Alt: Die Welt ist unendlich an Energie 

Franz Alt referierte auf Einladung der Zukunftswerkstatt Teningen über erneuerbare Ressourcen / "Politiker müssen es nur wollen"

TENINGEN (kl). "Die Zukunft zu verbrennen ist barbarisch" , stellte Franz Alt, Journalist und Buchautor, fest und er zeigte ein Gegenmodell, wie die Welt bei anderem Umgang mit der Energie eine sichere Zukunft vor sich hätte — ohne Abstriche an der Lebensqualität. Alt sprach in der Zehntscheuer auf Einladung des Arbeitskreises "Zukunftswerkstatt Teningen" . Dessen Leiter Werner Thieme sagte, der Arbeitskreis wolle die Weichen stellen für das, was notwendig sei zu verändern. Alt nahm die Inder und Chinesen in Schutz, die als Umweltverschmutzer an die Wand gestellt würden. Dabei seien diese Schwellenländer zum Teil schon vorbildlich in der Nutzung der Sonnen- und Windenergie. In Indien gebe es 10000 Dörfer, die sich selbst mit Energie aus Sonne und Wind versorgten. Auch die Industriestaaten könnten in 30 bis 40 Jahren auf erneuerbare Energien umgerüstet sein: "Die Politiker müssen es nur wollen." In Frankreich habe man vor einigen Jahrzehnten in 16 Jahren den Atomstromanteil von Null auf 70 Prozent hochgefahren. Umgekehrt ginge es bei dem nötigen Willen auch. Auch jeder Einzelne könne etwas tun. Drei E müssten in das Denken aller Einzug halten: Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Energieeinsparung" . So sei es in einem Haus möglich, durch entsprechende bauliche Maßnahmen von 25 Liter Ölverbrauch auf fünf Liter, das heißt auf 20 Prozent weniger abzusenken. Die Kosten würden halbiert. 60 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland könnte eingespart, 40 Prozent durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Die Sonnenenergie könnte laut Alt 40 Prozent des Bedarfs abdecken, 30 Prozent stammten aus der Biomasse; 15 Prozent könne der Wind beitragen und zehn Prozent das Wasser. Fünf Prozent braucht man noch zum Autofahren und hier wäre Energieeffizienz sehr gut möglich. Das verdeutlichte der Referent an einem VW-Versuchsauto, das auf 100 Kilometer einen Liter Sprit verbraucht. Doch man verkaufe lieber einen VW-Bughatti, der 100 Liter auf 100 Kilometer verbrauche. Alt sah im hohen Ölpreis eine Chance, die Industrie zum Umdenken zu zwingen. Bei der Windenergie müssten die Politiker wollen: "Die Don Quichottes in Stuttgart" haben dafür gesorgt, dass in Baden-Württemberg nur 1,7 Prozent der Energie vom Wind erzeugt wird. Sachsen-Anhalt komme auf stolze 36 Prozent. Nicht immer würden die richtigen Pflanzen angebaut. Weil die EU Raps fördere, stehe auf allen Äckern diese Pflanze. Mit chinesischem Schilfgras erhielte man auf gleichem Acker das Zwanzigfache an Energie gewinnen. Es gebe von Politik und Medien Mordsgeschrei, weil drei Prozent der Pflanzen für Biosprit verbraucht werde, was zu hohen Preisen und zu Hungersnöten führe. Aber die Hälfte der Ackerfläche auf der Welt werde nicht genutzt, auch weil in ärmeren Ländern Bauern keinen Samen kaufen könnten.



TENINGEN

Dr. Franz Alt am 10.7.2008 20 Uhr in Teningen zum Thema

Veranstaltung der AG 1 Arbeitsplätze, Ausbildung, Unternehmenskooperationen  der Zukunftswerkstatt Wirtschaftsentwicklung Teningen

Unsere Zukunft - Die drei großen "E":
Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Energieeinsparung

Der Klimawandel könnte zu nie dagewesenen Rückschlägen für die menschliche Zivilisation und Kultur führen.
Deshalb sollten sich die Weltwirtschaft und die Weltpolitik auf die fatalen Wirkungen des Klimawandels und seine Bekämpfung konzentrieren.

Die entscheidende Zukunftsstrategie basiert auf den drei großen "E": Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und Energieeinsparungen. Europa kann und muss beim Klimaschutz eine Führungsrolle übernehmen. Darin liegt seine große Zukunftschance.

Dieser Umstieg ist möglich
Das hat der Erfolg des deutschen Erneuerbaren-Energie-Gesetzes bewiesen. Seit dem Jahr 2000 wurden jedes Jahr 3.000 Megawatt Erneuerbare Energie zusätzlich installiert. Über 200.000 Arbeitsplätze sind dabei entstanden. In 46 Ländern wurde dieses deutsche Gesetz bisher übernommen – auch in China und Indien.

Der große ökonomische Vorteil der künftigen ökologischen Energieversorgung: Sonne, Wind, Wasserkraft und Erdwärme schicken uns keine Rechnung.


Badische Zeitung vom Mittwoch, 11. Juni 2008

Von unserem Redakteur Thomas Winckelmann

TITISEE-NEUSTADT

"Die Stadt wartet auf ihre Ideen" , ermunterte Bürgermeister Armin Hinterseh die Mitglieder der Zukunftswerkstatt zum Weitermachen. In einer Zusammenkunft der drei Arbeitskreise am Montagabend im "Neustädter Hof" wurde eine überwiegend positive Zwischenbilanz der bisherigen Arbeit gezogen. Der Bürgermeister bestätigte dabei, dass die Stadt einen hauptamtlichen Wirtschaftsförderer benötige.

montag, 5. mai 2008 gundelfingen • glottertal • heuweiler b a d i s c he z e i t ung

Geimsam fürs GLOTTERTAL

Rund 100 Interessierte waren beim Auftakt der "Zukunftswerkstatt Glottertal" dabei.

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Mit Stock und Rollen durch MARCH

Rund 300 Teilnehmer nahmen bei den Inline- und Nordic-Walking-Läufen zur Eröffnung des Nordic-Aktiv-Zentrums March teil.

Ein Ergebnis der Zukunftswerkstatt


Von Manfred Frietsch und Barbara Schmidt

1. Mai 2008 "MARCH bewegt sich"

Auch ein Ergebnis der Zukunftswerkstatt Wirtschaftsentwicklung

 

 "March bewegt sich"
 "Weitere Informationen"

 Programm

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"Fachmesse für Energie und Umwelt - Bauen und Modernisieren" in Freiburg-St. Georgen
19. und 20. April 2008

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6.000 Besucher informierten sich auf dieser Fachausstellung zum Thema Energie, Umwelt, Bauen und Modernisieren ...




Badische Zeitung vom Samstag, 1. Dezember 2007 

Zweite Runde der Zukunftswerkstatt Titisee-Neustadt /
Gabriela Bernauer: "Es kann nur um Gemeinsamkeit gehen"

TITISEE-NEUSTADT. "Mit ,Wünsch dir was kommen wir nicht weiter" , sagt Gabriela Bernauer, "wir können keine Geschäfte herdiskutieren" . Die eindringliche Mahnung der Beraterin wirkte in der zweiten Runde der Zukunftswerkstatt.


Von unserem Redakteur Thomas Winckelmann


Rund 50 engagierte Bürger — vom Händler und Pfarrer, über Handwerker, Lehrer bis zur Angestellten und zum Künstler — trafen sich im Neustädter Hof und diskutierten ganz konkret über das kurzfristig und realistisch Machbare zur Belebung der Neustädter Innenstadt. Und nicht nur das, ein weiteres Thema mit dem sich ein Arbeitskreis erneut beschäftigte, war die "Generationenstadt" , die Analyse und Ideensammlung, was die Stadt für alle Altersgruppen zu bieten hat und noch bieten muss, um attraktiv zu sein. Und ganz konkret und engagiert ging der Arbeitskreis Handwerk zu Werke, der sich Gedanken darüber machte, wie die Kräfte gebündelt werden können, um auch große Aufträge wie das geplante Erlebnisbad in Titisee für die örtlichen Handwerksbetriebe an Land ziehen zu können. Überhaupt war Gemeinschaft das beherrschende Thema des Abends. "Es kann nur um Gemeinsamkeit gehen" , schrieb die Moderatorin des Abends, die mit ihrem Freiburger Beratungsbüro die Titisee-Neustädter Zukunftswerkstatt betreut, den Teilnehmern ins Stammbuch. Gemeinsam müsse man neue Wege beschreiben. Kommunales Marketing sieht sie als einen Prozess, miteinander über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken. Wiederholt beschwor sie Händler, Handwerker und Selbstständige, ein aktives Miteinander zu pflegen, gemeinsam die Stärken der Stadt herauszufinden, die sonst keine Stadt vorzuweisen hat.

Wie bereits bei der Auftaktveranstaltung im Oktober, wurde auch in der zweiten Runde wieder hervorgehoben, dass es kein Patentrezept zur Entwicklung der Stadt gebe. So stand der Abend vor allem unter dem Zeichen der Analyse. Auftrag an die drei Arbeitsgruppen war es, herauszufinden, was Neustadt ausmachen kann, wie die Region die Funktion Titisee-Neustadts als Mittelzentrum spürt. Bernauer: "Wenn wir uns über diese Stadt Gedanken machen, dann ist das mehr als der Handel in der Innenstadt, das ist Lebensraum für mehrere Generationen." Die Beraterin fasste die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung der Zukunftswerkstatt zusammen, steckte den Rahmen ab, in dem die Arbeitskreise eigene Ideen entwickeln sollten und sorgte mit der Feststellung " hier läuft viel Gutes" , für Motivation. Bei einem Rundgang durch die Arbeitsgruppen bremste sie allerdings auch, wenn sich die Teilnehmer in Visionen verloren, statt sich mit realistischen Lösungen zu beschäftigen.


Badische Zeitung vom Samstag, 1. Dezember 2007 

Laternen sollen im Lebensraum Neustadt leuchten Abo

Drei Arbeitskreise diskutieren in der Zukunftswerkstatt vielfältige Ideen für eine attraktivere Stadt

TITISEE-NEUSTADT (twi). "Wenn nur ein Teil der Vorschläge umgesetzt wird, gewinnt die Atmosphäre in der Stadt" , zeigte sich Gabriela Bernauer nach Abschluss der drei Arbeitskreise im Rahmen der Titisee-Neustädter Zukunftswerkstatt zuversichtlich. Es blieb am Donnerstagabend im Neustädter Hof allerdings nicht nur bei Ideen und Theorie: In den Arbeitsgruppen wurden ganz konkrete weitere Schritte vereinbart. Der Arbeitskreis "Handwerker" will in kleinen Gruppen an der Umsetzung der Ideen weiterarbeiten, die Arbeitskreis "Generationenstadt" will sich mit dem bereits bestehenden Runden Tisch zum Thema Stadtentwicklung verbinden. Im Arbeitskreis "Innenstadtbelebung" wurden Maßnahmen formuliert, die innerhalb weniger tage bereits umgesetzt oder dem Gemeinderat vorgelegt werden sollen.

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Die Handwerker
wollen sich vernetzen
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Der Arbeitskreis Handwerkerstadt unter Leitung von Willi Sutter, sieht Chancen in einer Vernetzung der Handwerker. Konkret wollen sie an eine gemeinsame Kapazitätsplanung herangehen. Unter dem Motto "Handwerker bringen Kompetenz" in die Innenstadt könnten zum Beispiel Elektriker überlegen, wie Schaufenster besser beleuchtet werden, Schreiner Vorschläge entwickeln, wie Ladeneinrichtungen mit geringem Aufwand moderner gestaltet werden könnten. Eine Bürgerhalle mit Mehrzwecknutzung sollte als Gemeinschaftsprojekt von Neustadt erneut geplant werden. Sutter:"Wir gehen davon aus, dass das kostendeckend zu machen ist." Vorgeschlagen wurde unter anderem auch eine Art ganzjährige "Leistungsschau" indem sich Handwerker in Schaufenstern präsentieren. Damit finde der Besucher der Stadt immer wieder Abwechslung und neue Anreize zum Bummeln. Gefordert wurde eine gemeinsame Plattform der Handwerker Titisee-Neustadts im Internet. Als eine schlagkräftige Bietergemeinschaft sehen die Handwerker auch Chancen beim bau des Badeparadieses Schwarzwald zum Zuge zu kommen. Im Zusammenhang mit der Aktion "Hello Yellow" sollten einzelne Hausprojekte in der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Schließlich forderte der Arbeitskreis auch Mut, unkonventionelle Ideen wenigstens zu überprüfen: "Warum nicht von privater Seite einmal die Kosten für eine Rolltreppe am Hirschenbuckel schätzen lassen, wenn Triberg demnächst seine ganze Innenstadt überdacht? " , fragte Willi Sutter, "oder an der Hochfirstschanze mit einer Art Bungee-Springen Skisprunggefühl vermitteln?"

Der Arbeitskreis Innenstadt unter Leitung von Sybille Steinweg regte zum einen ein Leerstandsmanagement an, um freie Ladenflächen wieder belegen zu können. Zur Verschönerung der Stadt soll Kunst in öffentlichen Räumen beitragen, "Events" Atmosphäre im Zentrum schaffen. Bei 3000 Käufern, die pro Tag im Schmidts-Markt in Hölzlebruck gezählt werden, müsse man eine Vernetzung zwischen dem Markt und der Innenstadt schaffen. "Wie kann man diese Kunden auch in die Stadt holen" , fragte sich der Arbeitskreis und schlug unter anderem vor, auf den Bildschirmen im Einkaufszentrum auf Aktionen in der Stadt hinzuweisen.

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Ein Licht vor
jedem Haus
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Ganz kurzfristig soll die Aktion "Neustadt leuchtet" gestartet werden. Alle Geschäftsinhaber und Hausbesitzer sollten ab Mittwoch nächster Woche eine Laterne vor den Laden oder dass Haus stellen. An der Aktion könnten sich alle Bürger beteiligen. Karlheinz Borho von Leofa Fotos wird die Aktion dokumentieren. Ein Thema, das auch im Arbeitskreis Handwerk eine Rolle spielte, waren wieder die Parkplätze in der Stadt. Vorgeschlagen wurde, alle Parkmöglichkeiten erneut im Amtsblatt zu veröffentlichen und eventuell von Seiten des Leistungsverbunds einen Flyer mit den Parkplätzen zu veröffentlichen. An den Gemeinderat wurde der Antrag gerichtet, in der Adventszeit in der Innenstadt zwei Stunden kostenloses Parken mit Parkscheibe zuzulassen.

Der Arbeitskreis Generationsübergreifendes Titisee-Neustadt unter Leitung von Claudia Bauer-Rabe stellte in der Diskussion fest, dass vieles bereits umgesetzt wurde, jedoch noch besser öffentlich gemacht werden müsste. Konkret gefordert wurde eine Betreuung für den Funpark hinter dem Bahnhof um weitere Sachbeschädigungen zu vermeiden. Ausgeschrieben werden soll in den kommenden Monaten ein Wettbewerb an den Schulen. Darin sollen die Kinder und Jugendlichen aufgefordert werden, alle Angebote für Kinder, Jugend, Familien und Senioren in der zusammenzutragen. , und auf einer selbst gestalteten Homepage zu veröffentlichen. Für den Wettbewerb werden nun noch Sponsoren gesucht. Später sollen in einer öffentlichen Institution alle Ideen ausgestellt werden.

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Ein Bürgerbeauftragter
soll Ehrenamt koordinieren
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Handwerksunternehmen sollten eine Skulptur in Form eines überdimensionalen Briefkastens erstellen. Diese Skulptur sollte auf einem öffentlichen Platz aufgestellt und dort Wünsche und Anregungen eingeworfen werden. Für die Auswertung, aber auch für die Koordinierung bürgerschaftlichen Engagements wünscht sich der Arbeitskreis einen städtischen Beauftragten im noch einzurichtenden Bürgerbüro. Begrüßt wurde zudem die Idee, auf Kosten der Stadt einen Neun-Sitzer- Bus anzuschaffen, der, — gesteuert von Ehrenamtlichen — , als Shuttlebus in der Stadt für Verbindungen sorgen sollte.


Badische Zeitung vom Samstag, 17. November 2007 

Herzlichen Dank für alle 48 Teilnehmer vom 29.11.
- die Ergebnisse der Arbeitskreise

►1: Innenstadtbelebung

► 2: Handwerk

► 3: Generationenstadt Titisee-Neustadt

können Sie am 01.12. in der BZ und demnächst hier nachlesen; die Teilnehmer und sonstige Interessierte erhalten das Protokoll per Email.


Zukunftswerkstatt nimmt Betrieb wieder auf Abo

TITISEE-NEUSTADT (pes). Die Zukunftswerkstatt Neustadt geht in die zweite Runde. Nach der Auftaktveranstaltung, in der verschiedene Arbeitsgruppen eine Reihe von Ideen zusammengetragen haben, sollen die Ansätze nun weiterentwickelt werden. Die Runde trifft sich am Donnerstag, 29. November, um 19 Uhr im "Neustädter Hof" . Dabei ist wieder Schwerpunktarbeit angesagt in Arbeitskreisen: Hier soll es um die Belebung der Innenstadt gehen, dort um das Handwerk, an anderer Stelle auch um das Zusammenleben der Generationen, Stichwort Überalterung/Wegzug der Jugend. Neben den bisherigen Teilnehmern sind Neulinge in der Runde willkommen.



Badische Zeitung vom Dienstag, 13. November 2007

Fachmesse "Schallstadt energ(et)isch" war ein Erfolg / 32 Betriebe stellen sich und ihr Angebot einem breiten Publikum vor


Von unserer Mitarbeiterin Anne Freyer

SCHALLSTADT. Ihre Einschätzung, dass der Informationsbedarf auf den Gebieten energiesparendes Bauen, Wohnen und Leben zurzeit besonders groß ist, fanden die Veranstalter der zweitägigen Ausstellung "Schallstadt energ(et)isch" mehr als bestätigt. Positiv gestimmt zeigten sich auch die 32 regionalen Betriebe, die sich und ihre Leistungsschwerpunkte in der Johann-Philipp-Glock-Halle präsentierten.

"Wir sind mehr als zufrieden mit dem Erfolg der Ausstellung" , so der zusammenfassende Eindruck von Peter Reimann, seit März dieses Jahres Vorsitzender des Gewerbevereins Schallstadt/Ebringen/Pfaffenweiler. Zusammen mit Armin Meyer, stellvertretender Vorsitzender und Messeverantwortlicher, und Vorstandsmitglied Willi Schüler aus Ebringen sowie Bürgermeister Jörg Czybulka und Projektleiterin Gabriela Bernauer zog er nach zwei turbulenten Tagen eine positive Bilanz. Ideengeber der Fachmesse war Bürgermeister Jörg Czybulka. Die erfahrene Unternehmensberaterin Gabriela Bernauer mit Schwerpunkt Standortentwicklung war maßgeblich in die Vorbereitung der Ausstellung eingebunden und koordinierte umsichtig den Ablauf mit Vorträgen, Präsentationen und Workshops. Energie und ihre Gewinnung bildete einen Schwerpunkt der Fachmesse. Vor allem beim Bauen und Sanieren gibt es rasante und noch nicht abgeschlossene technische Entwicklungen.

Umfassende Beratung konnte sich holen, wer sich bei Gerd Schüler, Ebringen, Diplomingenieur und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger und als solcher berechtigt zum Ausstellen des "Energieausweises" , über diese verschiedenen Möglichkeiten informierte. Sein Vortrag war denn auch an beiden Tagen besonders gut besucht. Schüler klärte auf über die derzeitige Situation und die noch zu erwartenden Regelungen, etwa ab dem 1. Juli 2009. Im Übrigen verwies er auf das Internet, das die jeweils neuesten Informationen und Auskünfte zu den Themen "Neubau" und "Altbausanierung" bereithält.

Eine erstaunliche Fülle an Ideen, wenn es um das Energiesparen geht, wurde auch bei den Handwerksbetrieben aller Couleur offenbar, die sich mit Neubauten und Altbausanierung, mit Raumgestaltung und speziell mit Sanitär- und Elektroausstattung und der dazugehörigen Energiegewinnung beschäftigen. So gab es Neuerungen in der Fenster- und Türen-, in der Rolladen- und Sonnenschutztechnik ebenso zu sehen wie eine neue Generation von Putzen, nicht nur schön sind, sondern auch isolieren. Außerdem bekamen die Besucher interessante Innovationen für Wohnbereich und Bad gezeigt. Gerade hier tut sich viel sowohl in technischer Hinsicht als auch mit Blick auf den Wohlfühlfaktor — die Fachleute sind zuversichtlich, dass ihr Angebot in Richtung "Erlebnis Wohnen" auch im Badezimmer greifen wird. Zur Vervollständigung des Rundumservice zeigten Banken, Versicherungen, Gebäude- und Luftreiniger, eine Feng-Shui-Fachfrau und die ortsansässigen holzverarbeitenden Betriebe, was in und ums Haus alles möglich ist, beispielsweise eine per "Fingerprint" zu öffnende Tür, die den Schlüssel überflüssig macht und neue Perspektiven für den Einsatz etwa in großen Gebäuden mit Zugang für viele Nutzer bietet.

"Der ländliche Raum hat für Fachmessen dieser Art einen großen Vorteil gegenüber Ballungsgebieten: Traditionelle Werte, deren Verschwinden in den Städten zum Teil erhebliche Defizite verursacht, sind erhalten geblieben und bilden die Grundlage für qualitativ hochstehende Arbeiten" , ist Gabriela Bernauer überzeugt. Immer wieder beobachte sie, dass auf dem Land weder Mangel an leistungswilligen Auszubildenden noch an Kooperation durch die Kommunen herrsche, im Gegenteil: Es werde alles getan, um Fachbetriebe am Ort zu halten. Das habe sie auch bei der Ausstellung "Schallstadt energ(et)isch" bestätigt gefunden. Bürgermeister Jörg Czybulka bekräftigte in seinem Fazit das Bestreben der Gemeinde, den hohen Standard zu halten, nicht zuletzt durch ein neues Gewerbegebiet, das als nächstes großes Projekt in der Gemeinde geplant sei.





10. + 11. November 2007 in Schallstadt
Projektleitung: Gabriela Bernauer, Bernauer Consult

Näheres hier ---> Flyer


Badische Zeitung vom Freitag, 9. November 2007

Das Gewerbe präsentiert sich Abo

MARCH (schö). Ein großer Erfolg war am Mittwochabend das zweite Marcher Wirtschaftsforum in diesem Jahr. Die vier Arbeitsgruppen die sich im Rahmen der Zukunftswerkstatt gebildet hatten, nutzten die Gelegenheit, um den 70 anwesenden Gemeinde- und Firmenvertretern ihre aktuellen Projekte und Ideen vorzustellen. Norbert Schmitt, der Vorsitzende des Marcher Wirtschaftskreises informierte über den Stand der Planungen für die Gewerbeschau im kommenden Jahr.

Am Samstag, 31. Mai, und am Sonntag, 1. Juni 2008, soll die Neuauflage der Gewerbeausstellung stattfinden. Zuletzt hatten sich 2004 Marcher Gewerbetreibende derart präsentiert. Als Ausstellungsbereiche vorgesehen sind die Marcher Großsporthalle im Zentralgebiet, die Buchheimer Festhalle und der Platz dazwischen.

In die Publikumswerbung einsteigen will Schmitt erst sechs bis acht Wochen vor dem Termin, doch derzeit liefen die Vorbereitungen fürs Programm schon auf Hochtouren, erläuterte Schmitt. Der Verein wolle allen interessierten Händlern, Dienstleistern und Gewerbetreibenden der March eine Bühne bieten, um sich einem breiten Publikum zu präsentieren. Für ganz kleine Firmen sollen auch Möglichkeiten geschaffen werden, sich einen Stand zu teilen. Erst wenn in absehbarer Zeit noch Plätze frei seien, betonte Schmitt, sollen auch auswärtige Interessierte einen Stand mieten können. Die Preise für die Aussteller blieben aber auf dem Niveau von 2004.

Geplant sind 40 Standplätze in der Großsporthalle, 20 auf dem Freigelände und nochmals vier bis fünf in der Festhalle. Hier wird auch die Gastronomie angesiedelt sein, die Bühne steht nach Absprache für Shows und Vorführungen zur Verfügung. Ein attraktives Rahmenprogramm und Angebote für Kinder seien ebenfalls geplant, erläuterte Schmitt. Marchs Bürgermeister Josef Hügele wird die Schirmherrschaft übernehmen.



Badische Zeitung vom Dienstag, 6. November 2007 

Forum für die Wirtschaft Abo

Marcher Großveranstaltung

MARCH (BZ). Am Mittwoch, 7. November, findet im Bürgerhaus im Zentralgebiet bei Buchheim das neunte Marcher Wirtschaftsforum statt. Geladen sind dazu alle Unternehmer, Selbständigen und Freiberufler aus der Gemeinde sowie Verter von Einrichtungen und Kommunalpolitiker. Ihnen wird das Konzept "Lernende Region" vorgestellt das vom IHK-Bildungszentrum veranstaltet wird. Die Gemeinde March hat sich wie ihre Nachbargemeinde Bötzingen mit Erfolg für die Aufnahme in dieses von der EU geförderte Programm beworben. Es sieht vor, Firmen gezielt in Fragen der Nutzung von Wissensressourcen und der Fort- und Weiterbildung zu unterstützen.

Danach wird der Marcher Wirtschaftskreis die Planungen zur Marcher Gewerbeausstellung im Mai 2008 vorstellen. Im Mittelpunkt des Abends stehen dann die Berichte aus den verschiedenen Arbeitskreisen der "Zukunftswerkstatt Wirtschaftsentwicklung" . Gemeinsam wird dann über weitere Ziele und konkrete Vorhaben beraten.



Badische Zeitung vom Freitag, 12. Oktober 2007
 

March will sich bekannter machen Abo

Die Zukunftswerkstatt hat viel vor / Bildung ein Schwerpunkt

Von unserem Redakteur Manfred Frietsch

MARCH.  March und das, was die Gemeinde wirtschaftlich und touristisch bietet, soll bekannter werden, nach innen und nach außen. Daran arbeitet die im Frühjahr gestartete Zukunftswerkstatt, um so Marchs Chancen als Wirtschaftsstandort zu verbessern und zugleich die Vernetzung unter den ansässigen Betrieben zu fördern.

Aus Marcher Firmen aller Sparten und Branchen, aus der Kommunalpolitik und Einrichtungen in der Gemeinde kommen die Teilnehmer, die in Arbeitskreisen der Zukunftswerkstatt jede Menge Ideen ausgearbeitet haben. Diese werden, mit ihren ersten Ergebnissen, am 7. November auf einem Wirtschaftsforum öffentlich präsentiert. Am Mittwoch zogen Vertreter der vier Arbeitskreise (AK) zusammen mit der
Moderatorin Gabriela Bernauer und Bürgermeister Josef Hügele sowie dem kommunalen Wirtschaftsförderer Bernhard Götzmann eine Zwischenbilanz. Und diese brachte ein ganzes Bündel konkreter Projekte auf den Tisch.

Mit am weitesten gediehen ist das Vorhaben, eine Ortsbroschüre zu erstellen, in der in March ansässige Firmen, Dienstleister und Freiberufler sich vorstellen können um so ihre Leistungen bekannt zu machen. Für die Bürger sollen diese "Marcher Seiten" das breite Angebot der Wirtschaft bekannt werden, erklärte der Sprecher des AK Kommunikation, Thomas Gerspach.
Die Broschüre soll aber auch einige starke Knoten in dem angestrebten Netzwerk unter den Marcher Firmen knüpfen: "Viele Firmen, die hier ansässig sind, kennen sich nicht — nur dann aber kann man ja miteinander Geschäft machen" erläuterte der Sprecher des AK Wirtschaftsentwicklung, Volker Galli.
Mit einem Betriebsfragebogen wurden darum alle Marcher Firmen angefragt, wobei auch ihre jeweiligen Berufsbilder und ihr Angebot an Ausbildungsberufen erfasst wurden. Darum wirkte an der Konzeption des Fragebogens auch der AK Ausbildung mit. Dessen Sprecher ist Bernhard Wichmann , der Leiter der Marcher Haupt - und Werkrealschule. "Wir führen der Wirtschaft ihre Leute zu, wir brauchen dazu von Handel und Handwerk wieder mehr Akzeptanz für die Hauptschule" machte er klar, warum die Schule sich intensiv am Prozess der Zukunftswerkstatt beteilige. So hat man Eignungstests für Schüler der letzten Abschlussklassen angeboten, an denen 31 Jugendliche teilnahmen. "Es zeigte sich, dass manche ihre Schwächen und Stärken völlig falsch einschätzten" berichtete Wichmann von den Ergebnissen. Zugleich gelang es aber, auf diese Weise für alle teilnehmenden Jugendlichen ganz konkrete, persönlich geeignete Ausbildungsberufe herauszufiltern. Das Testverfahren soll nun im nächsten Jahr schon für Schüler der siebten Klassen eingesetzt werden, um so inhaltliche Grundlagen für die später anstehende Wahl von Praktikaplätzen zu schaffen. "Es geht darum, hier jeweils einen realistischen Weg zu finden" betonte Moderatorin Bernauer, denn allzuoft sei die Suche nach Praktika und Lehrstellen von bloßen Sympathien, Modetrends oder persönlichen Kontakten abhängig.

Was bislang vor allem als Problem für die nach Ausbildungsplätzen suchenden Jugendlichen behandelt wurde wird indessen immer mehr auch zur Standortfrage für Betriebe, die dringend auf Nachwuchs an qualifizierten Mitarbeitern angewiesen sind. Darum wird sich die March im Zusammenhang mit der Zukunftswerkstatt an dem Prozess "Lernende Region" der Industrie- und Handelskammer beteiligen, das Horst Fraas und Michael Thimm vorstellten. Das vom Bund und der EU geförderte Projekt will in den Betreiben zunächst den Bedarf an Qualifizierung ermitteln und dann konkret Lösungen erarbeiten.





Badische Zeitung vom Montag, 8. Oktober 2007

Mutig anpassen und vorausschauen Abo

 

Zukunftswerkstatt Innenstadt Neustadt nimmt mit 60 Teilnehmern und professioneller Hilfe die Arbeit auf / Weitere Treffen nötig

Von unserer Mitarbeiterin Marion Pfordt

TITISEE-NEUSTADT. Wer ist denn nun schuld am schwachen Puls und dem "fehlenden Herz" der "sterbenden Innenstadt" in Neustadt ? Und wie kann man dieser Entwicklung gegensteuern? Eine gewisse Ratlosigkeit unter den Teilnehmern der "Zukunftswerkstatt Innenstadt Neustadt" war unter den knapp 60 Teilnehmern am Samstagnachmittag im Neustädter Hof auch trotz einzelner funkensprühender Visionäre deutlich zu spüren.

450 Selbstständige waren zur Veranstaltung schriftlich eingeladen worden. Das Angebot nahmen fünf Dutzend Selbstständige und Gewerbetreibende sowie die Stadtverwaltung an, jedoch kamen nur aus Titisee zwei Gastronomen, aus Neustadt war lediglich der gastgebende Neustädter Hof mit dabei.

Leer stehende Geschäfte in der Innenstadt; Klagen der Einzelhändler, die Kunden kauften lieber in Freiburg, Villingen und Donaueschingen als in Neustadt ein; Kunden, die nach eigener Aussage mehr in Neustadt einkaufen würden, wenn denn das Angebot den eigenen Bedürfnissen entsprechen würde; samstags ab 14 Uhr leere Bürgersteige in Neustadts Innenstadt. Bummeln am Wochenende in Neustadt-City — das ist schnell erledigt.

Das Problem "Innenstadtsterben" sollte angegangen werden, jetzt mit professioneller Hilfe von Gabriela Bernauer, Unternehmensberaterin der Bernauer Consult aus Freiburg. Sie hat etliche Städte und Gemeinden in ähnlicher Situationen beraten. Gewerbesterben in ländlichen Strukturen ist kein Neustadt-spezifisches Problem, der demografische Wandel betrifft fast alle ländlichen Gebiete mit geringer Einwohnerdichte. Und doch handelt es sich um kein unabwendbares Schicksal, wie Gabriela Bernauer erklärt. Erfolgreiche Kleinstädte mit Einwohnerzahlen von 15 000 gibt es, doch wie machen die das ?

Die Erwartungen der Teilnehmer an diesem Nachmittag unterschieden sich in den Bedürfnissen der eigenen Branche, ließen aber auch deutliche Gemeinsamkeiten erkennen. Den Beteiligten war offensichtlich klar, dass nur eine dauerhafte Veränderung eintreten wird, wenn alle Bewohner, Handel und Gewerbe an einem Strang ziehen und mehrere auch realisierbare Visionen gemeinsam verwirklichen. Dies setzt eine hohe Bürgerinitiative, Geduld und Biss voraus.

"Der Gemeinderat braucht nicht nur Wünsche und Ideen, sondern konkrete und machbare Beschlussvorschläge, über die entschieden werden kann."

Bürgermeister Hinterseh
Woher das Geld für eine nachhaltige Veränderung Neustadts kommen soll, kam bei diesem ersten Treffen nicht zur Sprache. Private Investoren jedenfalls scheuen das Wagnis einer Geschäftsgründung, so die Meinung einiger in der Runde. "Da muss man ja richtig Geld reinhängen, das macht doch keiner" , war zu hören. "Der Gemeinderat braucht nicht nur Wünsche und Ideen, sondern konkrete und machbare Beschlussvorschläge, über die entschieden werden kann" , meinte Bürgermeister Armin Hinterseh.

Die beauftragte Wirtschaftsexpertin Gabriela Bernauer hat in den vier Stunden viel zu tun: Sie klärt die Teilnehmer über die aktuellen "Megatrends" auf. Diese hätten nichts mit flüchtigen Modeerscheinungen zu tun, sondern spiegelten eine dauerhafte Entwicklung von Gesellschaft und Konsumverhalten weltweit und zeitgleich in allen westlichen Industrienationen. Das Kaufverhalten der Kunden verändert sich nicht nur durch einen schmaleren Geldbeutel, wie die Expertin erläutert. Faktoren wie der Wandel der Familienstruktur, oder die steigende Anzahl der Single-Haushalte, die wachsende Zahl auch älterer Internet-Nutzer, die Alterung der Gesellschaft durch immer höher werdende Lebenserwartung und sinkende Geburtenrate und der Wandel vom Industrie- zum Wissenszeitalter mit Bio- und Nanotechnologie verändert die Bedürfnisse der Endverbraucher. Und das wirkt auf das Kaufverhalten und auf die Entwicklung einer pulsierenden Innenstadt zurück.

Im Vortrag wird klar: Wer immer nur an alten und wohlvertrauten Gewohnheiten kleben bleibt und die unabänderliche Entwicklung der Gesellschaft mitsamt ihren Bedürfnissen, die schließlich nicht verschwinden, sondern sich nur ändern, nicht erkennt, wird in Zukunft keine Zukunft mehr haben. Wer Mut zur Anpassung der Entwicklung beweist, kann nach vorne statt zurückblicken. Der Beweis sind einige Betriebe die trotz des demografischen Wandels auch in Neustadt erfolgreich sind. "Man braucht vor den kommenden Veränderungen keine Angst zu haben, man muss es nur bedenken und sich rechtzeitig darauf einrichten," meint Bernauer. Große und sogar "fantastische Möglichkeiten" sieht die Expertin in Neustadts nachwachsenden und natürlichen erneuerbaren Energieressourcen. Wasser, Sonne und Holz sind im Hochschwarzwald in Fülle vorhanden. "Hello yellow ist nett, aber dabei darf es nicht bleiben. Packen Sie Solarzellen aufs Dach, sanieren Sie die Fassaden energieschonend und machen Sie als Energiehauptstadt von sich reden. Meine Fantasie reicht hier ganz weit für Sie."

"Ich sehe für Neustadt Riesenchancen, es gilt nur sie anzupacken."

Gabriela Bernauer
Auch der Tourismus der Wälderstadt ist nach Expertenmeinung weit ausbaufähig. "Es gibt wieder die Wanderer" . Die Zahl der 20 bis 39-jährigen Wanderer haben um 50 Prozent zugenommen. Doch das heißt jetzt eben Trekking. "Die jungen Kurzurlauber wollen aber weniger Plüsch und mehr Design, faire Preise aber solide Qualität. Wellness statt Langeweile. Familienfreundlichkeit sollte selbstverständlich sein. Die Hotels und kleinen Vermieter müssen und können sich darauf einstellen. Tourismus wird es auch in Zukunft immer geben."

Die Idee eines Teilnehmers von einem Wanderzentrum, indem es von der Karte über die Information bis hin zur Trekkingausrüstung alles gibt, klang logisch.

Nach wissenschaftlichen Untersuchungen spart der Bundesbürger eher an Essen, Kleidung und Luxusgütern als am Urlaub. "Ich sehe für Neustadt Riesenchancen, es gilt sie nur anzupacken" , war Bernauer überzeugt.

Klar wurde den Teilnehmern, dass eine Zukunftswerkstatt alleine nicht genügt. Um gemeinsam das Flair des Stadtbildes und die eigene Ansicht über Neustadt zu ändern, müssten dauerhafte und regelmäßige Treffen her, so Hinterseh. "Möglichst nochmals professionell moderiert. In vier Stunden sind keine Ergebnisse zu erwarten, wir sollten mindestens ein bis zwei Treffen moderiert gestalten und mehr daraus machen."



Stärkung des Wirtschaftsstandortes Teningen

SWR 4 --> Hier Pressekonferenz mit dem SWR am 17.8.2007 im Rathaus Teningen



Badische Zeitung vom Mittwoch, 22. August 2007


Wohin steuert Teninger Wirtschaft?


Arbeitskreis beschäftigt sich mit Zukunftsthemen / Realschüler erstellen Datenbank aller Betriebe / Konzepte und Kooperationen

Von unserem Mitarbeiter Karlernst Lauffer



(FOTO: KARLERNST LAUFFER)

TENINGEN. Die Wirtschaftsentwicklung ist die Basis des Gemeindelebens. Der Arbeitskreis "Ausbildung, Arbeitsplätze, Unternehmenskooperationen" stellte jetzt seine Konzeption der Öffentlichkeit vor. Die erste Aktivität wird die Erstellung einer Datenbank aller Betriebe in Teningen sein.

Darüber sprachen im Rathaus Bürgermeister Hermann Jäger, Arbeitskreisleiter Werner Thieme, Wirtschaftsförderer Thorsten Kille, Gernot Limberger, Bernhard Kury und Oliver Peter teil. Der Rektor der Theodor-Frank-Schule, Markus Felder, dessen Schüler die Datenbank aufbauen werden, war genauso vertreten wie Klaus Steurer, der von Seiten der Gemeinde das Projekt "Zukunftswerkstatt Teningen" leitet. Gabriela Bernauer betreut auf regionaler Ebene diese Projekte.

Bekanntlich gibt es vier verschiedene Arbeitskreise für diese "Zukunftswerkstatt Teningen" . Jäger freute sich, dass diese Aktivitäten auf breite Zustimmung gestoßen sind. Das Ziel sah der Bürgermeister in einem "soliden qualitativen Wachstum" . Dafür müsse die Gemeinde die Infrastruktur liefern, aber auch die Flächenbegrenzung berücksichtigen. Laut Jäger befinde sich auch die Teninger Wirtschaft sich in einem großen Umbruch, denn die klassische Industrie entwickle sich rückläufig und mache anderen Wirtschaftsfeldern Platz. Aber nur wenn die Wirtschaft funktioniere, würden die Menschen Arbeit und ein Zuhause in der Gemeinde finden.

Werner Thieme unterstrich die Notwendigkeit der aktiven Wirtschaftsförderung. Um mehr Arbeitsplätze zu schaffen, gelte es, das "gute Alte" zu erhalten mit dem modernen Wissen zu verbinden.

Thorsten Kille sprach von drei Schwerpunkten, die sich der Arbeitskreis setze. Zu Beginn gelte es, das viele Neue in Teningen, dem größten Industriestandort des Kreises, zu erfahren, um durch die Ergebnisse eine bessere Kooperation der Betriebe zu ermöglichen. Auch wolle man einen Ideenpool initiieren, um das Innovationsklima zu fördern. Wissenschaftler oder erfahrene Praktikern könnten Vorträge halten. Den dritten Schwerpunkt sehe der Arbeitskreis in der Sicherung von Fachkräften durch eine intensive Zusammenarbeit des Arbeitskreises Schule und Wirtschaft und durch die Information der Schüler über neuere und weniger nachgefragte Berufsfelder.

Mit der Betriebsbefragung durch zwei Klassengruppen werde man ein doppeltes Ziel erreichen, so Kille: Zum einen würde man eine aussagekräftige Datenbank erhalten und so über Kernkompetenzen in Teningen mehr erkennen. Zum anderen würden sich die Schüler besser in der Wirtschaftswelt zurechtfinden.

Rektor Felder zeigte sich überzeugt, dass innerhalb von zwei Projektwochen seine Schüler die Rücklaufquote der Fragebogen positiv beeinflussen werden. Er sprach von einer "hervorragenden Synthese" von Wirtschaft und Schule.

Gabriela Bernauer sagte, es sei wichtig, dass die Teninger Wirtschaft Konzepte erarbeite — "an einem Tag für die Industrie und das Handwerk, an einem zweiten für die Dienstleister und an einem dritten für die Sozialarbeit, die immer bedeutungsvoller wird" . Auch der Handel müsse konzeptionell zusammenarbeiten.





Badische Zeitung vom Freitag, 29. Juni 2007


Grundstein für Austausch ist gelegt Abo

Die Zukunftswerkstatt zur Wirtschaftsentwicklung in Neuenburg wartet mit einer Fülle von Ideen auf


Von unserer Mitarbeiterin Jutta Schütz

NEUENBURG AM RHEIN. Die Zukunftswerkstatt zum Thema "Wirtschaftsentwicklung" im Stadthaus in Neuenburg unter Leitung von Consultant Gabriela Bernauer stieß insbesondere bei Geschäfts- und Handwerksbetrieben auf großes Interesse. Zukunftswerkstätten sollen in Neuenburg auch den Zusammenhalt und Austausch von Partnern aus Wirtschaft, Gastronomie, Handel und Bildung fördern und ausbauen.

"Ziel ist es, Neuenburg attraktiver zu machen — für die Einwohner aber auch für Investitionswillige oder Touristen" , meinte Bernauer, die in den Zukunftswerkstätten zudem eine Möglichkeit sieht, einer Kommune mehr Profil zu geben. So genannte "Megatrends" in Kommunen sind Nanotechnologie, das Zusammenrücken der Generationen, der Ausbau von Wellness und Gesundheitsangeboten, aber auch die Mobilität. Diese Kriterien sollten die Arbeitsgruppen unter dem Motto "Vier sind eins" (die Teilorte und Neuenburg selbst), die sich bei dem Treffen in der Stadthalle bildeten, im Hinterkopf behalten. Im folgenden ergaben sich mehrere Themenfelder, zu denen die Teilnehmer Wünsche und Zielvorstellungen entwickelten. Zum Thema "Innenstadtbelebung" kamen die meisten Vorschläge, aber auch viele Forderungen — die gingen an den Handel selbst und an die Stadt.

Ein heißes Eisen ist der Umbau der Schlüsselstraße. Hier wünschten sich viele eine kurze Bauzeit und vor allem den Erhalt der Befahrbarkeit, auch während der Bauarbeit. Die betroffenen Anlieger sollten mit in den Umbau einbezogen werden. Der Umbau selbst setze auch eine Erhöhung des Wohnwertes voraus — das heißt, dass Häuser ansprechend gestrichen und anschließend die Straße mit Blumen aufgelockert und behindertenfreundlich gestaltet werden soll, wurde gefordert. "Nicht nur fordern, sondern auch mithelfen und mich bei Problemen auf dem Laufenden halten" , kommentierte Bürgermeister Schuster im Anschluss.

Der Tourismus war ein weiterer Schwerpunkt. Die Campingplätze sollten besser ausgeschildert werden, das Angebot Goldwaschen oder Kanufahren könnte durch eine Ausweitung geführter Rad- und Wandertouren — auch über die Grenze hinweg — noch attraktiver werden, hieß es. Interessant war der Vorschlag, ein "Schlecht-Wetter-Buch" zu erstellen, das für jeden Wochentag, an dem es regnet, Tipps für Unternehmungen bereit hält.

Das Thema Netzwerke ergab sich zwangsläufig — hier soll eine "Gedankenaustauschbörse" etablieren werden. Das gegenseitige Kennenlernen und die Hilfe untereinander stehen dabei im Vordergrund.

Den Handwerkern und Geschäftsleuten gelang es, auf die besondere Qualität ihrer Leistungen aufmerksam zu machen. Hier ist nicht die Großindustrie, "sondern eher das spezialisierte, individuell auf den Kunden zugeschnittene Nischendasein gefragt" , wie ein Teilnehmer meinte. Auch auf ganz spezielle Dienstleistungen könne in einer jährlich erscheinenden Broschüre hingewiesen werden. Ein "Wirtschaftstreff" und die Einrichtung eines Dienstleistungs- oder Gründerzentrums wurden angeregt.

Im Bereich Bildung/Ausbildung ging es darum, Schulen und Betriebe enger aneinander zu binden und den Gedanken weiterzuspinnen, auch einmal Lehrer als Multiplikatoren gesondert in Betriebe einzuladen, die dann wiederum Berufe besser erklären können. Im Bereich Seniorenbildung wurde vorgeschlagen, ein Angebot "Senioren unterrichten Senioren" zu etablieren.

Schuster und Bernauer unterstrichen abschließend, dass es sich bei dem Treffen nur um den Beginn eines fortzuführenden Austausches gehandelt hat.


21.06.2007 Zukunftswerkstatt Neuenburg am Rhein -Wirtschaftsentwicklung- am Mi 27.06.07, 17 - 21.30 Uhr

Der Bürgermeister der Stadt Neuenburg am Rhein Joachim Schuster und die WRF Wirtschaftsregion Freiburg e. V. , Wirtschaftsförderung der Regio Freiburg , laden Sie zur Zukunftswerkstatt Neuenburg am Rhein ein.
Diese findet statt am Mittwoch, 27. Juni 2007 von 17.00 Uhr bis 21.30 Uhr im Stadthaus Neuenburg am Rhein.
Ziel ist, gemeinsam einen Grundstein zu legen für die künftige Wirtschaftsentwicklung von Neuenburg am Rhein, die von der Stadt und den Vertretern aller Wirtschaftsbereiche (Handel, Handwerk, Gastronomie, Produzierendes Gewerbe, Industriebetriebe, Dienstleister, Freie Berufe usw.) zusammen entwickelt wird, um den Standort Neuenburg am Rhein für heute und morgen noch attraktiver zu machen.
Neuenburg am Rhein will an Profil gewinnen. Nutzen Sie diese, für die Unternehmen und die Stadt Neuenburg am Rhein wichtige Veranstaltung, um sich aktiv an der Zukunftsgestaltung zu beteiligen.
Die Stadtverwaltung und die WRF-Wirtschaftsregion Freiburg e. V. haben die Grundlage geschaffen.
Ein weiterer Aspekt der Zukunftswerkstatt ist das gegenseitige Kennenlernen der Selbstständigen untereinander. Unabhängig, ob als Kunde, Lieferant oder Kooperationspartner.
Jetzt kommt es auf Ihre Anwesenheit und Ihr Mitwirken an. Kommen Sie !

Ihr Bürgermeister der Stadt Neuenburg am Rhein
Joachim Schuster

Anmeldungen bis spätestens 25.06.2007: Stadt Neuenburg am Rhein, Rathausplatz 5, 79395 Neuenburg am Rhein, Tel. 07631 791-152, PC-Fax: 07631 791-23-152 oder E-Mail: kundel@neuenburg.de



Badische Zeitung vom Mittwoch, 20. Juni 2007


Werkstätten für die Zukunft
Die Stadt Neuenburg geht neue Wege bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes

Von unserer Redakteurin Heike Lemm


NEUENBURG AM RHEIN. Wenn es um die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes bis ins Jahr 2025 geht, betritt die Stadt Neuenburg am Rhein Neuland. So genannte Zukunftswerkstätten zu unterschiedlichen Themen bilden das Fundament für die Entscheidungsfindung. Von Anfang an mit eingebunden: die gesamte Bevölkerung. Den Auftakt macht am kommenden Mittwoch eine Zukunftswerkstatt zum Thema Wirtschaftsentwicklung.
Jeder Vorschlag zählt: Noch sind die Karten leer.

"Die Vision 2025 hat viele Teilbereiche, die im Miteinander und unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten Gestalt annehmen soll" , erläuterte Bürgermeister Joachim Schuster gestern bei einem Pressegespräch den neuen Ansatz. Schuster: "Ein modularer Aufbau wie eine Stadt selbst" . Nur so könne die Stadt im künftigen Wettbewerb bestehen. Die Zukunftswerkstatt zur Wirtschaftsentwicklung wird so gesehen Impulse liefern für weitere Veranstaltungen dieser Art. Demografie, Soziales und Arbeit, Bildung und "50+" sind Schwerpunkte. Diese werden nach Bedarf und in sinnvoller Verknüpfung bearbeitet. "Die Themen sind nicht isoliert, zum Schluss soll sich alles zusammenfügen" , erläuterte Schuster. Bis Ende 2008 sollen es insgesamt sechs Zukunftswerkstätten sein, deren Ergebnisse in ein Grundsatzpapier einfließen, das Gemeinderat verabschiedet. Gestecktes Ziel: Ende 2009 soll ein rechtskräftiger Flächennutzungsplan auf dem Tisch liegen.

Bei der Auftaktveranstaltung zum Thema Wirtschaftsentwicklung mit im Boot sind Irene Ulrich von der Wirtschaftsförderung Region Freiburg und Gabriela Bernauer von der Freiburger Bernauer-Consult Konzeptentwicklung. Sie wird die Veranstaltung moderieren. "Mehr als 90 Prozent der Entwicklung, mehr als 90 Prozent der Arbeitsplätze kommt aus dem eigenen Bestand" wusste Irene Ulrich aus.

"Die Kreativität ist vor Ort" , betonte Gabriela Bernauer. Nun gehe es darum, sie in einer integrativen Entwicklung zu bündeln, will heißen: Die Schultern zu verbreitern, die die Entwicklung der Stadt tragen. Die Zukunftswerkstatt am Mittwoch werde bereits konkrete Ergebnisse liefern, versprach sie. Diese werden in Arbeitskreisen weiter vertieft. Selbstständige, Unternehmer, Geschäftsführer und Vertreter Freier Berufe aller Sparten und die Gemeinderäte aus Neuenburg haben Einladungen für die Zukunftswerkstatt am Mittwoch erhalten. Vorläufig drei Themenfelder (Innenstadtbelebung, Wirtschaftsprofilierung und Tourismus) sind zur Bearbeitung eingekreist. Der Einladung bei lagen weiße Karten, auf denen die Teilnehmer schon im Vorfeld Anregungen notieren können. Rund 40 Rückmeldungen sind inzwischen bei der Stadt eingegangen.





 Badische Zeitung vom Montag, 30. April 2007 

Einzelhandel zeigt Flagge Abo

Frühlingsaktion der Teninger Geschäfte rund um den Kronenplatz stärkt Ortsmitte

Von unserem Mitarbeiter Karlernst Lauffer

TENINGEN. "Frühlingsfit" hieß das Programm zum ersten Aktionstag, zu dem zahlreiche Teninger Geschäfte die Bevölkerung eingeladen hatten. Am Samstag präsentierte sch der Einzelhandel rund um den Kronenplatz fantasievoll. Sowohl Anbieter als auch Nachfrager zeigten sich mit diem Marktergebnis zufrieden.


Schon von weitem konnte man erkennen, dass der Teninger Einzelhandel aktiv war: Fast 999 Luftballons in "lenzigen Farben" an den Geschäften und darum herum sollten die Einheit des örtlichen Einzelhandels veranschaulichen. Die Teninger Geschäftswelt wollte beweisen, dass man gemeinsam ein Problem angehen will, das kleineren Gemeinden droht: Das Ausbluten des Ortskerns.

Aus diesem Willen heraus ist in Teningen die "Zukunftswerkstatt" geschaffen worden. Deren Ziel es ist, die Attraktivität der viertgrößte Kreisgemeinde auch im Themenfeld Handel und Einkaufen zu bewahren und zu stärken. Darum existiert auch ein "Arbeitskreis Kommunikation" , dessen erstes Ergebnis dieser "Frühlingsfit" -Tag war. Die Kunden schienen diese Aktion unterstützen zu wollen, wie Resonanz zeigte. Herrlicher Sonnenschein sorgte für die passende Wetterumrahmung. Die Firmen hatten unter dem Schlagwort "Frühlingsfit" ihr Angebot gestaltet. Ob Flora Nova mit Rosen und Orchideen helfen wollte, das Haus "frühlingsfit" zu verkleiden, ob die Metzgerei Feißt zur Spargelzeit besondere Schinkenspezialitäten anbot, ob das Café Fleig saisonalen Kuchen servierte — stets war die Richtung frühlingsorientiert. Ob die eigene Fitness ausreicht, konnte man bei der Sozialstation mit Blutdruckmessungen feststellen lassen. Die Buchhandlung Lehmann präsentierte dafür die entsprechende Ratgeber- und Freizeit-Lektüre. Wer Wanderschuhe brauchte, konnte sich im Schuhhaus Trautmann informieren. Wer aber mit dem Fahrrad in den Mai wollte, für den stand Hot.Bike bereit. Wie man bei solchen Fitness-Aktionen die Haut schützt, erfuhren die Interessenten bei Planet Kosmetik erfahren. Die nötige Ausdauer für Touren versprachen die Fitness-Drinks bei Uhren-Bührer. Wer den Frühling lieber zu Hause feiern wollte, konnte Anregungen empfangen mit den Outdoor-Stoffen der Raumausstattung Gebhardt und das reichhaltige Angebot des "Treffpunkt am Kronenplatz Hauss" genießen. Und den Tee aus Kannen probieren, die in Form und Farbe die 999 Luftballons dieser Aktion spiegelten. Vertreten war am Kronenplatz sogar eine Allianz-Arena — als Tischfußball-Spiel des Versicherers, der dieser Münchner Arena ihren Namen gegeben hat. Das Teninger Ereignis wäre unvollständig beschrieben, ohne den Aktionsmarkt vor der Volksbank zu erwähnen, wo sich Landwirtschaft und Schüler zu einem leckeren Angebot in fester und flüssiger Form vereint hatten. Besonders schmackhaft : 85 Sorten Marmeladen, davon exquisite mit Mispeln, Rotwein und Himbeer mit Rosenwasser.: Mmmhhh!


Badische Zeitung vom Mittwoch, 25. April 2007 

Frühlingsfit in Teningen Abo

19 Firmen laden am Samstag auf den Kronenplatz ein / Aktion als Ergebnis der Zukunftswerkstatt

Von unserem Mitarbeiter Karlernst Lauffer

TENINGEN. Die "Zukunftswerkstatt Teningen" erscheint zum ersten Mal öffentlich am Samstag mit einem Aktionstag am Kronenplatz, den 19 Geschäfte, Landwirte und Vereine gestalten.

Von 9 bis 16 Uhr soll dieser Tag "Frühlingsfit" Gelegenheit bieten, dass die Bürger zusammenkommen und gleichzeitig auf die Attraktivität der Gemeinde hingewiesen werden. Der Arbeitskreis Kommunikation, eine der vier Gruppen der "Zukunftswerkstatt Teningen" , hat ihn organisiert.

Beim Startgespräch freute sich Bürgermeister Jäger über diesen ersten Versuch der Arbeitsgemeinschaft Kommunikation, "Handel und Wandel" in Teningen zu bewegen. Klaus Steurer, Ansprechpartner bei der Gemeinde, erklärte, dass dieser Aktionstag im Erfolgsfalle eine monatliche Veranstaltung werden soll; und er soll, wie der Vertreter des Gewerbevereins, Frank Höfflin, betonte, dem Zusammentreffen der Bevölkerung dienen. Deshalb wird es einen Aktionsmarkt geben, bei dem Bauer, Winzer und Imker ihre Produkte zum Test und Kauf anbieten. Auch die Realschule hat einen Stand.

Die Geschäfte um den Kronenplatz herum machen besondere Angebote. Ob man frühlingsfit ist, kann man durch Blutdruckmessung bei der kirchlichen Sozialstation feststellen lassen.

Beim Gewerbeverein und im Rathaus hofft man, einen Treffpunkt für die Bürgerschaft - auch aus den Ortsteilen - zu schaffen , wobei der Samstag nur der Anfang sein soll. Gabriele Bernauer von der Bernauer-Consult, die beratend die Wirtschaftsregion Freiburg betreut, wies darauf hin, dass man auch darüber nachgedacht hat, wöchentlich um den Kronenplatz herum eine solche Veranstaltung durchzuführen. Doch für diese Vorstellung hätte sich die Firmen noch nicht erwärmen können, denn der Aufwand für kleinere Betriebe sei doch sehr hoch, aber der Anfang sei gemacht.


Badische Zeitung vom Montag, 23. April 2007

St. Peter plant Zukunft Abo

In der Bürgerversammlung werden Ergebnisse des kommunalen Entwicklungskonzepts vorgestellt

Von unserem Mitarbeiter Wolfgang Grosholz

ST. PETER. Von zwei Organisationen wurden in der jüngsten Vergangenheit die wirtschaftlichen Strukturen der Gemeinde St. Peter unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten sollen in der Bürgerversammlung am Donnerstag, 26. April, der Bevölkerung vorgestellt werden.
In dieser Bürgerversammlung könnten die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Da über beide Untersuchungen schon vor Monaten informiert wurde, hatten nicht nur Bürgermeister und Gemeinderat, sondern auch die St. Petermer Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit, sich bereits Gedanken über die Entwicklungsmöglichkeiten ihres Dorfes zu machen. Dabei waren ihnen sowohl das Projekt "Zukunftswerkstatt" von Gabriela Bernauer als auch die Strukturanalysen der technischen Universität Kaiserslautern hilfreich. Das Büro Bernauer Consult hat eine in sich abgeschlossene Arbeit vorgelegt und dabei viele praktische Anregungen gegeben. In den vorläufigen Konzepten der Forscher aus der Pfalz findet sich manches wieder, was schon in der Zukunftswerkstatt erarbeitet wurde. Beide haben Stärken und Schwächen schnell erkannt.

Jetzt wollten sie es aber genauer wissen. Die Forscher aus Kaiserslautern, mit Professorin Gabi Troeger-Weiß an ihrer Spitze, baten im November 2006 bei der Vorlage ihres Zwischenberichtes noch um etwas Zeit für die Feinauswertung. Was sich jetzt schon abzeichnet, ist die Erkenntnis, dass sich St. Peter auf seine traditionell dörflichen Strukturen auch in der jüngeren Zeit verlassen kann. Die positive touristische Entwicklung ist sichtbarer Beweis, wo die Stärken der Gemeinde wohl auch in Zukunft liegen. Da dies aber nicht ausreichen wird, wollen die Forscher neue Entwicklungsmöglichkeiten vorstellen. Danach wird es die Aufgabe sein, die verschiedenen Vorschläge zu diskutieren und schließlich das Erwünschte und Machbare umzusetzen.

Bürgerversammlung am Donnerstag, 26. April, 19.30 Uhr, im Haus der Gemeinschaft in St. Peter.

Über 6.000 Besucher bei der Leistungsschau gegen den Klimawandel 
24./25. März 2007 in Freiburg-St. Georgen

Der Gewerbeverein Freiburg-St. Georgen ruft ein neues Forum rund um energiebewusstes Bauen ins Leben

Badische Zeitung vom Freitag, 23. März 2007 

Mehr Zukunft für die March Abo
Zukunftswerkstatt aus Wirtschaft und Kommunalpolitik bildet fünf Arbeitsgruppen


Von unserem Mitarbeiter Mario Schöneberg

MARCH. "Es geht was und das in mehreren Richtungen" , freute sich Unternehmensberaterin Gabriela Bernauer über die gute Resonanz auf die Zukunftswerkstatt, an der am Mittwochabend rund 60 Unternehmer und Gemeinderäte im Marcher Bürgerhaus teilnahmen.

Die Gemeinde March hatte ihre Gewerbetreibenden eingeladen, gemeinsam unter fachlicher Anleitung darüber zu diskutieren, wohin sich die Wirtschaft am Ort entwickeln soll. Unter dem Motto "Frühlingserwachen in der March" begrüßte Bürgermeister Josef Hügele die Anwesenden. Unter ihnen Bäcker, Metzger, Gärtner, Händler, Makler und Freiberufler, aber auch Politiker und Vertreter sozialer Organisationen. "Wir werden in diesem Prozess auch an Grenzen stoßen, doch die Gemeinde hat Defizite entdeckt und wir wollen gemeinsam daran arbeiten" , betonte der Bürgermeister.

Unternehmensberaterin Bernauer fragte anschließend die Anwesenden, mit welchen Erwartungen sie gekommen sind. Für Gemeinderat Peter Meisel zum Beispiel ging es insbesondere um das Image der March und um die Erwartungen der Wirtschaft an die Politik. Gastwirt Julius Jauch hingegen möchte etwas für den Tourismus tun; vielen in der Region sei der Name March unbekannt, sagte er.

Nach Schnittstellen zwischen Wirtschaft und Senioren fragte Seniorenberater Markus Rauh und Carola Imm vom Verein Jugendarbeit interessierte sich für Kooperationsmöglichkeiten zwischen der Wirtschaft und Jugendeinrichtungen. Landschaftsgärtner Andreas Schidlitz war es schließlich, der die Zusammenarbeit der Marcher Ortsteile und die Darstellung nach außen verbessert sehen wollte.

Gabriela Bernauer erläuterte anschließend in einem "Impulsreferat" , wohin sich die Wirtschaft global entwickeln werde. Vom Industriezeitalter zur Wissensökonomie werde es gehen. Biotechnologie und Nanotechnik seien die Zukunft. Es werde immer weniger Arbeiter geben, dafür mehr Beschäftigte im Dienstleistungs- und Wissensbereich. "90 Prozent der Wirtschaftsentwicklung kommt aus dem Bestand" , konstatierte Unternehmensberaterin Bernauer. Warum aber nicht mal über eine Clusterbildung in der March nachdenken, einen besonders starken Bereich fördern und ausbauen? Wichtig sei zudem, wie die March nach außen wahrgenommen werde. Auch das "Wir-Bewusstsein" gelte es zu prüfen: wie reden die Marcher selbst über ihre Gemeinde?

Als potenzielle Kunden für die March nannte Bernauer zum Beispiel die eigenen Bürger, die Einpendler — immerhin gebe es 1836 Arbeitsplätze am Ort — sowie Tagestouristen und Geschäftstouristen. Doch "ohne kommunales Marketing nutzen sie nur die Hälfte ihrer Ressourcen" , betonte Bernauer.

Sechs Arbeitsgruppen bildeten sich später. Zu den Themen Ausbildung und Bildung, Kommunikation, Kooperation und Wirtschaftsentwicklung, Tourismus, Ortsentwicklung und Gesellschaft. Intensiv wurde diskutiert und Ideen entwickelt. Fünf der Gruppen wollen sich weiterhin treffen um konkrete Projekte wie zum Beispiel ein gemeinsames Logo, eine bessere Vernetzung und Außendarstellung in Angriff zu nehmen.

Marchs Wirtschaftsförderer Bernhard Götzmann freute sich, dass so viele Gewerbetreibende gekommen waren und auch die Bereitschaft zeigten, mitzuarbeiten. "Ich hatte das Gefühl, man möchte etwas tun, die Frage ist nur, wann geht es los" . In vier Wochen wollen sich die Gruppen wieder treffen und weiter machen. Ähnlich günstig bewertete auch Unternehmensberaterin Bernauer die Situation. "Positiv ist die große Anzahl junger Unternehmer. Sie wollen und sind motiviert, sie werden Schwung in die Sache bringen. Wichtig ist es nun, einen Prozess anzustoßen und etwas gemeinsames in und für die March zu entwickeln" .

Badische Zeitung vom Freitag, 16. März 2007

Leistungsschau gegen den Klimawandel
am 24./25. März 2007 in Freiburg-St. Georgen

Der Gewerbeverein Freiburg-St. Georgen ruft ein neues Forum rund um energiebewusstes Bauen ins Leben

Von unserem Mitarbeiter Björn Seeger

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Badische Zeitung vom Montag, 12. März 2007 

"Die March soll an Profil gewinnen" 

BZ-INTERVIEW mit Bernhard Götzmann

MARCH. Der 21. März als Tag des Frühlingsanfangs steht für Aufbruch und Aufblühen. Da passt es, dass an diesem Tag eine "Zukunftswerkstatt Wirtschaftsentwicklung" für die Gemeinde March stattfinden soll. Manfred Frietsch sprach darüber mit dem Wirtschaftsförderer der Gemeinde, Bernhard Götzmann.

BZ: Herr Götzmann, wer ist die Zielgruppe der Zukunftswerkstatt, wer soll daran teilnehmen?
Götzmann: Wir haben alle Wirtschaftszweige angesprochen, von Handwerk, Handel und Industrie bis zu den Dienstleistern, insgesamt rund 250 Personen aus er ganzen March. Wir haben uns auch an Freiberufler und die Gesundheitsberufe gewandet, was nicht ganz einfach war, da es da keine Firmenregister gibt. Unser Ziel ist es, dass alle Sparten möglichst vertreten sind. Natürlich können sich auch noch Teilnehmer melden, die wir nicht auf der Einladungsliste hatten. Bisher haben wir allein aus der Wirtschaft schon über 30 Teilnahmezusagen, da ist noch niemand aus den Reihen der Verwaltung und dem Gemeinderat eingerechnet. Und man muss wissen, dass der Gemeinderat die Ausrichtung der Zukunftswerkstatt einstimmig beschlossen hat.
BZ: Was erwartet die Teilnehmer in den vier Stunden Zukunftswerkstatt, was sollen sie dort leisten?
Götzmann: Beginnen wird es mit einem Impulsreferat von Gabriela Bernauer von unserem Beratungspartner. Sie wird anhand statistischer Daten Kerntrends der kommenden Jahre aufzeigen, vor allem zur Bevölkerungsentwicklung und zur Wirtschaft. Danach sollen Arbeitskreise gebildet werden. Ergebnis der Beratungen sollen später ausgereifte Vorschläge sein, was zu den einzelnen Themenfeldern in der Gemeinde gemacht werden soll.
BZ: Spätestens dann ist ja die Kommunalpolitik gefragt. Was soll die Zukunftswerkstatt für die Gemeinde March letztlich erreichen?
Götzmann: Die Verwaltung und die Gemeinderäte sind in den Arbeitskreisen auch mit dabei, bleiben also nicht außen vor. Was dann in den Arbeitskreisen und in den abschließenden Plenumsrunden an konkreten Vorstellungen entwickelt sein wird, das soll sich dann schon in der Arbeit der Gemeinde wieder finden. Zum Beispiel können dies konkrete Forderungen zur Infrastruktur in der Gemeinde sein, zur Nahversorgung oder zur touristischen Vermarktung. Drei Viertel oder mehr der Unternehmer und Freiberufler hier in March leben ja auch hier, daher werden sicher auch die weichen Standortfaktoren eine wichtige Rolle bei den Vorschlägen spielen. Unser Ziel ist letztlich, dass die March an Profil gewinnt und damit auch als Wirtschaftsstandort.

Zukunftswerkstatt: Wirtschaftsentwicklung March, Mittwoch, 21. März, 17 bis 21 Uhr, Bürgerhaus Buchheim. Info bei Bernhard Götzmann,

Badische Zeitung vom Donnerstag, 16. November 2006 + 20. November 2006

Tourismus ist wichtigster Wirtschaftsfaktor

Wissenschaftler stellen das Zwischenergebnis einer Befragung vor und geben Hinweise darauf, wie
St. Peter sich weiterentwickeln könnte

Von unserem Mitarbeiter Wolfgang Grosholz

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Badische Zeitung vom Dienstag, 14. November 2006

Die Suche nach der "Marke March"

Wirtschaftsforum diskutierte über eine "Zukunftswerkstatt" als Einstieg in ein "kommunales Marketing" für March

Von unserem Redakteur Manfred Frietsch

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Badische Zeitung vom Mittwoch, 8. November 2006

Welche Chancen hat St. Peter?
Wissenschaftler legen ein Entwicklungskonzept vor

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Von unserem Mitarbeiter Wolfgang Grosholz

ST. PETER.  Die Gemeinde St. Peter hat in jüngster Zeit sehr intensiv über ihre Zukunft nachgedacht. Wie erfolgreich das sein wird, dürfte weitgehend vom Interesse und der Beteiligung der Bevölkerung abhängen.

Den Anfang hat das Büro Bernauer Consult gemacht und in relativ kurzer Zeit erstaunliche Ergebnisse erzielt. Gabriela Bernauer ist es gelungen, Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde für ihre "Zukunftsinitiative" zu engagieren. Damit waren schon einmal wichtige Grundlagen geschaffen.

Professor Gabi Troeger-Weiß vom Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung der Technischen Universität Kaiserslautern, knüpfte an diese Zukunftsplanung an.

Ihre Mitarbeiter befragten zunächst die Beherbergungsbetriebe in St. Peter und setzten da an, wo einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der Gemeinde, der Tourismus, vorhanden ist. Ferien- und Tagesgäste wurden befragt, um die Struktur der Urlauber und Naherholungssuchenden, ihre Wünsche und Anforderungen an den Ort, zu erfassen. Dem schloss sich eine schriftliche Befragung der Haushalte an. Das machte ein bisschen Mühe, aber dürfte sich gelohnt haben.

Was dabei herauskam und welche Schlüsse die Forscher daraus ziehen, kann die Öffentlichkeit am Mittwoch, 8. November, 19.30 Uhr, erfahren. Dann wird Professor Troeger-Weiß bei einem Kommunalen Infoabend im Haus der Gemeinschaft mit ihren Mitarbeitern die Ergebnisse ihrer Arbeit vorstellen. Spannend ist das schon, denn eine so hochkarätige wissenschaftliche Forschungsarbeit hat es in der Gemeinde bisher nicht gegeben.

Diese Untersuchung legt die Stärken und Schwächen der Gemeinde St. Peter offen und wird Hinweise auf die künftige Entwicklung geben. Es soll aber nicht bei Vorträgen bleiben, Gemeinde und Planungsfachleute erhoffen sich eine lebendige Diskussion. Davon wird es auch wesentlich abhängen, ob die Arbeit der Technischen Universität Kaiserslautern fortgesetzt, sozusagen noch verfeinert werden kann.

Daran ist vor allem die Gemeinde interessiert, die diese Arbeit in Auftrag gegeben hat. Für Bürgermeister Gottfried Rohrer ist dieser Abend Wegweiser, wie es weiter gehen kann in St. Peter. Schon aus diesem Grund sei die Teilnahme der Bürger an diesem Infoabend wichtig, der von Gabriela Bernauer moderiert wird.

Badische Zeitung vom Samstag, 21. Oktober 2006

Gemeinsam ein Herz für Teningen

Zukunftswerkstatt: Nur gemeinsam lässt sich der Standort Teningen weiter entwickeln / Arbeitsplätze und Verkehrsanbindung sind Stärken, doch es gibt mehr

Von unserer Redakteurin Sylvia-Karina Jahn

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Ein Blick in die Zukunftswerkstatt: Gabriela Bernauer von Bernauer Consult erläutert Vertetern von Handel, Wirtschaft und Verwaltung die Möglichkeiten, die Potenziale Teningens gut darzustellen.


Die Initiatoren der Zukunftswerkstatt: Wirtschaftsförderer Thorsten Kille, Gewerbevereinsvorsitzender Herbert Luckmann, Bürgermeister Hermann Jäger, Irene Ulrich von der Wirtschaftsregion Freiburg und Gabriela Bernauer von Bernauer Consult (von links).

Badische Zeitung vom Samstag, 21. Oktober 2006

Für Arbeitsplätze, Kommunikation und heiße Nächte

Vier Arbeitsgruppen beackern die Attraktivität Teningens / Veranstaltungsideen: "Gläserne Produktion" und Gesundheitstage

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7. Marcher Wirtschaftsforum    

      Zukunftswerkstatt Wirtschaftsentwicklung March – Chance oder vertane Zeit? 

    am Freitag 10. November, 19:00 bis 22:00 Uhr
    im neuen, roten Firmengebäude in Hugstetten, Industriestraße 1a
    (Für alle Marcher Unternehmer und Führungskräfte).

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Zukunftswerkstatt
"Wirtschaftsentwicklung Teningen"

Badische Zeitung vom Samstag, 14. Oktober 2006 

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Senkrechtstart des Gewerbevereins HTH in St. Peter  mit 57 Ausstellern

Gründung des HTH im November 2005 und die Leistungsschau am 23./24.9.2006 sind das eindrucksvolle Ergebnis der "Zukunftswerkstatt St. Peter", die von Bernauer Consult am 9.4.2005 in St. Peter durchgeführt worden ist.

Badische Zeitung vom Montag, 25. September 2006

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Dankeschön von Dr. Stefan Blum - Büro für Architektur und Bauforschung -

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Zukunftswerkstatt
"Wirtschaftsentwicklung Emmendingen"

Badische Zeitung vom Freitag, 11. August 2006


Emmendingen soll "Marke" werden 


Bei der Zukunftswerkstatt zur Wirtschaftsentwicklung diskutierten 80 Teilnehmer über die Chancen im kommunalen Wettbewerb

Von unserem Redakteur Gerhard Walser


Auf starkes Interesse stieß die Zukunftswerkstatt zur Wirtschaftsentwicklung


EMMENDINGEN.
Die Große Kreisstadt soll als attraktiver Handelsplatz, als freundliche Einkaufsstadt und lebendige Wohngemeinde mit breitem Kulturangebot stärker als bisher wahrgenommen werden und damit noch attraktiver werden. "Emmendingen soll zur Marke werden" , fasste Oberbürgermeister Stefan Schlatterer das Ergebnis einer "Zukunftswerkstatt" zur Wirtschaftsentwicklung Emmendingens zusammen. In der Steinhalle diskutierten mehr als 80 Bürger intensiv über die Zukunft der Stadt.

"Wir wollen mit Ihnen an der Zukunft von Emmendingen werken, nicht mit den Händen, sondern mit dem Kopf" , erklärte Schlatterer beim Forum in der Steinhalle. Eingeladen zur Zukunftswerkstatt hatte die Stadt in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsregion Freiburg, der Wirtschaftsförderung des Landkreises und der Emmendinger Werbegemeinschaft. Rund 80 Personen aus Einzelhandel, Handwerk, Industrie, Gastronomie, produzierendem Gewerbe und selbstständigen Berufen nahmen die Gelegenheit wahr, sich zu informieren und mitzuarbeiten. Neben Stadträten aller Fraktionen nahmen auch Vertreter der Stadtverwaltung, der Schulen und der Volkshochschule Nördlicher Breisgau teil. Stefan Schlatterer, der die Teilnehmer begrüßte, zeigte sich erfreut über die große Resonanz.

Weitere Informationen gab es durch die Moderatorin der Veranstaltung vom Büro Bernauer Consult. In einem Impulsvortrag ging Gabriela Bernauer auf die aktuellen Wirtschaftsdaten der Stadt ein, deren demografische Entwicklung und die Situation am Arbeitsmarkt. "Emmendingen wird als attraktiver Handelsplatz wahr genommen, hat jedoch weit aus mehr zu bieten als auf den ersten Blick festgestellt wird" , so die Überzeugung der Moderatorin. Die zentrale Herausforderung bestehe nun darin, "dass für die Stadt und die Betriebe ein gemeinsames Image entwickelt wird" . Ebenso solle durch die Veranstaltung die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Emmendingen gefördert werden.

Danach war die Mitarbeit aller Teilnehmer gefragt. Jeder Anwesende konnte seine persönlichen Interessen einbringen. Über 300 Anregungen wurden auf Karten notiert. Die Interessen konnten in sechs Hauptthemen gebündelt werden. Diese waren danach auch Grundlage für die Arbeitsgruppen, in denen weiter rege diskutiert und gearbeitet wurde.

Eine Gruppe befasst sich mit dem Thema Verkehr und Innenstadt, die Leitung liegt in Händen von Marcel Jundt. Eine weitere Gruppe nimmt sich dem Thema interne und externe Kommunikation an, William Buhler ist Ansprechpartner. Das Thema Messe und Wirtschaftsförderung wird von Volker Amman betreut, Hans-Joachim Wipfler leitet die Gruppe, die sich mit Kooperationen befasst. Um Image und Marketing kümmert sich eine Gruppe um Reinhold Heinzelmann und eine Gruppe um Hans-Jörg Jenne befasst sich mit Tourismus und Kultur.

Erste Ergebnisse des fruchtbaren "Brainstormings" wurden zu Papier gebracht und am Ende des ganztägigen Treffens im Plenum vorgestellt. Sie sollen als Grundlage für die weitere Arbeit in den Arbeitsgruppen dienen, die bereits Folgetreffen vereinbart haben, zu der weitere Teilnehmer willkommen sind (Infobox).

OB Stefan Schlatterer lobte das Interesse und die erkennbare Bereitschaft der Bürger, etwas zu bewegen. Als Fazit solle das Hauptaugenmerk der Herausbildung der "Marke Emmendingen" gelten, der Stärkung des "Wir-Gefühls" und der gemeinsamen Identifikation für den Standort Emmendingen.

Neue Ideen über die Zukunft für St. Peter / Schw.

Der Gemeinderat St. Peter befürwortet ein kommunales Entwicklungskonzept
--> Bernauer Consult in die Vorbereitungen einbezogen
 
--> mehr dazu  Badische Zeitung vom Mittwoch, 12. Juli 2006

St. Peter / Schwarzwald 1. Leistungsschau des neu gegründeten Gewerbevereins

Der Termin für die Leistungsschau ist auf 23. und 24. September 2006 festgelegt. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Viele Mitglieder arbeiten aktiv in den Projekt -und Fachgruppen an der Umsetzung und Abklärung von Ideen mit. Bereits über 30 Mitgliedsbetriebe aus den Gruppen BLHV, Landfrauen e.V., TAG (Touristische Arbeitsgemeinschaft), Handel, Handwerk und der Gastronomie, werden sich präsentieren. Die Leistungsschau wird mit einem musikalischen Rahmenprogramm bereichert. Es werden vorzugsweise professionelle, und in den Medien bereits bekannte Bands und Gruppen aus St. Peter auftreten.Unsere ausgezeichnete, über die Grenzen bekannte Gastronomie wird dieses Wochenende mit allerlei Leckereien der besonderen Art umrahmen. Für die Wurstbrötchen- und Bierliebhaber wird auch bestens gesorgt sein.
Innovationsworkshop: Bernauer Consult, Freiburg 

Der Termin für die Leistungsschau ist auf 23. und 24. September 2006 festgelegt. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Viele Mitglieder arbeiten aktiv in den Projekt -und Fachgruppen an der Umsetzung und Abklärung von Ideen mit. Bereits über 30 Mitgliedsbetriebe aus den Gruppen BLHV, Landfrauen e.V., TAG (Touristische Arbeitsgemeinschaft), Handel, Handwerk und der Gastronomie, werden sich präsentieren. Die Leistungsschau wird mit einem musikalischen Rahmenprogramm bereichert. Es werden vorzugsweise professionelle, und in den Medien bereits bekannte Bands und Gruppen aus St. Peter auftreten.Unsere ausgezeichnete, über die Grenzen bekannte Gastronomie wird dieses Wochenende mit allerlei Leckereien der besonderen Art umrahmen. Für die Wurstbrötchen- und Bierliebhaber wird auch bestens gesorgt sein.
Innovationsworkshop: Bernauer Consult, Freiburg

Badische Zeitung vom Dienstag, 9. Mai 2006 

"Das Dorf zum Leben erweckt"


Wittnau zeigt sich mit großem Erfolg: Rund 1.000 Besucher kommen zur ersten Gewerbeschau in und um das Gallushaus

Von unserer Mitarbeiterin Barbara Schmidt

Platz: Auch die Hundeschule Hexental war bei “Wittnau zeigt sich" dabei.

WITTNAU. Was es in Wittnau alles gibt, staunte Gerhard Knittel und sagte damit das, was wohl alle dachten. Bei Wittnau zeigt sich am Sonntag standen hiesige Betriebe, Handwerker und Dienstleister im Rampenlicht. Die erste Gewerbeschau in der 1450-Seelen-Gemeinde bot aber auch Vereinen, Hobby-Künstlern und ehrenamtlich Engagierten eine Bühne.


Sonst wollen Ausflügler in Wittnau die schöne Landschaft genießen und frische Luft tanken. Diesmal war das Gallushaus ihr Ziel: An 30 Ständen sahen sie, was die Gemeinde außerdem zu bieten hat  von Ayurveda-Kosmetik über Handarbeiten bis hin zum Schlüsseldienst. Ursula Herbstritt und Brigitte Brohammer, Thermomix-Repräsentantinnen, schenkten frischen Fruchtsaft aus. Annette Faller von der Zimmerei in Biezighofen verteilte bunte Luftballons. Ich habe nicht gedacht, dass so viele kommen” , meinte Ursula Bollinger, die ihre selbst gemachten Kirschkernkissen und Pulswärmer sonst auf Weihnachtsmärkten anbietet.

Auch Brigitte Riegger besuchte mit Sohn Paul die Gewerbeschau.


Auf 1.000 schätzte Bürgermeister Enrico Penthin die Zahl der Besucher im Gallushaus, das in die Bereiche Gesundheit, Handwerk, Dienstleistung und Ehrenamt/Institutionen unterteilt war. Sogar der Landkreis informierte über seine “Familienfreundliche Initiative . Im Kindergarten nebenan gab es Kinderkunst. Wir sind ganz glücklich, viele Bilder haben wir schon verkauft , berichtete die Leiterin Barbara Raymann. Sie betreut die fünf- bis sechsjährigen Künstler, die mit dem Erlös aus ihren Bildern eine Führung durch die alte Münsterbauhütte in Freiburg finanzieren wollen. Andere Kunstwerke aus lichtechten Acrylfarben könnten ausgeliehen werden, so Raymann weiter, zum Beispiel von Arztpraxen.

Auch die Ministranten der katholischen Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt sammelten Geld. Für unsere Romwallfahrt im Sommer , erläuterte Patrick Schneider, der unter anderem rot-gelbe Hausschuh-Stricksocken anbot. Die Sachen hat uns die Basargruppe geschenkt , so der 15-Jährige. Zwei Stände weiter gab es filigrane Klöppeldecken und Stoffpuppen in Wittnauer Tracht. Sie entstammten den Händen von Hannekäthe Sautter (83 Jahre alt) und Anna Schmid (84 Jahre). Alte Menschen schaffen Schönes nannten die Senioren ihren Stand. Gegenüber berichtete die Agendagruppe Leben im Dorf von Nistkasten-Aktionen an der Grundschule und Wegweisern mit Gewannnamen. Wir machen wirklich wichtige Dinge, betonte Adolf Schmid, der seit anderthalb Jahren mitarbeitet. Otto Selb freute sich, dass viele ältere Leute und Kinder gekommen waren: Alle fühlen sich angesprochen nicht nur Wittnauer. Bis nach Bad Krozingen und Freiburg knüpfte Doris Federer an diesem Tag Kontakte. Die Leute kommen von rund um den Schönberg , erzählte die Nordic-Walking-Trainerin.

Eine ideale Bühne für die Fotografin Iva Petkova-Jauß, die seit zwei Jahren im Kirchweg lebt und arbeitet. Davon wusste ich gar nichts, gab Gerhard Knittel zu, der über Finanzierungen und Versicherungen informierte. Christine Batt, die für Englischkurse warb, schaute sich auch selbst um. Ich gehe zum Vortrag vom Freiburger Delphin-Institut, sagte sie. Insgesamt neun Vorträge fanden im Mehrzweckraum des Kindergartens statt. Zwischendurch zeigte Sabine Hummelt von der Hundeschule Hexental, was Vierbeiner alles können. Landfrauen aus St. Ulrich und die Wittnauer Wehr kümmerten sich um die Bewirtung. Bürgermeister Penthin war vom Erfolg des Gewerbe-Sonntags überwältigt. Er sah zwei Dinge erreicht: Zum einen eine Vernetzung unter den Betrieben, zum anderen haben wir das Dorf zum Leben erweckt.


Badische Zeitung vom Freitag, 5. Mai 2006 

Betriebe präsentieren sich unter dem Motto Wittnau zeigt sich 

 

BZ-INTERVIEW mit Wittnaus Bürgermeister Enrico Penthin über die am Sonntag stattfindende Veranstaltung im und um das Gallushaus

WITTNAU. Die verschiedensten Einrichtungen in Wittnau präsentieren sich am kommenden Sonntag von 10.30 Uhr bis 18 Uhr im und um das Gallushaus der Bevölkerung. Was es mit der Veranstaltung auf sich hat, wie sie zu Stande kam und welches Ziel sie verfolgt, darüber sprach BZ-Redakteurin Andrea Gallien mit dem Veranstalter, Wittnaus Bürgermeister Enrico Penthin.

BZ: Wittnau zeigt sich ist das Motto der Veranstaltung. Hat sich Ihre Gemeinde bislang versteckt?

Penthin: Nein, natürlich nicht. Trotzdem gibt es bei uns im Ort eine ganze Reihe von Einrichtungen und kleinen Betrieben, die zum Teil nicht einmal im Ort sehr bekannt sind. Sie sollen am Sonntag die Möglichkeit haben, sich zu präsentieren.


Enrico Penthin (FOTO: PRIVAT)


BZ: Also erlebt Wittnau seine erste Gewerbeschau?

Penthin: Die Veranstaltung als solche findet erstmals statt, aber eine reine Gewerbeschau ist es nicht. Wittnau ist kein Gewerbestandort, sondern ein eher landwirtschaftlich geprägter Erholungsort. Aber wie alle kleinen Gemeinden müssen wir sehen, unsere Infrastruktur zu sichern. Dazu gehört nicht nur der Erhalt des Dorfladens, dazu gehört auch die Vernetzung im Ort ansässiger Betriebe oder Einrichtungen.

BZ: Erste Netze sind schon bei den Vorgesprächen zur Veranstaltung geknüpft worden.

Penthin: Wir haben zahlreiche Vorgespräche geführt. Dabei wurden wir auch professionell von der Firma Bernauer Consult aus Freiburg-St.Georgen unterstützt. Die Idee zu dieser für Wittnau neuen Form der Präsentation hatte zwar ich, aber wir im Rathaus können allein so eine Veranstaltung nicht organisieren. Deshalb haben sich schon im Vorfeld verschiedene Gruppen gebildet und gemeinsam ein Konzept entwickelt. Die rund 30 Aussteller haben sich in die Themenbereiche Gesundheit, Handwerk, Dienstleistung und Ehrenamt und Institutionen aufgeteilt. Diese Gruppen haben in der Halle auch eigene Bereiche, um ihr Wirken vorzustellen. Sie haben sich zum Teil für eine einheitliche Kleidung oder für eine einheitliche Dekoration ihrer Stände entschieden. Schön war, dass sich bereits bei diesen Planungen Leute kennen gelernt haben, die bislang nichts voneinander wussten.

BZ: Haben Sie denn alle Betriebe im Ort zum Mitmachen bewegen können?

Penthin: Wir haben mehrmals im Gemeindeblatt auf die Vorbereitungen hingewiesen und es sind jetzt auch noch zwei Teilnehmer dazu gestoßen. Aber nicht alle Betriebe machen mit. Die Gastronomie zum Beispiel nicht und auch der ein oder andere Kleinbetrieb nicht. Aber ich denke, für die, die dabei sind, wird es eine Werbeplattform, und das soll es ja auch sein.

BZ: Was wird am Sonntag im einzelnen geboten?

Penthin: Es gibt in der Halle Stände zu den einzelnen schon genannten Themenbereichen. Im Kindergarten wird zudem eine Kunstausstellung gezeigt und in einem eigenen Vortragsraum haben wir alle halbe Stunde einen anderen Vortrag geplant. Dabei informiert ein Imker über das Thema Bienenhaltung und Honig, ein Zahntechniker-Ehepaar antwortet auf die Frage Zahnersatz wie natürliche Zähne, was ist möglich? Ein Schriftsteller bietet ein Rhetorik-Kurztraining zum Beispiel für Vereinsvorstände, eine Familientherapeutin gibt eine Einführung in die Körpersprache und Michael Lautenbach vom Delphin-Insitut in Freiburg referiert über Leben aus der Natur - Leben wie Delphine. Die AOK-Klinik Stöckenhöfe nutzt die Gelegenheit, um auf ihr neues ambulantes Angebot hinzuweisen und auch der Landkreis ist mit seiner Initiative Familienfreundlich im Landkreis mit dabei. An einzelnen Ständen gibt es Vorführungen und vielfältige Informationen. Natürlich sorgen wir auch für einen angenehmen Rahmen. Neben Kinderbetreuung und einem Gewinnspiel ist natürlich auf für das leibliche Wohl gesorgt.
BZ: Glauben Sie, dass es auch in Wittnau einmal einen eigenen Gewerbeverein geben wird?

Penthin: Nein, dazu ist Wittnau eigentlich zu klein. Aber wenn die Kontakte untereinander durch die Veranstaltung intensiver werden, hat sie sich schon gelohnt. 


 

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Badische Zeitung vom Dienstag, 4. April 2006


Infos für Unternehmer 

Zweiter Wirtschaftstag am Donnerstag in Ehrenkirchen

MARKGRÄFLERLAND. Die Wirtschaftsvereinigung Ehrenkirchen und das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald laden auf Donnerstag, 6. April, 16 Uhr, zu einer Zukunftskonferenz für Unternehmer in das Jenger-Schulzentrum in Ehrenkirchen ein. Dieser zweite Wirtschaftstag Markgräflerland vermittelt Gewerbetreibenden und Unternehmen der Region wichtige Informationen und Anregungen. Dazu gehören Vorträge zu Themen wie “Risikomanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation im Unternehmen oder Datenschutz.

Der Wirtschaftstag Markgräflerland wird unterstützt von den Gewerbevereinen aus Auggen, Bad Krozingen, Badenweiler, Breisgau-Hartheim-Eschbach, Buggingen, Heitersheim, Neuenburg am Rhein und Staufen.

Badische Zeitung vom Montag, 20. März 2006

Attraktive Leistungsschau
Gewerbeverein Buggingen: Shuttle-Bus bringt zahlreiche Besucher in alle drei Gewerbegebiete

Von unserer Mitarbeiterin Sigrid Umiger

Buggingen. Der gestrige Sonntag war in vielen Gemeinden des Markgräflerlandes verkaufsoffen. Dabei gab es aber keine Konkurrenz wegen der Besucher, denn der erste Frühlingswetter-Tag trieb die Menschen aus den Häusern und rein ins Vergnügen. Zahlreiche Gäste hatte auch die große Gewerbeschau in Buggingen.
Bei der Eröffnung im Wohnambiente Ruthner, freute sich der Vorsitzende des örtlichen Gewerbevereins, Walter Jess, über die Teilnahme von 25 Betrieben in allen drei Gewerbegebieten, nämlich im Breitenweg, im Kali und im Mittelfeld. Bei diesem großen Schaufenster könne die Gemeinde ihre starke Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.


Die Zukunft sei angesichts der Geiz-ist-geil-Mentalität” mit Internetkauf von Billigware aus Fernost, ungewisser denn je, bedauerte Jess. Dem müsse man mit noch mehr Leistung und Qualität entgegenwirken. Und genau das sei die Weichenstellung für die Bugginger Betriebe, nicht nur bei der Gewerbeschau, betonte Walter Jess.

Die Erfahrung zeige, dass der Erfolg von Leistungsschauen nicht unmittelbar messbar sei. Aber je höher die Palette der Angebote und somit der Attraktivität, desto größer sei der Werbeeffekt, erklärte Bürgermeisterstellvertreter Horst Körkel.

Wirtschaftsförderung sei sein Metier im Rathaus von Bad Krozingen, erinnerte der künftige Bürgermeister von Buggingen, Johannes Ackermann. Er werde für jeden Gewerbetreibenden Ansprechpartner sein und mit dem Gemeinderat die Anbindung des Gewerbegebietes Mittelfeld an die Bundesstraße 3 nach Heitersheimer Muster einfordern.

Für die vielen Besucher gab es keine Probleme, alle drei Gewerbegebiete zu besuchen, da ein Shuttle-Bus eingesetzt war. Auch Kinderattraktionen und das leibliche Wohl kamen nicht zu kurz. Großzügig haben die Aussteller 27 Preise für insgesamt 7.000 Euro gestiftet und zwar mit Einzelpreisen von 75 bis 1.500 Euro. Der Erlös aus dem Losverkauf kommt den Kindergärten in Buggingen und Seefelden zu Gute.

In Buggingen gibt es fast jedes Handwerk und zahlreiche Dienstleister. Zu besichtigen gab es Möbel, Küchen, Wintergärten, die auch im Winter warm sind, Wohnambiente und Accessoires, Fliesen, Parkett, Rasenmäher, Karosserie- und Fensterbau. Informiert wurden die vielen Besucher auch über Kamine, Backöfen, Wärmepumpen, Photovoltaik- und Solaranlagen, Eigenheimsicherung, Haushalts- und Landmaschinen, Fahrräder für alle Sportarten, sowie über Zimmerei-Bau, Gartenanlagen und Computertechnik.

Mit im Boot waren auch Autohäuser, die Erdgasautos und andere spritsparende Fahrzeuge vom Cabrio bis zum Van präsentierten, wie Opel, Volkswagen und BMW. Markgräfler Wein, der zu jedem Fest gehört, kredenzten der Bugginger Weinhof Weber und aus Seefelden die Weingüter Noll und Gunzenhauser.

Ergebnis der Zukunftswerkstatt, die Bernauer Consult, Freiburg am 9. April 2005 in St. Peter durchgeführt hat.


Badische Zeitung vom Donnerstag, 16. Februar 2006

St. Peter zeigt seine Leistungen

Neuer Gewerbeverein

Von unserem Redakteur Karlheinz Scherfling

ST. PETER. Handel und Gewerbe von St. Peter werden sich in einer Leistungsschau im Herbst der Öffentlichkeit präsentieren. Dies ist die erste größere Veranstaltung des Gewerbevereins St. Peter, der Ende vergangenen Jahres gegründet wurde.

Bereits im Frühjahr werden die Mitglieder des Vereins in einem Flyer auf sich aufmerksam machen, der das Motto hat Sinne genießen - Essen und Trinken, Shopping und Souvenirs, Entspannen und Genießen. Mit dem Flyer sollen auch Einwohner und Gäste über Handel und Gewerbe befragt werden. Im Rahmen der Gewerbeschau werden dann die Gewinner eines damit verbundenen Gewinnspiels ermittelt.

Die Gründung des HTH Gewerbevereins St. Peter war ein Ergebnis der Zukunftswerkstatt” , die ein Jahr zuvor zum ersten Mal Bürgerinnen und Bürger eingeladen hatte, um über die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten des Ortes nachzudenken. In der Folgezeit fanden zahlreiche Sitzungen von Fach- und Projektgruppen statt, die sich zu den Bereichen Gastronomie, Handel, Tourismus, Landwirtschaft und Landfrauen gebildet hatten. Im Laufe dieser Zusammenkünfte sei der Wille zur besseren Zusammenarbeit untereinander und mit der Gemeinde stark gewachsen, stellte Hanspeter Rombach bei der konstituierenden Sitzung fest. Die Kompetenz der Gewerbetreibenden solle gebündelt und frühzeitig in die Meinungsbildung bei öffentlichen Projekten eingebracht werden.

Zimmermeister Franz Gremmelpacher hatte darauf hingewiesen, dass der neue Gewerbeverein St. Peter umfangreicher sei als andere klassische Gewerbevereine. In ihm seien alle Gewerbetreibenden einschließlich der Landwirtschaft und der privaten Zimmervermieter in einer Gruppe vereint.

Vorsitzender des HTH Gewerbevereins, dessen Name für Handel, Tourismus, Handwerk steht, ist Zimmermeister Clemens Rohrer, Zweiter Vorsitzender ist der Betriebswirt und Gastronom Werner Rombach. Bankkaufmann Bernhard Schuler führt die Kasse und Schriftführerin ist Gornica Kürner. Berufsständische Beiräte sind Franz Gremmelspacher (Handwerk), Hanspeter Rombach (Gastronomie), Hansjörg Schwörer (Handel), Elisabeth Ketterer (Touristische Arbeitsgemeinschaft TAG) und Bernhard Ketterer (Landwirtschaft, BLHV).


Badische Zeitung vom Samstag, 4. Februar 2006

Wie soll Schliengen in Zukunft sein? 

Bürgermeister Bundschuh und der Gewerbeverein stehen kurz vor der Verpflichtung eines Consulting-Büros für die Entwicklung

Von unserem Redakteur Martin Pfefferle

SCHLIENGEN. Gemeinde und Gewerbeverein planen derzeit, die Beratungsfirma Bernauer Consult aus Freiburg mit einem Workshop zu beauftragen. Bernauer Consult ist unter anderem darauf spezialisiert kleine bis mittlere Kommunen bei ihrer Standortentwicklung zu beraten.

Das Projekt würde unter dem Namen Zukunftswerkstatt Schliengen ablaufen. Solche Zukunftswerkstätten gab es bislang in einer Reihe von Kommunen im südbadischen Raum. In der Größenordnung vergleichbar ist beispielsweise Vörstetten in der Nähe von Freiburg, wo der Gewerbeverein die Entwicklungsmöglichkeiten ausloten wollte.

Inhaltlich gehe es immer darum, möglichst viele Menschen einzubinden, um eine Ist-Soll-Bilanz aufzustellen. Wir kommen nicht mit fertigen Plänen, versichert Gabriela Bernauer, die zusammen mit ihrem Mann Herbert Bernauer das Büro betreibt und seit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Beratung hat. Mein Bereich ist Coaching und Standortentwicklung, sagt sie und betont, wie beides miteinander zusammenhänge.

Angesprochen wurde das Büro von Bürgermeister Bundschuh, mit dabei ist auch der Gewerbeverein, dessen Vorsitzender Ole Jeimke, Schliengen insgesamt auf einem guten Weg sieht. Wir haben hier kein Ladensterben, sagt er. Es gebe zwar stellenweise eine erhöhte Fluktuation. Aber das sei normal, wenn sich das Angebot an den Bedarf anpassen müsse.

Badische Zeitung vom Mittwoch, 25. Januar 2006 

Gewerbeverein widmet sich weiter dem Thema Zukunftswerkstatt Vörstetten

Von unserer Mitarbeiterin Pia Grättinger

VÖRSTETTEN. Nicht nur der Vorstand, auch die Mitglieder des Gewerbevereins Vörstetten im “Bund der Selbstständigen” (BdS) machten im vergangenen Jahr durch einige Aktivitäten auf sich aufmerksam. Dies zeigte der Bericht der beiden Ersten Vorsitzenden Theo Voßler und Hermann Ziebold in der Jahreshauptversammlung.


Gleich im Februar luden der Wirtschaftsverbund Regio Freiburg (WRF), der Gewerbeverein und die Firma Voßler Raumkultur zu einem Vortrag in ihre Geschäftsräume ein. Das Thema: Feng Shui heute - mit Wind und Wasser durchs 21. Jahrhundert. Teilgenommen wurde an der BdS- Regionalkonferenz in Schallstadt und an einigen anderen Veranstaltungen, meist ging es um die Entwicklungen und Perspektiven von Unternehmen, so der Vorsitzende Ziebold.

In Angriff genommen wurde das Projekt Zukunftswerkstatt Vörstetten.
Gabriela Bernauer vom Wirtschaftsverbund Regio Freiburg informierte über den Inhalt und den Ablauf der so genannten Zukunftswerkstatt. In einem Workshop, an dem sich auch die Gemeindeverwaltung und der Gewerbeverein Vörstetten beteiligten wurden Konzepte und Maßnahmen erarbeitet, die einen Wirtschaftsstandort nachhaltig fördern können. Unter dem Motto: “Wir blicken nach vorne - wir machen mehr” trafen sich 16 Teilnehmer. Der Workshop wurde von der Gemeinde Vörstetten und dem Gewerbeverein finanziert. Ziebold bedankte sich bei der Gemeinde für die konstruktive Mitarbeit. Ein Vörstetter Einkaufszettel wurde erarbeitet, der monatlich als Beilage im Amtsblatt erscheint, zweimal erschien der Einkaufszettel, des weiteren wurde ein Steckbrief entworfen mit Zahlen, Fakten, Daten und vielen mehr.

Ein großer Erfolg war auch im November die Info-Messe in der Grundschule, mit zwölf Teilnehmern, bei der die Gemeinde Mitveranstalter war. Begleitet wurde die Messe von Fachvorträgen, über Energieversorgung, Finanzierung und Wissenwertes rund um den Hausbau. Die Vorsitzenden des Gewerbevereins haben sich im vergangenen Jahr für den Gewerbeverein stark eingesetzt, sie forderten die Mitglieder auf, weiterhin die angefangenen Projekte voranzutreiben.

Kassiererin Ilga Bührer, vertreten durch Michael Bührer, wurde eine korrekte Kassenführung durch Karl Meier bescheinigt. Bürgermeister Karl Heinz Beck informierte die Mitglieder, dass die Vörstetter Info-Broschüre wieder neu aufgelegt wird, er bat die Gewerbevereinsmitglieder um Unterstützung.

Die Wahlen brachten folgende Ergebnisse: Stellvertretender Vorsitzender bleibt Peter Jauch, ebenso Ilga Bührer als Kassiererin. Schriftführer Manfred Ulrich gab nach neun Jahren das Amt als Schriftführer an Ulrike Stahl ab, Ulrich wurde Beisitzer. Alle anderen wurden bestätigt.


Badische Zeitung vom Montag, 18. April 2005

St. Peters Bürger wollen das "Wir-Gefühl" festigen 
Überraschend starkes Interesse an dem Projekt "Zukunftswerkstatt" / Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen gebildet

Von unserem Mitarbeiter Wolfgang Grosholz

ST. PETER. "Wir wollen mit ihnen das Risiko 'Zukunftswerkstatt St. Peter' wagen", erklärte Gabriela Bernauer von der Firma Bernauer Consult und sie freute sich über den guten Besuch, den der erste Informationsnachmittag über dieses Projekt gefunden hatte. Im Haus der Gemeinschaft mussten zusätzlich Stühle aufgestellt werden.
52 Besucher aus Einzelhandel, Handwerk, Gastronomie, Tourismus und selbständigen Berufen, waren gekommen, um sich zu informieren. Mehr als der halbe Gemeinderat war anwesend und Vertreter der Vereine zeigten Interesse. Mehr konnten sich die Veranstalter an diesem Samstagnachmittag nicht wünschen, zumal es für St. Petermer Verhältnisse eine sehr ungewöhnliche Zeit für eine Veranstaltung war.
Darüber zeigte sich auch Bürgermeister Gottfried Rohrer erfreut, der oft anderes gewöhnt ist, schließlich war sein früheres Vorhaben "Mehr Lebensqualität im Dorf" im Gemeinderat auf der Strecke geblieben. Diesmal scheinen die Voraussetzungen günstiger. Rohrer übergab das Wort sofort an Gabriela Bernauer und diese bezog schnell die Bürger und Bürgerinnen ins Gespräch ein, so nach dem Motto: Abseits stehen gibt es nicht!
Jeder Bürger konnte seine persönlichen Interessen vortragen
Für Gabriela Bernauer war es selbstverständlich, dass jeder Bürger, der gekommen war, sein eigenes Interesse mitbrachte. Doch war für sie vieles gar nicht so wichtig, viel interessanter war ihr die geweckte Neugierde, die auf eine Teilnahme am Projekt schließen lasse. Interessen könne man bündeln. "Das ist unsere Aufgabe, die wir zusammen mit ihnen erfüllen wollen. Was dann daraus wird, ist schließlich ihre Sache."
"Doch wie sollen die Spielregeln sein?", fragte Gabriela Bernauer in die Runde. Jeder einzelne Bürger kam kurz zu Wort, konnte sagen, warum er hier ist und was er sich unter der "Zukunftswerkstatt St. Peter" vorstellen kann. Wünsche wurden vorgebracht, so auch nach einem Gewerbeverein im Ort, der oft in der Vergangenheit andiskutiert, aber bisher nie zustande gekommen sei. Unterschiedliche Interessen wurden noch deutlicher, aber einig war man sich immer in der Erwartung, dass das "Wir-Gefühl" in St. Peter gestärkt werden soll.
Zunächst müsse aber die Erkenntnis wachsen, dass St. Peter ein Wirtschaftsstandort sei, wo keiner ohne den anderen leben könne. Dazu gehörten auch "normale Umgangsformen", wurde kritisch bemerkt. Da die Jugend, Familien mit Kindern und die Generation jenseits der 50 für das Dorf gleichermaßen wichtig sind, wurden generationsübergreifende Angebote gefordert. Das sei auch in der Werbung zu berücksichtigen.
Die einzelnen Bereiche wurden angesprochen. Die wenigsten Sorgen habe man mit der Kultur. Sie präge den Ort. Ein Sorgenkind sei dagegen der Tourismus. Er wurde als der hauptsächliche Wirtschaftszweig genannt, zumal von ihm auch andere Branchen profitieren. Würden deutlich weniger Touristen und Erholungssuchende in das Dorf kommen, wäre es für St. Peter ein riesiger Verlust, ihn auszugleichen wäre kaum möglich.
"Was ist aus den Plänen für einen Golfplatz geworden?" wurde gefragt. Da höre man nichts mehr, auch wenn die Gerüchteküche nicht kalt sei. Das Ortsbild sei sauber, das hörte sich ganz anders an als kürzlich im Gemeinderat. Die Diskussion an diesem Nachmittag war offen und es wurde eifrig davon Gebrauch gemacht. Noch in dieser Zusammenkunft wurden Arbeitsgruppen für junge Familien, Dorfbild, Dienstleistung, Werbung, Kultur, Unterhaltung, "Junge Alte" und Tourismus gebildet.

Der Gemeinderat wird sich in seiner heutigen Sitzung mit der "Zukunftswerkstatt" befassen und die Projektleiterin wird die ersten Ergebnisse vorstellen.


Badische Zeitung vom Freitag, 22. April 2005 

Schwachstellen wurden benannt 
Die "Zukunftswerkstatt St. Peter" muss sich stabilisieren

Von unserem Mitarbeiter Wolfgang Grosholz

ST. PETER. Das nächste Plenum der "Zukunftswerkstatt St. Peter" erwartet Gabriela Bernauer, die das Projekt betreut, im Spätherbst dieses Jahres. Bis dahin werden die am 9. April gebildeten Arbeitsgruppen intensiv arbeiten müssen.
Gabriela Bernauer sprach im Gemeinderat von einem hoffnungsvollen Auftakt, der sich in den kommenden Monaten allerdings stabilisieren müsse. Mit 50 Teilnehmern sei der erste Workshop überraschend gut besucht gewesen. Es habe viel Neugierde, aber auch konkrete Vorstellungen gegeben. Besonders erfreulich sei, dass auffallend viele jüngere Unternehmer an Fortschritten in ihrer Gemeinde interessiert seien.
In den Arbeitsgruppen sei der Wirtschaftsstandort St. Peter deutlich in den Vordergrund gerückt worden und als gegenwärtige Schwachstelle habe sich der Tourismus gezeigt. Wenn man berücksichtige, dass der einzelne Tourist in St. Peter täglich 76,60 € ausgibt, dann habe der Ort in der schwachen Saison 2004 über eine Million Euro an Wirtschaftskraft verloren.
Gabriela Bernauer bescheinigte den Hotels, mit verbesserten Angeboten frühzeitig reagiert zu haben, was die Ferienwohnungsbesitzer nicht getan hätten und dadurch empfindliche Verluste hinnehmen mussten.
Den zweiten wichtigen Bereich im Dorf präsentierten Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Ihre Verzahnung mit dem Tourismus sei unverkennbar. Daneben habe St. Peter aber auch noch zahlreiche andere Probleme, zu denen Gabriela Bernauer die mangelnde Bereitschaft zum Miteinander im Dorf zählte. Sie erinnerte daran, dass es auch schon in der Vergangenheit gute Ideen gegeben habe, die dann aber nicht weiterentwickelt werden konnten.
Aus dem Gemeinderat berichtete Bernhard Scherer (CDU), dass ein CDU-Stammtisch sich mit dem Thema beschäftigt habe. Hier sei ein Heimatmuseum angesprochen worden, doch sei bisher häufig aber ohne Ergebnis darüber diskutiert worden.
Theresia Respondek (CDU) wies darauf hin, dass der Badweiher nicht nur für den Tourismus, sondern auch für die Einheimischen interessant sei. Für Peter Martschuk (FWG) gibt es in St. Peter nicht nur Tourismus und Wirtschaft. Auch andere Themen verdienten Beachtung. Volker Zipfel (CDU) fragte, wie es mit der Zukunftswerkstatt weitergehe, wenn die erste Euphorie erstmal verflogen sei.
Bürgermeister Gottfried Rohrer begrüßte das Interesse und die erkennbare Bereitschaft, etwas zu bewegen. Dies sei schon mal ein erster Erfolg.




Badische Zeitung vom Samstag, 23. April 2005

Strukturschwächen wurden klar benannt 
Die "Zukunftswerkstatt St. Peter" muss sich nun etablieren

Von unserem Mitarbeiter Wolfgang Grosholz 

ST. PETER. Das nächste Plenum der "Zukunftswerkstatt St. Peter" erwartet Gabriela Bernauer, die das Projekt betreut, für den Spätherbst. Bis dahin werden die am 9. April gebildeten Arbeitsgruppen intensiv arbeiten müssen.
Gabriela Bernauer, die auch in Denzlingen als ehemalige Gewerbevereinsvorsitzende tätig war, sprach im Gemeinderat von einem hoffnungsvollen Auftakt, der sich in den kommenden Monaten allerdings stabilisieren müsse. Mit 50 Teilnehmern sei der erste Workshop überraschend gut besucht gewesen. Es habe viel Neugierde, aber auch konkrete Vorstellungen gegeben. Besonders erfreulich sei, dass auffallend viele jüngere Unternehmer an Fortschritten in ihrer Gemeinde interessiert seien.
In den Arbeitsgruppen sei der Wirtschaftsstandort St. Peter deutlich in den Vordergrund gerückt worden und als gegenwärtige Schwachstelle habe sich der Tourismus gezeigt. Wenn man berücksichtige, dass der einzelne Tourist in St. Peter täglich 76,60 € ausgibt, dann habe der Ort in der schwachen Saison 2004 über eine Million Euro an Wirtschaftskraft verloren.
Gabriela Bernauer bescheinigte den Hotels, mit verbesserten Angeboten frühzeitig reagiert zu haben, was die Ferienwohnungsbesitzer nicht getan hätten und dadurch empfindliche Verluste hinnehmen mussten.
Den zweiten wichtigen Bereich im Dorf präsentierten Handel, Handwerk und Dienstleistungen. Ihre Verzahnung mit dem Tourismus sei unverkennbar. Daneben habe St. Peter aber auch noch zahlreiche andere Probleme, zu denen Gabriela Bernauer die mangelnde Bereitschaft zum Miteinander im Dorf zählte. Sie erinnerte daran, dass es auch schon in der Vergangenheit gute Ideen gegeben habe, die dann aber nicht weiterentwickelt werden konnten.
Theresia Respondek (CDU) wies darauf hin, dass der Badweiher nicht nur für den Tourismus, sondern auch für die Einheimischen interessant sei. Für Peter Martschuk (FWG) gibt es in St. Peter nicht nur Tourismus und Wirtschaft. Auch andere Themen verdienten Beachtung. Volker Zipfel (CDU) fragte, wie es mit der Zukunftswerkstatt weitergehe, wenn die erste Euphorie erstmal verflogen sei. Bürgermeister Gottfried Rohrer begrüßte das Interesse und die erkennbare Bereitschaft, etwas zu bewegen. Dies sei schon mal ein erster Erfolg.


HTH Gewerbeverein St. Peter am 29.11.2005 gegründet


Im Hotel Jägerhaus trafen sich am 29.11.2005 zu diesem Anlass 38 gründungswillige Unternehmer, acht interessierte Gemeinderäte und Bürgermeister Gottfried Rohrer.

Im Hotel Jägerhaus trafen sich zu diesem Anlass 38 gründungswillige Unternehmer, acht interessierte Gemeinderäte und Bürgermeister Gottfried Rohrer.
Seit Mai dieses Jahres manifestierte man in regelmäßigen Treffen die gemeinsamen Ziele für die Bereiche Handel, Tourismus und Handwerk und legte die Regelungen und Satzungen fest. Hansjörg Schwörer eröffnete den Abend mit einer Begrüßungsrede und gab danach die Sitzungsleitung an Gabriela Bernauer von Bernauer Consult weiter. Die Sprecher der Fach- und Projektgruppen trugen die Ergebnisse der vergangenen Einzelsitzungen vor. Für die Projektgruppe Handwerk sprach Zimmermeister Franz Gremmelspacher, Hanspeter Rombach vom Hotel Sonne für die Gastronomie, Kaufmann Hansjörg Schwörer stellte die Ziele der Projektgruppe Handel vor, Elisabeth Ketterer informierte über die Fachgruppe Touristische Arbeitsgemeinschaft (TAG) und Franz-Josef Löffler, Vorstand der BLHV, sprach stellvertretend für Bernhard Ketterer. Im Anschluss daran wurde einstimmig die Durchführung der Gründungsversammlung beschlossen und man trat in den Wahlvorgang zur Bildung des Vorstandes ein.

Die Namensgebung HTH Gewerbeverein St. Peter und das Logo waren im Vorfeld von Gorica Kürner und Michael Weber entworfen und in den Projektgruppen abgestimmt worden. HTH steht für Handel, Tourismus und Handwerk. Der neu gewählte erste Vorsitzende Clemens Rohrer übernahm danach die Sitzungsleitung und gab das Wort an Bürgermeister Gottfried Rohrer weiter, der die Gewählten beglückwünschte. Er unterstrich den reibungslosen Ablauf des Abends und den starken Willen aller Beteiligten. Bei Gabriela Bernauer bedankte sich Rohrer ausdrücklich für ihre gute Vorbereitung, ihre Leitung und Ausdauer. Diese wiederum betonte, welche großen Potentiale in der Zusammenarbeit der Fach- und Projektgruppen lägen, immerhin existierten in St. Peter 185 angemeldete Gewerbebetriebe.
Nachdem keine weiteren Wünsche oder Anregungen geäußert wurden, schloss Clemens Rohrer die Versammlung mit Dank an den Bürgermeister, die anwesenden Gemeinderäte, Gabriela Bernauer und an die Gewerbetreibenden. Seine zukunftsweisenden Worte verdeutlichten noch einmal den Gewinn, den dieser Gewerbeverein für die Gemeinde St. Peter bedeuten wird.

DER DREISAMTÄLER vom 8.12.2005




2.000 Besucher kamen zu den ENERGIETAGEN in der Solarfabrik in Freiburg
Energie einsparen und erneuerbare Energien nutzen. Zu diesem Themafand am 15./16. Oktober 2005 eine Ausstellung mit 21 Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben im Foyer der Solarfarbrik - Gewerbegebiet Haid - statt. An die 2.000 Besucherinnen und Besucher nutzten das Angebot und informierten sich. Die Besucher waren durchweg gut vorbereitet und stellten gezielte Fragen. Gut besucht waren auch die Fachvorträge am Sonntag. Die Aussteller waren mit der Resonanz der Ausstellung sehr zufrieden.




Badische Zeitung vom Dienstag, 26. Juli 2005 

Erleichterung für Mittelstand

Bund der Selbstständigen tagt

FREIBURG. Mit seiner Entscheidung, das Parlament aufzulösen, hat Bundespräsident Horst Köhler den Teilnehmern des Unternehmerforums in Freiburg aus der Seele gesprochen. Ein Politikwechsel sei fällig, hieß es auf der Veranstaltung des Bundes der Selbstständigen (BDS). Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es uns allen gut“, verkündete die BDS-Landespräsidentin und CDU-Politikerin Dorothea Störr-Ritter auf der Podiumsdiskussion zum Thema Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Prominenter Diskutant war der frühere Landwirtschafts- und jetzige Staatsminister für Europafragen, Willi Stächele (CDU).

Auf dem Podium:

Gabriela Bernauer, WRF
Staatsminister für Europafragen Willi Stächele (CDU)
BDS-Landespräsidentin Dorothea Störr-Ritter
Dr. Raphael Vogler, ChemCon GmbH
Christine Kern, Häusliche Pflegedienste GbR


Die Vorstellungen der Unternehmer sollten mehr Allgemeingut werden als bislang, deshalb will der BDS einerseits eine Kooperationsplattform“ sein, zugleich aber auch die gesellschaftspolitischen Interessen des Mittelstandes zur Geltung bringen, betonte der Freiburger BDS-Vorsitzende Peter Denig. In fachlicher Hinsicht informierten Experten wie Sparkassen-Vorstand Marcel Thimm in Gesprächsgruppen über Themen wie: Investitionen im Mittelstand wer macht den Weg frei? Wo man sich allerdings nicht so recht einig wurde, wo die Investitionsbremse genau liegt: Bei den nach Basel II restriktiver gewordenen Banken oder den notorisch eigenkapitalschwachen Unternehmen?

BDS-Landespräsidentin Dorothea Störr-Ritter
Staatsminister für Europafragen Willi Stächele (CDU)
Dr. Raphael Vogler, ChemCon GmbH
Christine Kern, Häusliche Pflegedienste GbR



Durchgehendes Thema der Eigentümer von kleinen und mittleren Unternehmen aus Dienstleistung, Handwerk und Handel war die Steuerbelastung. Die Schaffung von Arbeitsplätzen müsste mit Steuererleichterungen belohnt werden, forderte etwa der Ralf Vogler, Chef der Biotech-Firma Chemcon in Freiburg, damit Unternehmen wieder Kapital bilden können. Zugleich wurde vielfach beklagt, dass der Staat zu wenig für den akademischen Nachwuchs, für Bildung, Forschung und Infrastruktur investiert.

Heinz Siebold


Badische Zeitung vom Freitag, 5. August 2005 

Ratsnotizen

Rohrer mit am Tisch
ST. PETER (wg). Zukunftswerkstatt zu aktuellen Herausforderungen des ländlichen Raumes, war das Thema einer Gesprächsrunde, zu der der Minister für Ernährung und Ländlicher Raum, Peter Hauk, zehn Bürgermeister aus dem Land eingeladen hatte. Bürgermeister Gottfried Rohrer war einer der Teilnehmer. Er berichtete im Gemeinderat über die Ergebnisse des Gesprächs, bei dem die Themen Strukturpolitik, Landwirtschaft, Kulturlandschaft und Naturschutz behandelt wurden, alles Themen, die auch die Zukunftswerstatt St. Peter beschäftigen, in der zur Zeit gearbeitet wird.

Leistungsschau in Freiburg-St. Georgen

Leistungsschau von Handel & Gewerbe23./24. Oktober 2004 Veranstaltung "Gesundheit, Fitness und Komfort". An der Leistungsschau 2004 am 23. und 24. Oktober 2004 des Handel und Gewerbevereins



"March bewegt sich"
Ein Ergebnis der Zukunftswerkstatt Wirtschaftsentwicklung

March bewegt sich

Große Nordic-Walking-
und Inliner-Veranstaltung
für Jedermann/-frau
in March-Buchheim







TITISEE-NEUSTADT


Badische Zeitung vom Freitag, 29. Februar 2008


Engagierte Bürger arbeiten weiter an der Entwicklung der Stadt  

Aus Ideen werden konkrete Projekte / Dritte Vollversammlung der Zukunftswerkstatt / Arbeitskreise stellen ihre ersten Ergebnisse vor

Von unserem Redakteur Thomas Winckelmann

TITISEE-NEUSTADT. "Positiver kann man eine Zukunftswerkstatt nicht anfangen" , freute sich Bürgermeister Armin Hinterseh. Rund 40 Vertreter von Verbänden, Vereinen, Institutionen, Handel und Handwerk, die sich in einer dritten Vollversammlung Gedanken zur Zukunft Titisee-Neustadts machten, informierte er über die Pläne der Firma Testo, in Titisee 200 Arbeitsplätze zu schaffen. Der Bürgermeister sah dies als Gegenpol zu den jüngsten Nachrichten von weiteren Geschäftsschließungen in der Innenstadt. Diese zeigten, so Hinterseh, wie wichtig die Arbeit der Zukunftswerkstatt ist.

In den vergangenen Wochen hatten sich die drei Arbeitskreise mehrfach getroffen, von diesen wiederum Untergruppierungen spezielle Themen bearbeitet. In der Zusammenkunft am Mittwochabend im Neustädter Hof wurde nun eine Vielzahl von konkreten Ideen, Projekten vorgestellt und Handlungsempfehlungen ausgesprochen. "Es geht etwas" , freute sich auch Wirtschaftsförderer Ottmar Thalmann, der in der Stadtverwaltung die Federführung für die Zukunftswerkstatt übernommen hat. Gleichzeitig zeigte sich aber auch, dass zwischen den Arbeitskreisen eine noch intensivere Kommunikation notwendig ist, um Überschneidungen bei speziellen Projekten zu vermeiden.

Drei Schwerpunkte kristallisierten sich an diesem Abend heraus: Der Informationspunkt im Schmidts Mark in Hölzlebruck, durch den Kunden auch in die Innenstadt geleitet werden sollen, die Datensammlung der bereits vorhandenen Angebote und Einrichtungen für Jung und Alt und der Handwerks- und Handelsbetriebe und die Aktion "Hello Yellow" , von der man sich einen großen Werbeeffekt verspricht.

Gesponsert vom Farbenhersteller Sto soll die Aktion in einem eigenen Internetauftritt präsentiert werden. Gleichzeitig ist geplant ein Gerüst "streichwilligen" Hausbesitzern zur Verfügung zu stellen. "Die Aktion bewegt sich sehr positiv vorwärts" , erklärte Willi Sutter. Geplant ist unter anderem auch, Graffiti-Künstler einzubeziehen. Sie sollen dafür gewonnen werden, Wände, die immer wieder beschmiert werden, kunstvoll zu gestalten. Sutter forderte Hausbesitzer, die solche "Schmuddelecken" verschönert haben wollen, auf, sich zu melden.

Der "Info-Point"

nimmt Formen an

Jutta Feser informierte darüber, dass sich unter der Rubrik "Wirtschaft/Einkaufen" ab sofort alle Betriebe in der Stadt kostenlos auf der Internetseite der Stadt eintragen können. Formen nimmt auch der "Info-Point" an, der im Schmidts-Markt in Hölzlebruck aufgestellt werden soll, um vor allem die Kunden aus der Region zu einem Besucher der Neustädter Innenstadt zu motivieren. Geklärt werden muss allerdings noch, wie die laufende Pflege des Informationsangebotes geleistet werden soll. "Da muss immer ein Knaller drauf sein" , meinte Matthias Gollrad, damit die Kunden auch wirklich in die Stadt kommen. Gollrad stellte der Versammlung zudem mit Beispielen vor, welch positive Wirkung die richtige Beleuchtung von Ladenräumen und Warenangebot hat. Der Arbeitskreis Handwerker berät interessierte Geschäftsinhaber.

Damit die Kunden in der Stadt auch Parkplätze finden, schlug Michael Sörgel für den Arbeitskreis Innenstadtbelebung vor, mehr Kurzzeitparkplätze auszuweisen, Tempo 30 in der Hauptstraße einzuführen und den Schwerlastverkehr aus dem Zentrum zu verbannen. Statt Parkuhren und Parkscheinautomaten sollte für die ganze Innenstadt nur die Parkscheibe gelten. Sörgel: "Wir sehen zügigen Handlungsbedarf um weiteren Leerstand zu verhindern" .

Bürgermeister Armin Hinterseh
stellte die Idee in den Raum, dass man eventuell private Parkplätze an der Hauptstraße in öffentliche Kurzzeitparkplätze umwandeln und den Besitzern als Ersatz städtische Stellplätze in der Sparkassen-Tief garage anbieten könnte.

Eine Imagekampagne

für Neustadt

Auch der Arbeitskreis Innenstadt beschäftigte sich mit dem Informations-punkt. "Dies alleine" , erklärte Andreas Hofmeier, "bringt uns aber nicht weiter" . Ähnliche Informationssäulen müssten auch an anderen Stellen der Stadt stehen, unter anderem am Großparkplatz in Titisee. Der Arbeitskreis schlägt zudem eine Informationstafel vor, auf der die Geschäfte in der Innenstadt verzeichnet sind. Diese Karte sollte auch als Flyer zum Auslegen in Arztpraxen und öffentlichen Gebäuden veröffentlicht werden. Nach dem Vorbild anderer Städte sollte zudem eine Imagekampagne für Neustadt gestartet werden. "Auf der Dringlichkeit ganz oben" , so Sybille Steinweg, stehe das Leerstandsmanagement. Sie stellte dazu der Zukunftswerkstatt ein Angebot des Bundes der Selbstständigen vor. In Auftrag geben sollte das Gutachten die Stadt als "neutrale Instanz" .

Mit konkreten Projekten, für die am Mittwochabend auch Verantwortliche benannt wurden, die die Themen weiter vorantreiben sollen, beschäftigte sich auch der Arbeitskreis Generationenstadt. Clemens Kirchherr und Claudia Bauer-Rabe listeten unter anderm Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche auf, wiesen darauf hin, dass eine Disco für Jugend und Erwachsene fehle und erinnerten daran, dass der offene Jugendtreff noch ehrenamtliche Helfer benötige. Vorgeschlagen wurde unter anderem, Arbeitskräfte, die zwar in Titisee-Neustadt arbeiten, aber nicht hier wohnen, nach dem Warum zu befragen. Ein Shuttle-Bus sollte vor allem älteren Menschen mehr Mobilität ermöglichen, den Hindernissen in der Stadt für Rollstuhlfahrer will man noch näher auf den Grund gehen, neue Wohnformen für Alt und Jung anregen, einen Neubürger-Treff, eine Ehrenamtsbörse und eine Altersagentur für Dienstleistungen einrichten.

Die Zukunftswerkstatt soll sich weiterhin alle zwei bis drei Monate treffen, um die Arbeit der Arbeitskreises abzustimmen. Für die Umsetzung der Projekte, erklärte Bürgermeister Hinterseh in der Aussprache, "braucht es nicht immer die Stadt" . So viel wie möglich sollten die Arbeitskreise alleine verwirklichen.

TITISEE-NEUSTADT

Die Fortführung der begonnenen Projekte soll nun zunächst auf Ebene Arbeitskreise und Projektgruppen nach interner Verabredung stattfinden.
Nächster Termin der Zukunftswerkstatt insgesamt:


Mittwoch 27. Februar 2008 - 19 Uhr im Hotel "Neustädter Hof"

Für dieses Treffen der Zukunftswerkstatt im großen Kreis ist folgender Ablauf vorgesehen:
1. Begrüßung, Einführung
2. Vorstellung einzelner Themen und der aktueller Sachstände aus den Arbeitsgruppen
3. Reflektion in den Arbeitsgruppen (ca. 45 Minuten)
4. Ergebnispräsentation im Plenum (ca. 30 Minuten)
5. kommunikativer Abschluss

Gerne können Sie mit und über uns unter zukunftswerkstatt@titisee.de und Frau Bernauer unter info@bernauer-consult.de Kontakt halten.


NEUENBURG AM RHEIN

Vernetzung von Handwerk und Industrie

Reblandkurier vom 13.2.2008

NEUENBURG AM RHEIN

Zukunftswerkstadt: Tür zur Zukunft geöffnet

Stadtzeitung vom 8.2.2008

Unternehmertag geplant Abo
Ein Ergebnis bei der neuen Runde der Neuenburger Zukunftswerkstatt für Wirtschaftsentwicklung

NEUENBURG AM RHEIN (BZ). Neue Runde bei der Zukunftswerkstatt für Wirtschaftsentwicklung: Insgesamt 40 Leistungsträger — Unternehmer wie Freiberufler — diskutierten auf Einladung der Stadt in zwei Arbeitsgruppen intensiv miteinander. Am Ende standen wieder eine Fülle von Anregungen wie auch konkrete Ergebnisse. Fachlich moderiert wurde die Veranstaltung von Gabriela Bernauer von Bernauer Consult. 

Im Fokus der Arbeit: die Stärkung des lokalen Wirtschaftskreislaufs, die Sicherung des künftigen Fachkräftebedarfs sowie die allgemeine Zukunftsfähigkeit der Neuenburger Wirtschaft, mündend in einen Ideen-Pool. Und der war unterm Strich recht ergiebig.

Die Arbeitsgruppe "Ausbildung/Weiterbildung und Wirtschaftsentwicklung" unter der Leitung von Eberhard Flamm hatte drei Schwerpunktthemen herausgearbeitet: Die Verzahnung von Schule und Wirtschaft soll vorangetrieben werden. Eine Broschüre soll nun die künftigen Auszubildenden über die Ausbildungsbetriebe informieren, über deren Anforderungsprofile unterrichten und die Ansprechpartner benennen.

Zudem soll die Vernetzung von Industrie und Handwerk gestärkt werden. Dazu notwendig ist die Schaffung einer Plattform für die Begegnung. Eine Möglichkeit, die nun geprüft werden soll, ist der monatliche Stammtisch des Gewerbevereins. Auch die Einrichtung eines Gewerbe-Anlass-Tages wurde andiskutiert. Die alle zwei Jahre stattfindende Gewerbeausstellung soll, so ein weiteres Ergebnis bei der Arbeitsgruppe "Ausbildung/Weiterbildung und Wirtschaftsentwicklung" , um einen Tag verlängert und am Freitag vor der Ausstellung soll ein Unternehmertag eingerichtet werden. Die Weiterbildung der Mitarbeiter in Betrieben ist ein weiteres Themenfeld. Es soll dazu beitragen, dass Mitarbeiter mit Lust und Freude bis 67 arbeiten können. Hier soll geprüft werden, in wie weit eine vernetzte Weiterbildung Sinn macht, lautete das Fazit der Arbeitsgruppe.

Die Arbeitsgruppe "Innenstadt und Tourismus" , diesmal unter der Leitung von Anton Goehr, hatte sich bereits vier Mal getagt. Entsprechend umfangreich waren die Anregungen und Verbesserungsmöglichkeiten. Im einzelnen lauten sie: Die Stadt soll den Bereich der Innenstadt großräumig definieren und einen attraktiven Straßenraum schaffen, der auch die Bedürfnisse der älteren Menschen berücksichtigt. Ein Leitsystem soll auswärtigen Kunden Orientierung geben und ein öffentliches WC installiert werden.

Ferner soll der Wochenmarkt auf den Rathausplatz verlegt werden. Die Überbauung der A 5 kann zur Chance für Neuenburg am Rhein werden, wenn die Gestaltung gut gelingt und ein Info-Point auf das Angebot der Innenstadt aufmerksam macht. Ein weiterer Info-Point soll nach Meinung der Arbeitsgruppe auf dem städtischen Parkplatz an der Metzgerstraße entstehen. Auch die Betreiber der Geschäfte wollen die interne Kommunikation erhöhen, sich häufiger abstimmen und zum Beispiel einheitliche Öffnungszeiten festlegen. Dass dies funktionieren kann, zeige der offene Mittwoch. Die Inhaber der Ladengeschäfte könnten ihre Schaufenster besser ausleuchten, befand die Arbeitsgruppe. Ferner soll eine Broschüre "Wer macht was in Neuenburg am Rhein?" regelmäßig aufgelegt werden. Auch sollen Unternehmer mit Migrationshintergrund in den Arbeitskreis integriert werden. Und um das touristische Potenzial besser zu nutzen, wird über ein Gutscheinheft nachgedacht, das in den Hotels und Campingplätzen ausliegen und bei den Gästen Anreize schaffen soll, die Innenstadt aufzusuchen.




Badische Zeitung vom Freitag, 18. Januar 2008

Ein neues Netzwerk wird geknüpft

Arbeitskreise der Zukunftswerkstatt Titisee-Neustadt beschäftigen sich mit neuen Ideen und der Kommunikation

Von unserem Redakteur Thomas Winckelmann

Zukunftsarbeiter (von links): Michael Sörgel, Claudia Bauer-Rabe, Gerd Schwab und Sybille Steinweg diskutieren über die Ergebnisse der ersten Arbeitskreise.

(FOTO: THOMAS WINCKELMANN)

TITISEE-NEUSTADT. "Es geht was" , das ist die zentrale Botschaft der Zukunftswerkstatt, die nach zwei Auftaktveranstaltungen nun in kleinen Gruppen weiterarbeitet und -wirkt. Auch wenn es im Moment noch keine konkreten Erfolgsmeldungen gibt, zogen Vertreter der drei Arbeitskreise gestern übereinstimmend ein sehr positives Fazit der ersten Treffen: Die Kommunikation unter Händlern, Gewerbetreibenden, Institutionen, Stadt und engagierten Bürgern kommt in Gang, Titisee-Neustadt knüpft ein neues Netzwerk.

"Es sind viele da, die vieles können, aber keiner weiß, was der andere tut" , umschrieb Sybille Steinweg in einem Pressegespräch das Ergebnis der Auftaktveranstaltungen der Zukunftswerkstatt. Bereits beim zweiten Treffen bildeten sich Arbeitskreise, die jetzt erneut getagt, Ideen gesammelt und versucht haben, Ziele für eine Weiterentwicklung der Wälderstadt zu formulieren. Dabei zeigte sich bereits ein erstes positives Ergebnis der von Bürgermeister Armin Hinterseh und dem Gemeinderat angeregten Zukunftswerkstatt: Unter den verschiedensten Interessengruppen entwickelt sich eine neue Form der Kommunikation und des Gedankenaustausches, die wiederum alle Beteiligten motiviert, sich gemeinsam für die Zukunft der Stadt zu engagieren. "Es ist positiv, dass sich Leute finden, die sonst nicht zusammengekommen wären" , weiß Architekt Gerd Schwab aus eigener Erfahrung. Dabei zollt Michael Sörgel auch der Stadtverwaltung ein Lob für die Unterstützung: Die Zusammenarbeit sei "sehr positiv" .

"Vieles ist schon vorhanden" , bestätigte Claudia Bauer-Rabe als Vertreterin des Arbeitskreises "Generationenstadt" , der sich zum Ziel gesetzt hat, Jugend, Familien und die "Generation 50 Plus" besser zusammenzuführen. Konkret wird als erste Maßnahme ein Informationsportal im Internet angeregt, auf dem die Angebote für die drei Zielgruppen vernetzt werden sollen. Man habe unter dem Motto "lebenswertes Titisee-Neustadt" viele Ideen gesammelt, berichtete die Verwaltungschefin der Helios-Klinik, in die weitere Diskussion soll unter anderem Jugendpflegerin Ida Sander eingebunden werden. Außerdem will man zwei Jugendliche zur Mitarbeit in der Gruppe gewinnen. Kommunikation und Vernetzung war auch im Arbeitskreis Innenstadtbelebung das zentrale Thema. Unter anderem wurde über einen Informations- Punkt im Schmidt’s- Markt in Hölzlebruck diskutiert, der die Angebote in der Innenstadt vorstellen soll. Auch dem Inhaber des Einkaufszentrums sei an einer attraktiven Innenstadt gelegen, bestätigte Sybille Steinweg das gegenseitige Interesse. Bessere Verbindungen zwischen Innenstadt, Einkaufszentren, Krankenhaus und Wohngebieten schaffen könnte ein Shuttle-Bus. Dieses Projekt war in allen Arbeitskreisen ein Thema, das im Plenum noch einmal diskutiert werden soll. Eine Projektgruppe der "Innenstadtbelebung" wird sich mit der Verkehrsentwicklung, der Anbindung der Innenstadt und der Fluktuation in den Geschäften beschäftigen. Auch der Arbeitskreis Handwerk setzt auf die Information im Internet und will unter der städtischen Web-Seite ein eigenes Handwerkerportal einrichten. Diskutiert wurden auch weitere Möglichkeiten, die Handwerksbetriebe der Stadt für große Gemeinschaftsprojekte zusammenzubringen. Intern macht eine kleine Gruppe das Angebot, auf Anforderung einzelne Geschäfte zu besuchen und die Inhaber über Gestaltungsmöglichkeiten, Lichttechnik und Präsentation zu beraten. Im Februar sind weitere Sitzungen der Arbeitskreise geplant, die allerdings anregen, sich wieder im Rahmen eines Plenums zu treffen, um Überschneidungen in den Diskussionen zu vermeiden. Nach wie vor sei man offen für interessierte Bürger und Betroffene, die in der Zukunftswerkstatt mitarbeiten wollen, bekräftigte gestern Claudia Bauer-Rabe.


Badische Zeitung vom Freitag, 18. Januar 2008

Was es wo in March gibt

Firmenbroschüre wurde an alle Haushalte verteilt / Idee entstand aus der Zukunftswerkstatt

Von unserem Redakteur Manfred Frietsch

Bernhard Hilzinger und Thomas Gerspach präsentieren die von ihnen federführend erstellte Marcher Firmenbroschüre.(FOTO: MANFRED FRIETSCH)

MARCH. Seit dem Wochenende ist es in alle über 4500 Marcher Haushalte gekommen: Ein Firmen- und Branchenverzeichnis, herausgegeben von der Arbeitsgruppe Kommunikation der Zukunftswerkstatt March. Das blaue Heft mit dem Titel "Was ist wo in March?" listet Firmen und Freiberufler aus der ganzen March auf.

Die Idee dazu hatten die Arbeitsgruppen Kommunikation und Wirtschaftsförderung. Deren beiden Sprecher, Thomas Gerspach und Bernhard Hilzinger, nennen als Ziel der Broschüre, den Bürgern der Gemeinde das breite wirtschaftliche Angebot vor Ort bekannt zu machen. Und das reicht von Handel, Gastronomie und Handwerke bis ihn die unterschiedlichsten Dienstleistungsbereiche, von der Arztpraxis über den Computerspezialisten bis zum Rechtsanwalt und Wirtschaftsprüfer. Damit bekommt die Broschüre nach der Überzeugung der beiden Initiatoren auch einen hohen Nutzwert für das Marcher Gewerbe selbst. Denn vielfach sei nicht bekannt, dass mögliche Geschäftspartner oder Dienstleister, die man benötige, direkt um die Ecke zu finden sein könnten.

Um aus der Broschüre möglichst rasch die gewünschte Information herausziehen zu können, haben Gerspach und Hilzinger ein übersichtliches Schema entwickelt. Die in Gestaltung und Größe einheitlichen Firmeneinträge enthalten ein Adressfeld und daneben ein Feld mit maximal sechs Stichworten, in denen die Firma nach Wahl ihre Fachgebiet oder Produktlinien nennen konnte. Und diese Stichwortangaben sind wiederum in einem alphabetischen Index am Ende des Heftes zusammengestellt. So kann über diese Stichworte die jeweilige Firma rasch gefunden werden. Zudem sind die Firmeneinträge in sechs Gruppen angeordnet: Handel, Finanzen/Versicherungen, Freie Berufe, Freizeit, Gastronomie und Handwerk. Das verschafft einen guten Branchenüberblick.

Finanziert wurde das handliche Werk, zu dem Bürgermeister Josef Hügele ein Grußwort beisteuerte, durch die Gebühr von 15 Euro je Eintrag der 206 teilnehmenden Firmen, sowie durch Anzeigen auf den Umschlagseiten. Das Heft ist auch in den Ortsteilrathäusern zugänglich. Zudem kann es aktualisiert neu aufgelegt werden. Dafür haben Hilzinger und Gers-pach den mit großem Aufwand erstellten Datenberg digital gespeichert.


Badische Zeitung vom Samstag, 12. Januar 2008

IN TENINGEN

Zukunftswerkstatt

Die Arbeitsgruppe Zukunftswerkstatt Wirtschaftsentwicklung Teningen lädt alle Unternehmer und Selbstständigen des Kernortes zur nächsten Arbeitsgruppensitzung am Mittwoch, 16. Januar, um 19 Uhr in der Sozialstation Stephanus ein. Thema ist unter anderem die Belebung des Ortskerns und das "Schaffen eines Kommunikationstreffpunktes für die Bevölkerung" .




Neuenburg am Rhein

Die Wirtschaft im Fokus

Zukunftswerkstatt geht weiter
am 25.1.2008 im Ratssaal im Rathaus Neuenburg am Rhein

"Zukunftswerkstatt Neustadt Innenstadt inkl. Einzelhandel"

Nächste Termine:

Badische Zeitung vom Donnerstag, 31. Januar 2008 

Schüler sammeln Fakten Abo

Eine Umfrage bei Teninger Betrieben bildet die Basis für eine umfangreiche Datenbank

Von unserem Mitarbeiter Siegfried Peter

TENINGEN. Seit September beschäftigt sich die Arbeitsgruppe "Arbeitsplätze, Ausbildung, Unternehmenskooperationen" der Zukunftswerkstatt Teningen mit dem Projekt "Wirtschaft am Heimatort" . Ein Zwischenergebnis wurde nun von der Unternehmensberaterin Gabriela Bernauer und Klaus Steurer von der Gemeindeverwaltung bei einem Pressegespräch im Ausbildungsraum
der Firma Thieme in der Rohrlache vorgestellt.


Danach wurden zuerst von der Gemeinde rund 900 Fragebögen an Betriebe aller Sparten, Freiberufler und Landwirte in der Gemeinde verschickt. Gefragt wurde darin unter anderem nach der Branche und einer eventuellen Spezialisierung, der Betriebsgröße, den Absatzgebieten und ob Ausbildungsplätze sowie Plätze für ein- und mehrsprachige Praktika vorhanden sind. Den vier achten Klassen der Theodor-Frank-Realschule, die am Projekt mitarbeiten, sei dies zusammen mit einer Internetrecherche zum Wirtschaftsstandort Teningen im November vorgestellt worden. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe hätten sich danach eine Woche lang Zeit genommen, um die Schüler intensiv auf ihrer Aufgabe vorzubereiten.

An zwei Tagen stellten Catharina Keune für den Handel, Markus Koch für das Handwerk, Gernot Limberger für die Dienstleister und Werner Thieme für die Industrie ihre Sparten und Betriebe vor. An einen Tag werteten die Schüler unter Leitung von Gabriela Bernauer die Fragebogen aus, gründeten eine fiktive Firma und entwarfen Rollenspiele. Daraufhin besuchten sie aufgeteilt in 23 Gruppen in Begleitung eines Arbeitsgruppenmitglieds eine Firma nach der anderen. Soweit möglich, besichtigten sie die Betriebe und füllten — wenn noch nicht geschehen — die Fragenbögen aus. Bis Anfang Dezember seien etwa 230 ausgefüllte Bögen zurückgekommen, einige nachträglich per Fax. Den Schülern sei die ganze Bandbreite der Berufe aufgezeigte worden, sagte Markus Koch. Einige der Unternehmer hätten in ihrer Jugend auch die Realschule Teningen besucht, was beweise, dass sich auf diesem Schulabschluss erfolgreich aufbauen lasse.



Gabriela Bernauer: Einmaliges Projekt

in Baden-Württemberg

Dieses Projekt sei einmalig in Baden-Württemberg, sagte Gabriela Bernauer. Das Ziel des zweiten Abschnittes sei eine Datenbank, in der die Angaben recherchiert werden können. Den Nutzen hätten zu gleichen Teilen die gewerblichen und freiberuflichen Unternehmen und die Schüler, die eine Ausbildung anstrebten.

Beim Pressegespräch dabei waren auch Schüler einer der beteiligten Klassen zusammen mit Rektor Markus Felder und den Lehrerinnen Judith Scherzer und Catherine Nessler-Mattutis. Sie hatten vorher den Betrieb besichtigt und viele Fragen gestellt, die Werner Thieme ausführlich beantwortete. "Wir brauchen gut ausgebildete Mitarbeiter" , sagte er. Nur dann sei es möglich, die Wünsche der Kunden zu deren Zufriedenheit zu erfüllen und mit neuen Aufträgen zu rechnen.

Sie hätten vorher nicht gewusst, dass es in Teningen so viele Betriebe gibt, sagten die Schüler übereinstimmend. Die Aufnahme bei den Besuchen sei unterschiedlich gewesen, doch der gesamte Eindruck sei positiv. Es sei das erste Projekt an der Realschule, mit dem ein ganzer Jahrgang erreicht wird, sagte Markus Felder. Damit sei ein Stück Alltagsleben in die Schule gekommen.

Machbare Lösungen statt Visionen Abo

Auf dem Gelände der Firma Götz + Moriz - Basler Landstr. 28, Freiburg fanden am Wochenende die 3. Energietage des Handel- und Gewerbevereins Freiburg-St. Georgen statt.   >>> mehr dazu